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Jens R. hat zugeschlagen

by - 8. April 2018

Nach dem Autoanschlag nach islamistischem Muster in Münster habe ich viele Kommentare aus dem rechten wie linken Lager gelesen. Es offenbart sich mir eine ziemlich verfahrene Geisteslandschaft, in der die Stimme der Vernunft kaum noch eine Chance hat, gehört zu werden. Natürlich bin ich so arrogant, dass ich mich der letzteren Kategorie zurechne, und ich will versuchen, meine Gedanken zum Thema hier kurz zusammenzufassen.

Es ist momentan von Seiten der offiziellen Stellen zu lesen, dass der Täter „Deutscher“ war „ohne Migrationshintergrund“ und „Jens R.“ heiße, und dass ein „islamistischer Anschlag ausgeschlossen“ werden könne. Nehmen wir mal an, das stimmt diesmal.

Warum ich das nur annehmen will und nicht sofort glaube? Weil ich zu oft belogen wurde, was das angeht. Denken wir doch nur beispielsweise an den „Deutschen“ mit dem Namen „David S.“, der neulich in München Amok gelaufen ist. Die offiziellen Stellen sind krampfhaft bemüht, den Bürger in diesen Belangen zu belügen und aufkeimende fremdenfeindliche Gedanken damit sofort zu neutralisieren. Dass das bei mir nicht funktioniert, sondern nur im Gegenteil mit jeder im Nachhinein notwendigen Korrektur der „Wahrheit“ ein tiefes Misstrauen gegenüber Medien und Politik sät, ist irrelevant. Denn bei den meisten Bürgern funktioniert es ja.

Aber nehmen wir an, es stimmt diesmal und wir haben es mit einem stinknormalen „psychisch gestörten“ Deutschen ohne Migrationshintergrund zu tun, der durchgedreht ist. Kein islamistischer … äh, Moment, könnte es nicht vielleicht ein Konvertit sein, der kurz zuvor zum „wahren Glauben“ gefunden hat? Gut, lassen wir das mal. Vorerst. Irgendwann früher oder später kommt die Wahrheit ans Licht. Ich kann warten. Es ist für meine Gedankengänge momentan auch gar nicht wichtig, ob dieser Fall Islam enthält oder nicht. Selbst, wenn er 0% enthält, macht das Anis Amri und all die anderen islamistischen Anschläge mit oder ohne Auto in der westlichen Welt nicht ungeschehen. Und es macht den Islam keinen Deut weniger hässlich oder gefährlich.

Und weil dem so ist, besteht für die Linksgrünen kein Grund zum Jubeln – außer vielleicht in propagandistischer Hinsicht – und für die Rechten kein Grund, sich zu ärgern oder krampfhaft nach islamischen Elementen in diesem Fall suchen zu müssen.

Natürlich, ich bin auch nur ein Mensch, und da ich eher zum rechten Lager hin tendiere, ertappe ich mich dabei, dass ich Enttäuschung fühle, dass der Täter kein Muslim sein soll. Und dass ich das Internet nach Hinweisen durchforste, ob nicht doch vielleicht irgendwo ein Hinweis … aber leider nein.

Die Berufsempörten werden sich jetzt natürlich empören, dass ich lieber einen Islamisten als Täter sähe. Ich weiß das. Ich kenne ihre Denkstrukturen und ihre Schubladen. Aber aus meiner Perspektive ist es vollkommen folgerichtig, so zu denken. Und diese Perspektive ist, dass der Islam ein Kultur und Wissenschaft und Humanität langsam zersetzendes Gift ist – in jedem Land, in dem man seine Ausbreitung zulässt -, und das gilt für mich als gesichert und benötigt keine weitere Bestätigung mehr. Ich gestehe jedem zu, das anders zu sehen, ich sehe es nun mal so.

Klar, mit der Ansicht benötige ich keinen Islamisten als Täter. Ich nicht. Falls der Jens R. wirklich ein Jens ist und kein Yahya oder Yusuf verbessert das meine Meinung über die Förderung der Zuwanderung aus dem mittleren Osten keinen Deut. – Aber es gibt ja nicht nur mich! Es gibt ja noch die große verwirrte Schafherde meiner Mitmenschen, denen das nur äußerst schwer klarzumachen ist, was für eine Zeitbombe sie sich da ins Land holen. Und dafür sind die Islamisten, die nicht die Geduld aufbringen, die friedliche Übernahme abzuwarten, sondern schon jetzt meinen, Terror machen zu müssen, sehr gutes Anschauungsmaterial. Meine Mitmenschen sind überfordert mit Koransuren, Weltpolitik und Geschichte. Aber wenn ein Muslim Allahu Akbar schreiend in eine Menschenmenge fährt, ein Flugzeug in ein Hochhaus steuert, wild um sich schießt, Frauen vergewaltigt – das begreifen meine Mitmenschen gerade so eben noch.

Wenn aber nun ein Nichtmuslim Amok läuft und dabei auch noch ein klassisch muslimterroristisches Handlungsschema anwendet, wie ein Fahrzeug in eine Menschenmenge zu lenken, dann ist das Wasser auf die Mühlen der Linksgrünen, die den Hals mit Muslimen in Europa nicht voll genug bekommen können und natürlich ihrer linksgrünen Propaganda, die uns einreden will, solche Anschläge hätte es schon immer hier gegeben, und durch die Zuwanderung hätte sich im Lande ja gar nichts wesentlich verändert.

Wie gesagt, ich bin immun gegen diese Propaganda, aber meine Mitmenschen …

Seufz.

 

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