Zum Inhalt springen

Die doppelte rosa Brille

by - 3. März 2019

Politischer Islam, Islamismus, Fundamentalismus, Extremismus, Terrorismus – die aggressive Ausübung einer bestimmten Religion hat viele Namen. Die Kenner dieses Blogs dürften wissen, dass der Fux sich damit schwertut, zwischen einem guten und einem bösen Islam zu unterscheiden, weil das für ihn weder theoretisch noch praktisch irgendeinen Sinn oder Nutzen hat.

Dass Zustände wie im Iran oder in Saudi-Arabien oder auch in europäischen No-Go-Areas intolerabel sind, dass Terrorismus bekämpft werden muss, dass die Scharia gegen alle westlichen Grundwerte verstößt und nicht zu dulden ist, dass man straffällig gewordene Ausländer umgehend in ihre Heimat zurückschicken soll, nun, darüber zumindest scheint so langsam eine gewisse Einigkeit zu herrschen. Das bildet sich in der Praxis und insbesondere in politischen Entscheidungen zwar kurioserweise nicht ab, aber zumindest im Journalismus und in dem, was man noch sagen darf, ohne als „rechts“ denunziert zu werden.

Wenn einige Leute das anders sehen, wie beispielsweise der dem Iran zum Jubiläum gratulierende Bundespräsident, Aktivisten, die Abschiebeflüge sabotieren und diverse andere Verstrahlte – meist gehören sie zum linken Spektrum – dann kann man wohl mit Fug und Recht von einer rosa Brille sprechen. Es ist aber auch schon eine rosa Brille, den politischen Islam nicht als eine der größten Bedrohungen der westlichen Wertegemeinschaft anzusehen.

Wenn diese Leute diese Brille abnehmen oder sie gar niemals aufhatten, findet sich darunter aber oft noch eine zweite. Und das ist die oben kritisierte Unterscheidung zwischen einem guten und einem bösen Islam.

Diese Unterscheidung zu machen, ist zugegebenermaßen erst mal naheliegend. Jeder von uns kennt sicherlich ganz liebenswürdige Muslime, die sich in die westliche Gesellschaft vollkommen integriert zu haben scheinen. Sie sprechen exzellentes Deutsch, haben ehrbare Berufe, begehen keine Straftaten, und sie sind auch immer zu einem netten Plausch mit uns bereit. Vielleicht tragen sie noch nicht einmal ein Kopftuch.

Dennoch sind sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit alles andere als integriert und bilden eine Gefahr für die Zukunft der Gesellschaft.

An dieser Stelle gehen die Rollos im Kopf bei den meisten runter. Wie kann ich sowas behaupten? Und was verlange ich denn noch alles von den armen Ausländern? Bin ich vielleicht ein Rassist oder Nazi?

Nun, nichts dergleichen. Es sind ganz nüchterne und emotionsfreie Schlussfolgerungen, die zu ziehen sind, wenn man sich ansieht, was aus den ganzen islamischen Ländern geworden ist, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch einen westlichen Anblick boten, zumindest in den Großstädten. Studierende Frauen im Minirock und ohne Kopftuch, keine Steinigungen, keine Scharia, keine Religionspolizei, usw.

Das ist inzwischen fast überall weg. Der Fairness halber muss man sagen, dass die USA daran nicht ganz unschuldig sind, weil sie in vielen dieser Länder militärisch und geheimdienstlich interveniert haben, sie destabilisierten und islamistische „Rebellen“ an die Macht brachten. Das taten sie aber nicht überall, der Islamismus hat die Macht auch in den Staaten erlangt, in denen die USA nie eingegriffen haben. Paradebeispiel ist Saudia-Arabien, weitere Beispiele bitte dem Geschichtsbuch zu entnehmen.

Der Islam ist ein Problem an und für sich. Er kann in einem moderaten und modern wirkenden Sporenstadium existieren, aber so lange jemand glaubt, dass ein Buch mit Tötungsbefehlen das Wort Gottes ist und ein Kriegsherr und Mörder ein Vorbild für alle Menschen, ist dem nie ganz über den Weg zu trauen. Egal, wie nett er ist und integriert er sich gibt, er kann sich verändern, wenn sich die Umstände verändern. Und wie man an der Re-Islamisierung der Länder sieht, ist das keine Theorie, und wie reden nicht von Einzelfällen, das wird ganz schnell zu einem Massenphänomen.

Wer das nicht sieht oder sehen will, hat die zweite rosa Brille auf.

Die Islamisierung von Ländern, in denen vormals kein Islam herrschte, geht deutlich langsamer und weniger plötzlich vonstatten, aber sie geht vonstatten. Zuerst sind die Muslime still und bescheiden und wirken gar nicht so religiös, aber je mehr sie werden, desto mehr Rechte fordern sie, und desto fundamentalistischer werden sie auch. Schweden und England sind da sehr „schöne“ Beispiele, diese Länder sind in meinen Augen auch bereits verloren.

Interessant übrigens, wie viele der islamistischen Attentäter im Nachheinein von ihren Bekannten und Nachbarn als „nie sonderlich religiös“ bezeichnet worden sind.

Im Kleinen findet man diese Probleme auch schon in Deutschland. Es findet ein Prozess der De-Integration statt, auch hier gibt es inzwischen No-Go-Areas und zunehmend Kopftücher und sogar Nikabs, die Zahl der Moscheen wächst, und wir haben längst begonnen, uns unseren Gästen anzupassen, statt Anpassung von ihnen zu erwarten. Und sie werden mehr. Nicht nur durch Einwanderung, auch durch Vermehrung. Die Statistiken sind in dieser Hinsicht auch zunehmend unbrauchbar, denn wer den deutschen Pass geschenkt bekommt, fällt aus der Statistik raus.

Wer das nicht sieht, hat die zweite rosa Brille.

Es ist ja schön, wenn die Leute die erste Brille langsam mal absetzen, aber wenn sie nicht auch die zweite absetzen, ist unterm Strich nichts gewonnen.

Werbeanzeigen

From → Politik

One Comment
  1. Andi Leimär permalink

    Danke Fux für diese Ausführung.

    Ich würde gerne noch etwas hinzufügen.
    Islam bedeutet Unterwerfung! Jeder Muslim – ob streng gläubig oder westlich angepasst – hat sich Allah unterworfen (Allah ist ein sadistischer inhumaner und intoleranter Foltergott). Diese Unterwerfung verlangt von dem Islamanhänger Nichtmuslime zur selben Unterwerfung zu bringen. Ob durch Worte oder durch Gewalt ist erst mal nicht wichtig. Durch das vorspielen angepasst zu sein, kann man auch eine Art der Dawa ausleben.

    Man braucht nur drei Koranzitate um meine Behauptung beweisen zu können.

    1.) Sure 2 2-5
    „Dies ist ein vollkommenes Buch; es ist kein Zweifel darin: eine Richtschnur für die Rechtschaffenen;
    3. Die da glauben an das Ungesehene und das Gebet verrichten und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben;
    4. Und die glauben an das, was dir offenbart worden, und an das, was vor dir offenbart ward, und fest auf das bauen, was kommen wird.
    5. Sie sind es, die der Führung ihres Herrn folgen, und sie werden Erfolg haben.“

    2.) Sure 48:28, 29a
    „Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, daß Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.
    29. Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander.“

    und

    3.) Sure 3:110, 113
    „Ihr seid das beste Volk, hervorgebracht zum Wohl der Menschheit; ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah. Und wenn das Volk der Schrift auch (diese Anweisung Allahs) annähme, wahrlich würde es ihnen besser frommen. Manche von ihnen nehmen (sie) an, doch die meisten ihrer sind ungehorsam.
    113. Sie sind nicht (alle) gleich. Unter dem Volke der Schrift ist eine Gemeinde, die (zu ihrem Vertrag) steht; sie sprechen Allahs Wort in den Stunden der Nacht und werfen sich nieder (vor Ihm).“

    Wer sich Muslim nennt und dem Islam angehörig ist, muss diese Verse annehmen und umsetzen. Wenn ein Islamanhänger dies nicht macht, ist er auch kein Muslim mehr.

    Ein Christ, der Christus nicht annimmt oder als sein Erlöser betrachtet ist auch kein Christ.
    Ein Atheist, der behauptet an Gott zu glauben, ist ja auch kein Atheist mehr.

    Eine Einfache Logik, die bei vielen Fabulierern und Islambeweihräucherern der „Islam ist Frieden“ Anhänger, oder der Unterscheider von Islam und Islamismus schwer fällt, weil sie durch ihre PC und SJW Wunschvorstellungen ihren Verstand an den Nagel gehängt haben.

    Den Muslim freut dies natürlich, wenn es Menschen gibt, die sich blenden lassen, da dies ihm in die Hände spielt, um seinen von Allah gegebenen Auftrag konfliktfreier durchführen zu können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: