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Nur ganz normale Irre

by - 15. Juni 2019

Interessant ist übrigens, mit welcher Selbstverständlichkeit bzw. welchem Selbstbewusstsein Gläubige fordern, dass man ihre subjektiven Erkenntnisse akzeptieren solle.

Wenn es einen Gott gäbe, und ich dem begegnen würde, müsste ich erst mal für mich selber klären, ob ich nicht an Schizophrenie erkrankt bin, und wenn das geklärt wäre, wäre mir weiterhin eines völlig klar: Jeder, dem ich davon erzählen würde, würde mich erst mal für verrückt halten, ich müsste also erst einmal einen Weg finden, wie ich mich ganz vorsichtig mitteilen kann, um diesen Effekt zu minimieren, und vor allem würde ich den Standpunkt dessen, der ein solches Erlebnis nicht hatte, respektieren, denn warum sollte er mir denn glauben? Dazu hat er gar keinen Grund!

Schon gar nicht käme ich auf die Idee, ihn wegen seiner Skepsis als „ignorant“ oder „verdorben“ zu bezeichnen, wie bescheuert wäre das denn?

Stichwort „bescheuert“: Ich bin ausgehend vom Auftreten von vielen Gläubigen ziemlich sicher, dass die eine Psychose haben. Eben weil sie nicht wie normale Menschen auftreten, die Unglaubliches gesehen haben; nicht wie normale Menschen, die Unglaubliches zu berichten haben, sondern einfach wie ganz normale Irre.

From → Religion

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