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Entnafrifizierung

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Die Polizei hat uns ein schönes neues Wort geschenkt: NAFRI. Eigentlich heißt es „Nordafrikanischer Intensivtäter“. Dafür gab es reichlich Schelte von den Leuten, für die nicht sein kann, was nicht sein darf. Pfui, wie „rassistisch“. Und dann kam auch noch heraus, dass die Gefilterten am Ende gar nicht alles Nordafrikaner waren, sondern Afghanen, Syrer (oder die sich dafür ausgeben), Iraker …

Ja, und? Das sind doch alles Nebenkriegsschauplätze. Es handelt sich hier um eine recht klar umrissene Klientel unerwünschter Personen, die so viel gemeinsam haben, dass man sie tatsächlich schon vom Anblick her erkennen kann. Gewiss, mit einer Fehlerrate, aber eben mit einer gar nicht so hohen. So herum wird ein Schuh draus.

Neben dem Äußeren haben sie auch gemeinsam, dass sie aus islamistisch geprägten Kulturen kommen. Das ist letztlich die entscheidende Gemeinsamkeit. Und auch, wenn es nicht alles Nordafrikaner sind, so plädiere ich doch dafür, den Begriff NAFRI für diese Leute fest in unseren Wortschatz aufzunehmen. Nicht zuletzt, weil er so eine schöne Alliteration an das Wort NAZI ist.

Der Nafri ist der orientalische Nazi. An den Koran glaubend, judenhassend, von der gottgegebenen Überlegenheit seiner eigenen Gruppe überzeugt, sich in Moscheen radikalisierend und irgendwann vielleicht auch mal einen Terroranschlag verübend.

Die Muslime, die Menschen bei lebendigem Leib verbrennen, sich dabei auf den Koran berufen und „Allahu Akbar“ rufen, sind natürlich nicht gleich den friedlich betenden.

Nicht gleich, aber das eine ist die Keimzelle des anderen.

Ich vergleiche die Zugehörigkeit zu dieser Religion nicht grundlos mit einer Mitgliedschaft in der NSDAP. Auch deren Mitglieder waren oft mit den Morden nicht einverstanden und haben selbst keine begangen – haben sie aber auch nicht verhindert und teilten letztlich die Grundideen von der Herrenrasse und dass die Juden das inkarnierte Böse seien.

Das zu hören, sind die sogenannten „moderaten Muslime“ meist überrascht. Das sind sie tatsächlich, die Überraschung ist echt. Ändert aber nichts daran, dass ihre Religion ein Scheiß ist, den man aus Europa wieder entfernen sollte.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat die deutsche Gesellschaft entschieden, die Nazi-Ideologie komplett abzulehnen, ohne irgendwelche Ausnahmen. Was ich für eine sehr richtige Entscheidung halte. Man stelle sich nur vor, Rassismus, Judenhass und Weltherrschaftsfantasien wären heute noch in Deutschland salonfähig. Man stelle sich vor, es gäbe Rechtsschulen, die „Mein Kampf“ pazifistisch auslegten, von Übersetzungsfehlern und Missverständnissen redeten und darauf beharrten, nicht alle Nazis über einen Kamm zu scheren. Die vielen friedlichen Bewunderer Hitlers, die sich ans Grundgesetz halten und keiner Fliege etwas zuleide tun, seien der Beweis, dass der Nationalsozialismus in seinem Kern etwas Gutes sei.

Man ersetze Nationalsozialismus durch Islam, und plötzlich wird klar: Rassismus, Judenhass und Weltherrschaftsfantasien sind tatsächlich wieder in Deutschland salonfähig! Vorausgesetzt, das alles kommt nicht von Nazis sondern von Nafris.

Wir benötigen daher eine Entnafrifizierung. Dringend. Und wer wirklich und wahrhaftig glaubt, dass der Koran das Wort Gottes sei, der hat nicht nur einen einfachen Dachschaden (wie halt jeder Religiot), er ist auch ideologisch mitverantwortlich und sollte auch so behandelt werden.

Bitte nicht mit Christen über Religion streiten! Nicht jetzt!

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Ich bin Atheist und auf meiner Agenda war schon vor der Islamisierung die antitheistische Aufklärung, nur betrafen sie das Christentum. Natürlich bin ich immer noch, was ich bin, und meine Ansichten haben sich kaum modifiziert. Auch, wenn ich mich im Moment fast nur noch mit dem Islam beschäftige.
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Denn mit der Islamisierung hat eine Religion hier Einzug gehalten, die noch um den Faktor 1000 schlimmer ist und durchaus in vielen Aspekten mit dem Nationalsozialismus verglichen werden kann. Und leider muss. Eine Bedrohung, die auch die gutmeinenden Väter des GG nicht einkalkuliert haben, und deshalb Formulierungen wählten, die heute den orientalischen Faschismus beschützen, anstatt ihn wie seine westliche Schwester zu ächten und zu vertreiben.
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Wenn wir diese Bedrohung weghaben wollen – und ich schätze, dass jeder der Anwesenden das will, sonst würde er hier nicht schreiben – dann müssen wir zusammenhalten und nicht über kleinliche Meinungsunterschiede streiten. Das können wir gerne wieder tun, wenn die Gefahr von außen abgewendet wurde.
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Wobei ich mit „außen“ nicht nur den orientalischen Faschismus meine, sondern auch den gerade sich auf Gutmenschenbasis etablierenden Orwellfaschismus, der die Einsickerung des Orientfaschismus in unsere Welt erst ermöglicht und fördert. Es wird drei Generationen brauchen, diese Islamversteher wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Vorausgesetzt, wir gewinnen den Kampf überhaupt, was ich im Moment ein wenig skeptisch sehe.
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Ich sehe es immer wieder, wie Leute, die sich in diesem Punkt einig sind, plötzlich aus nichtigem Anlass anfangen, zu streiten, weil sich einer als gläubiger Christ und der andere als missionierender Atheist outet. Es kommt dann zu heftigen Worten und am Ende ist man entzweit, und es ist wieder Energie für den Kampf gegen den Faschismus sinnlos verlorengegangen. Lasst es doch einfach, Leute! Lasst es! Hier und heute ist es nicht nur sinnlos, es ist sogar verheerend, sich über so was zu zerstreiten, zu entfreunden, zu bekämpfen.

Und noch’n Attentätchen

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Neues zu Nizza – äääh, Berlin.
 
„Es handelt sich um einen 23-jährigen Pakistani, „Naved B.“, der im Februar über die Balkanroute als Flüchtling nach Deutschland kam.“
Ach, wer hätte das gedacht?
 
„Er war den Behörden bereits wegen der Begehung diverser Straftaten und aufgrund des Gebrauchs mehrerer Identitäten bekannt.“
Ach, wer hätte das gedacht?
 
Die Menschen lernen nicht nur nichts aus der Geschichte, sie lernen noch nicht mal aus eigenen Erfahrungen. 😦
 
Akt 3 des von mir gesternprophezeihten Bauerntheaters hat bereits begonnen: Die Linkspopulisten warnen davor, dass der Anschlag den Rechtpopulisten nützen könnte. Dass die ihn instrumentalisieren könnten. Davon abgesehen, dass diese Warnung vor der Instrumentalisierung selbst eine Instrumentalisierung für die eigenen politischen Zwecke ist, wollen wir mal nicht weiter werten. Allerdings weiß ich nicht, warum der Wunsch nach einem Leben in Frieden so unberechtigt sein soll, dass man ihn einfach hinwegwischt.
 
In meiner Kommentarrubrik findet sich dann heute morgen dieses Schätzchen:
 
— Zitat Anfang
 
„Selbst wenn hier 50 Fach soviel Polizei und Geld für Sicherheit ausgegeben würde, die grenzen dicht gemacht werden usw.
 
Sowas lässt sich nicht mehr vermeiden, und wird wieder passieren.Umso mehr aufbegehren gegen den Islam, desto mehr Anschläge…
 
Reine Logik weil die Rattenfänger die Leute nur dazu bekommen so einen scheiß zu machen wo man angeblich den Islam unterdrückt.
 
Also jede Sicherheitsvorkehrung, jedes Verbot was gegen den Islam gerichtet ist, wird nur für mehr Gefahr sorgen.
Denn weniger werden diese Menschen nicht, sondern mehr, und einen Weg findet der Mensch immer.
 
Also ^^
 
Die einzige Möglichkeit die Deutschland bleibt ist den gesitteten Muslimen in Deutschland ein leben in Religionsfreiheit zu gewähren und starke Integrations Bemühungen für die Flüchtlinge.
 
So wie es die Preußen auch wollten, es ist ganz und gar DEUTSCH, jedem seine Religion zu lassen, und dafür zu sorgen das man sie ausleben kann seine Kultur behält und sich integriert.
 
So hat man die Menschen hier hehr gelockt, damit sie für uns in Preußen kämpfen.So ist es Teil unserer Kultur geworden, und nur weil wir bis vor nicht all zu langer Zeit noch so Islam freundlich waren.Hatte es bis dato hier nicht geknallt.Wenn es hier weiter so geblieben wäre, dann hätte es wesentlich länger gedauert bis wir in den Fokus geraten.
 
Aber dank AFD Pegida usw. haben die genug Material was sie benutzen können, zum anwerben, und manipulieren.“
 
— Zitat Ende
 
Ich denke, dass diese Art zu Denken – so grundfalsch sie auch sein mag – gar nicht so untypisch ist für einen Großteil der Bevölkerung. Man redet sich ein, dass alles friedlich bleiben könnte, wenn man dem Klerikalfaschismus weiter freundlich gesonnen ist und keine roten Linien zieht.
 
Dass dem nicht so ist, zeigt unsere reale Welt, in der die Muslime die Nichtmuslime mobben und zum Verschwinden bringen, wo immer sie die Oberhand gewinnen, und selbst in islamisierten Gesellschaften gibt es keinen Frieden, weil die Muslime sich dann gegenseitig an die Gurgel gehen. Die fanatischeren gegen die moderaten.
 
Den Fehler, ihn zu lange gewähren zu lassen, in der Hoffnung, dass es irgendwann mal von selber gut ist, hat man schon bei Hitler gemacht.
 
Der Mensch lernt nicht aus der Geschichte. Der Kreis schließt sich.

Die Indianer von Europa

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Wikipedia schreibt Folgendes über die Indianer von Amerika:

Mit den ersten europäischen Kolonisten zogen christliche Missionare unterschiedlicher Glaubensrichtungen nach Amerika. Sie setzten ihren Glauben oft mit Gewalt durch. Indianer mussten ihren traditionellen Glauben zu Gunsten des Christentums aufgeben. Da Religion und Kultur untrennbar miteinander verbunden sind, hatte dies tiefe Eingriffe in die indianischen Kulturen zur Folge und trug zur Zerstörung dieser Kulturen bei.

Wir alle wissen heute, wie es war: Die Europäer haben die Native Americans von ihrem Land verdrängt, ihre Kultur zerstört und sie zu unbedeutenden Minderheiten in ihrem Heimatland gemacht. Sie leben heute in Reservaten. Die Europäer hatten dabei keinerlei schlechtes Gewissen, denn die Indianer waren nur irgendwelche kulturlosen Wilde, die in ihren Augen für das viele gute Land weder Verwendung noch Berechtigung hatten. Es wurde nach ihrer Wahrnehmung keine Kultur zerstört, sondern in ein Vakuum eine Kultur hineingetragen.

Warum erzähle ich das?

Weil sich in diesen Tagen eine historische Parallele abspielt. Europa wird vom Islamismus übernommen. Wer trotz aller Offensichtlichkeit der Ansicht ist, dass derlei nicht passiert, braucht nicht weiterzulesen. Der denkt sicher auch, der Islam hätte sich ausgebreitet, weil er so toll und überlegen gewesen sei. Dabei sagen selbst die islamischen Chronisten in ihren eigenen Geschichtsbüchern, dass der Islam sich mit Schwert und Feuer ausgebreitet hat. Und er hat bisher noch jede Kultur zerstört, in dessen Land er die Oberhand gewonnen hat. JEDE!

Der Islam als Religion und kulturelle Basis islamisierter Völker nennt uns Ungläubige „schlimmer als Vieh“. Wir sind nichts wert, wir haben kein Recht auf gar nichts. Wir sind für die Invasoren dasselbe wie damals die Indianer für uns. Und entsprechend brauchen wir nicht auf eine Gewissensregung seitens der Invasoren zu hoffen, oder dass Forderungen erfüllt würden, nach denen die Invasoren doch bitte unsere Sprache lernen und unsere Sitten und Gesetze akzeptieren sollen. An derlei haben sie kein Interesse, es gibt für sie überhaupt gar keinen Grund dafür.

Am Ende werden auch wir in Reservaten leben. Ganz ausrotten wird man uns nicht, denke ich, es ist im Koran alles geregelt, auch der Umgang mit Ungläubigen, die gegen Zahlung einer Extrasteuer leben und für die Gläubigen arbeiten dürfen.

Es gibt ein nicht ganz unwesentliches Detail, das heute anders ist.

Die Indianer damals hatten keine Chance, weil sie technologisch-militärisch den Invasoren hoffnungslos unterlegen waren. Sie haben ja durchaus versucht, die Weißen wieder rauszuschmeißen.

Heute sind die Invasoren uns technisch, militärisch, intellektuell, wirtschaftlich haushoch UNTERlegen. Es hätte uns vor 20 Jahren noch kaum ein müdes Zucken gekostet, sie aus Europa rauszuwerfen. Haben wir aber nicht. Und auch jetzt bestehen keine Bestrebungen in dieser Richtung.

Unser Problem sitzt im Kopf. Im Geist, Verstand, in der Seele. Unsere moralische Unentschlossenheit, ja Zersetztheit, und unsere Dummheit führen dazu, dass wir GAR NICHTS gegen die Übernahme von Kultur und Land durch die Invasoren unternehmen. Dass wir sogar noch die verachten und bestrafen, die es wagen, darauf hinzuweisen, was geschieht und geschehen wird. Unsere Geburtenrate ist rückläufig, der demographische Wandel in den Schulen bereits auch für den Nichtstatistiker mit Händen zu greifen. Der Islam übernimmt Europa diesmal ohne Blutvergießen. Drohen und schlechtes Gewissen machen reichen völlig. Gut, hier und da noch ein kleiner Terroranschlag, damit wir nicht vergessen, dass sie es ernst meinen.

Diese Krankheit loszuwerden, das wäre heute immer noch möglich, wenngleich mit deutlich mehr Kraftaufwand, als vor 20 Jahren, weil die Islamisten schon zu viele geworden sind. In weniger als 10 Jahren ist der Prozess unumkehrbar geworden.

Aber jetzt, da wäre das Ruder noch herumzureißen. Theoretisch. Es fehlt am Willen, nicht an der Möglichkeit.

Man kann sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass eine dumme Gesellschaft, die sich nicht erhalten kann, ihren Untergang eben verdient hat. Aber es sind ja nicht alle dumm. Die haben dieses Schicksal nicht verdient.

Insofern rufe ich alle auf, die in der Lage sind, die immense Bedrohung ihrer Zukunft zu erkennen und zu verstehen, sich zusammenzuschließen, ihre kleineren Zwistigkeiten für eine Weile zu vergessen, und gegen den äußeren aber auch den inneren Feind tragfähige Pläne zu entwerfen. Der Islamismus muss aus Europa wieder hinausgeschafft werden. Alle anderen politischen Themen wie Armut, Renten, Arbeitslosigkeit, Korruption in Justiz und Politik etc. sind dagegen … NICHTS. Wenn der Islam hier übernommen hat, wird das alles keine Rolle mehr spielen.

Ursprünge von Religion

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Ursprünglich stand der Mensch den Naturgewalten hilflos gegenüber und erdachte sich dafür Erklärungen in Form von Personifikationen: Die Götter. Er merkte, dass er damit auch seine leichtgläubigen Mitmenschen beherrschen konnte, wenn er behauptete, zu diesen Naturgewalten einen exklusiven Draht zu haben.

Die Theologie hat seitdem viele Modifikationen und Weiterentwicklungen erfahren, aber das sind die Ursprünge. Viele Modifikationen hat der wissenschaftliche Fortschritt zu verantworten, drängte die Götter aus ihren Zuständigkeiten (Blitz, Sternenbahnen, Fruchtbarkeit etc.) heraus. Bis am Ende nur noch ein nichtfalsifizierbares abstraktes Irgendwas übrig geblieben ist.

Weltanschauungsprimitivität

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Ich diskutiere tagein-tagaus mit sehr vielen Leute, die nicht meiner Meinung sind. Ich halte sie für blöd, sie halten mich für blöd. so, und wer hat nun Recht?
Meistens ich.
Klingt arrogant, oder?
Aber ich kann meinen Standpunkt begründen. Gut begründen. Hoffe ich. Lasst mich dazu etwas ausholen.
Wenn man etwas als wahr nimmt, wird man die restliche Welt aus dieser Position heraus beurteilen. Wobei man ja fairerweise sagen muss, dass JEDER IRGENDWAS als Fundament für sein Denken und Beurteilen hat, also als wahr voraussetzt. Eine Änderung dieser Position kann nur durch mehrfaches und böses Scheitern erfolgen.
Ein Faktor, der irrige Ansichten wider besseres Wissen festbetonieren kann, ist die Menge an Energie, die man in seine Ansicht investiert hat bzw. die Aussicht, einen Verlust zu erleiden, wenn man seine Ansicht ändert. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Es ist einfacher, jemanden zu betrügen, als ihn davon zu überzeugen, dass er einem Betrug aufgesessen ist“. Wenn man durch Zugeben, sich geirrt zu haben, als Idiot dasteht – oder man auch nur befürchtet, als solcher dazustehen -, wird man nicht nur nach außen hin auf seiner Position beharren, man wird auch mit allen Mitteln versuchen, sich selbst davon zu überzeugen, dass man Recht hat. Ebenso wird ein jahrzehntelanger Eiferer nicht damit klarkommen, vielleicht Jahrzehnte seines Lebens vielleicht sinnlos vergeudet zu haben.
In diesem Faktor unterscheide ich mich. Natürlich bin auch ich nur ein Mensch und weiß um den Schmerz, den man empfindet, wenn man sich blamiert hat, aber ich lasse mich nicht davon leiten. Ich habe ein zwanghaftes Bedürfnis nach dem Korrekten. Dem sachlich Richtigen. Ich ertrage es nicht, etwas nicht zu verstehen, und ich ertrage es nicht, wenn eine Lüge oder Falschinformation im Raum steht und sie niemand richtigstellt.
Leute wie mich, denen es tatsächlich in erster Linie darauf ankommt, was richtig und was falsch ist, und die einen Irrtum nicht zu verleugnen versuchen, sondern auch öffentlich zugeben – wenngleich unter Zähneknirschen -, gibt es nicht viele, wie ich im Laufe meines Lebens erfahren habe. Die Denkmuster der meisten Menschen sind durchaus ziemlich primitiv.
Natürlich habe auch ich meine Prämissen. Ich setze zum Beispiel voraus, dass meine eigene Wahrnehmung keine Halluzination ist, und dass meine logischen Schlüsse richtig sind – überhaupt, dass die Logik als solche richtig ist. Und ich habe für mich entschieden, dass wenn das dann doch nicht stimmt, dann eh alles egal ist. Wenn ich nicht mehr Herr meiner Sinne bin, tut mich halt in die Anstalt einweisen.
Ich bin Agnostischer Antitheist nicht, weil das mein unverrückbarer Standpunkt ist, sondern aufgrund von Evidenz. Ich sag immer: Selbst wenn es Gott geben sollte, wäre es falsch bei der dürftigen Beweislage, an ihn zu glauben.
Aber bitte, das soll kein religiöser Rant sein, es geht hier ebenso sehr um politische, pädagogische, psychologische und hin und wieder wissenschaftliche -kurzum generell phiosophische – Ansichten. Natürlich: Neben der Religion ist die Politik das zweite große Schlachtfeld der Kontroversen. Jedenfalls derer, mit denen ich zu tun habe. Über Medizin, Physik, Biologie, etc. streite ich doch eher selten und da kommt auch schnell Konsens in die Debatte. Ich glaube, es liegt zum einen an der einfacheren Überprüfbarkeit von Aussagen als auch an einem anderen Kulturkreis der Debattanten und last but not least spielen hier Emotionen eine in der Regel viel geringere Rolle.
Ich höre daher gerne jedem geduldig zu, wenn er meint, da was Neues vorbringen zu können. Okay, möglicherweise erschöpft sich in den letzten Jahren meine Geduld ein wenig, das liegt wohl am Alter. Oder daran, dass grundlegend Neues und Unerhörtes mir schon lange keiner mehr erzählen konnte.
Wie Glaube funktionieren kann, hat ein Wissenschaftler mit Tauben erkundet. In seinem Experiment hat er sie mit einem Automaten gefüttert. Es ging darum, ob Tauben die kognitive Fähigkeit haben, bestimmte Schalterkombinationen zu drücken, um ans Futter zu kommen. Haben sie tatsächlich, bis zu einem gewissen Grad. Dann stellte der Wissenschaftler den Automaten um auf „random“, und der Automat gab zufallsgesteuert das Futter heraus, und vor allem nur selten. Als Reaktion darauf begannen einige der Tauben, bestimmte „Rituale“ abzuhalten, wie z.B. nach Links über die Schulter zu schauen, bevor sie einen Schalter betätigten.
Ein ähnliches Experiment gab es auch mit Menschen. Sie sollten herausfinden, nach welchen Regeln eine Tastatur eine Lampe aufleuchten lässt, und sie wurden im Glauben gelassen, dass es eine solche Regel gab, während die Apparatur in Wahrheit nach dem Zufallsprizip funktionierte. Die Menschen tüftelten und entwickelten komplexe Regeln, von deren Gültigkeit sie schließlich komplett überzeugt waren. Und als man ihnen enthüllte, wie die Maschine wirklich funktionierte, weigerten sie sich, das zu glauben, versuchten den Versuchsleiter noch zu überzeugen, dass er sich irren müsse.
Das menschliche Denkvermögen ist sehr fehleranfällig, und es enthält als evolutionäres Erbe eine Reihe atavistischer Merkmale. Wir sind keine Rechen- und Logikmaschinen. Manche von uns können diese Fähigkeit erlernen, aber bei weitem nicht alle. Ich konnte. Auch nicht perfekt, es gibt bessere und schnellere Denker als ich, aber verglichen mit meinen europäischen Mitbürgern schätze ich mich selbst im obersten halben Prozent ein.
Nun besagt meine Selbsteinschätzung nicht viel, denn auch dumme Menschen glauben, dass sie gar nicht dumm seien. Bzw. unterschätzen sie Menschen, die viel klüger sind als sie selbst. Das nennt man den Dunning-Kruger-Effekt.
Wenn ich mit dummen Menschen diskutiere, die denken, dass ich der Dumme sei – woher weiß ich denn so sicher, dass sie nicht Recht haben? Darüber habe ich tatsächlich jahrelang nachgedacht. Und ich denke, es liegt an der praktischen Seite. Man stelle sich vor, ich würde mit einem Blinden diskutieren, der behauptet, sehen zu können, und sagt, ich sei der Blinde. Dass ich aber nicht blind bin, sehe ich. Buchstäblich. Ich kann durch die Welt laufen, ohne anzustoßen, Bücher lesen, Computerspiele spielen, Fernsehen gucken, Auto fahren. Der Blinde kann das nicht. Er scheitert an diesen Dingen.
Der Dumme scheitert auch. Er scheitert vorwiegend daran, auf Argumente eingehen zu können. Sie überhaupt zu verstehen. Er verfällt schnell in Polemik und Beleidigungen, weil ihm das Werkzeug für eine intellektuelle Auseinandersetzung fehlt.
Dass er das nicht erkennen kann, ist tragisch. Aber nicht mein Problem.

Der Wurm im Wahlsystem

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Donald Trump hat überraschend die Wahl zum 45. Präsidenten der USA gewonnen. Wenn ihn jetzt nicht noch schnell einer erschießt – und es sind solche Wünsche im Internet im Moment tatsächlich zu lesen – wird er wohl demnächst das mächtgste Land der Erde regieren. Nicht alleine wie Louis XIV. natürlich, da gibt es ja noch den Senat und den Kongress, aber er wird seinen Stempel aufdrücken.

Natürlich haben nur die Dummen und die alten weißen Männer Trump gewählt. Wir Klugen, Jungen und Multikulti-Fans natürlich nicht. Und überhaupt: Unterm Strich hat Hillary Clinton mehr Stimmen aus der Bevölkerung bekommen als Trump, deswegen ist SIE die wahre Siegerin. Das US-Wahlsystem ist Schuld!

Es ist eine faszinierende anthropologische Studie, zu beobachten, wie plötzlich die Gutmenschen die Rolle der „besorgten Bürger“ bzw. Wutbürger übernehmen, nun da die Demokratie nicht das Ergebnis geliefert hat, das sie sich gewünscht haben. Das sie mit absoluter Sicherheit erwartet haben. Speziell die Drohung mit der Auswanderung haben viele übernommen.

Die kindlich-trotzigen Wutreaktionen unserer Regierung auf den Sieg Trumps sind besonders hochnotpeinlich. Wären diese ekelerregenden Deppen nicht ohnehin schon seit einigen Monaten endgültig untragbar, Deutschland zu regieren und zu repräsentieren, so wäre aller-allerspätestens JETZT der Moment, ihnen das Vertrauen endgültig zu entziehen. Sie beschimpfen den demnächst mächtigsten Mann der Welt, den Repräsentanten unseres wichtigesten Bündnispartners, als Rassist und Hassprediger, wollen „Bedingungen zur Zusammenarbeit“ stellen. Die leben in einer Realitätsblase, haben überhaupt gar keinen Bezug mehr zu den Problemen des Landes. Einige von ihnen sehe ich ganz ehrlich sogar in der geschlossenen Psychiatrie. Will aber keine konkreten Namen nennen, sonst freuen sich die Volljuristen über Arbeit (und Geld).

Nun, wie auch immer.

Von der Grundregel der Demokratie gesehen, dass der oder das gewinnen soll, was die meisten Stimmen kriegt, ist im US-Wahlsystem der Wurm drin, das kann man durchaus so sehen, und dieser Wurm kommt immer bei Kopf-an-Kopf-Entscheidungen zum Tragen.

Davon abgesehen, dass solche Würmer auch in den demokratischen Systemen von Deutschland und der EU existieren, aber da so lange keinen stören, solange das „richtige“ Ergebnis herauskommt, bin ich im Moment der Ansicht, dass dieser Makel uns vor einer Katastrophe bewahrt hat.

Ja, Katastrophe. Meine ich ganz im Ernst.

Vielleicht auch nicht. Die Zeit wird’s zeigen. Ich bin nicht Nostradamus, habe nicht mal den Sieg Trumps vorhergesehen. Ich kann lediglich ein bisschen Logik und Vernunft. Was mehr ist, als die meisten können, aber egal.

Die USA haben sich immer wieder als Weltpolizei, aber auch als Intrigant und Kriegstreiber betätigt, und die derzeitige Hetze gegen Russland und die Lage der durch die USA destabilisierten Islamländer, mit deren „Fachkräften“ wir nun geflutet werden, empfinde ich mehr als bedrohlich. Mit Clinton wäre dieser Kurs weitergefahren – sogar verschärft – worden. Wohin das führt, sollte sich eigentlich jeder zusammenreimen können. Eigentlich. Ja, ich weiß.

Es ist jetzt, wie es ist. Und die Zeit wird zeigen, wie es wird.

Im Moment ist meine Hoffnung dahingehend, dass unser derzeitiger Politikerabschaum (ja, Abschaum) 2017 ebenso elegant an der Urne entsorgt wird. Das Signal vom großen Bruder aus Übersee sollte da eindeutig sein. Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt …