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Die auf links gedrehte Gesellschaft

by - 28. Mai 2017
Die Kausalkette geht weit zurück.
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Der Islam ist nicht unser eigentliches Problem. Er wäre kinderleicht zu besiegen. Es wäre gar kein Problem, sich alle Islamgläubigen zu greifen und außer Landes zu schaffen. Das ginge. Jetzt jedenfalls. Aber natürlich passiert das nicht. Es passiert das Gegenteil. Es ist der politische Wille, so viele Musulanten wie möglich ins Land zu schleusen und ihnen maximale Versorgung und Privilegien zu geben.
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Den politischen Willen muss man also ändern. Aber von wem geht dieser Wille aus? Von den Parteien? Von Merkel? Von den Linken? Ja, sicher, jedoch nicht nur.
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Solche Gestalten wie Merkel, Maas, Schäuble und Roth würden gar nichts zu sagen haben, wenn das Volk sie nicht wählen würde.
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Letztlich ist also das Volk Schuld. Aber warum wählt das Volk diese Gestalten wieder und wieder? Weil es ihre Abartigkeit nicht begreifen kann? Sind die Leute dumm?
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Hat vielleicht das Bildungssystem versagt? Ja, das Bildungssystem ist ziemlich degeneriert in den letzten Jahren. Genderquatsch statt Mathe. Leichter Stoff und leichtere Prüfungen, damit weniger Schüler durchfallen. Aber die entscheidenden Dummen von heute sind Erwachsene, mit denen ich zusammen die Schulbank drückte. Das kann es also nicht sein. Oder vielleicht doch, wenn man überlegt, dass das Versagen schon vor Jahrzehnten begonnen hat.
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Nun, ich sehe das folgendermaßen:
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Schon seit ich zurückdenken kann – und ich kann bis in die 70 Jahre zurückdenken – wird uns in der Schule ein mehr oder weniger linkes Weltbild vermittelt: Alle Menschen sind gleich, verdienen die gleiche Behandlung, gleichen Lohn, gleiche Lebensbedingungen, etc. – und zwar unabhängig davon, was sie der Gesellschaft zu geben haben. Und es sind auch alle gleich, egal aus welchem Land bzw. aus welchem Kulturkreis sie kommen. Der Kapitalismus ist böse, weil er Ungleichverteilung bedeutet und Ausbeutung.
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Ich stelle in zahlreichen Gesprächen immer wieder fest: Das linke Weltbild beschäftigt sich nicht mit der Frage, wie Wohlstand erwirtschaftet wird. Es kennt nur Verteilung. Der Wohlstand ist im linken Denken einfach da, die Menschen machen den schon irgendwie; es ist unwichtig, wie. Wichtig ist: Jeder soll davon gleichermaßen profitieren dürfen, sonst ist es ungerecht. Und in letzter Konsequenz ist mit „jeder“ jeder auf der ganzen Welt gemeint. Im linken Weltbild gibt es auch gar keine Wertschöpfung. Was auch immer einer hat, er kann er nur dadurch haben, indem er es jemandem anders weggenommen hat.
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Die Medien, vor allem das Fernsehen, waren früher Systemkritiker, heute sind sie System-Steigbügelhalter. Aber es sind nicht die Medien, die sich geändert haben, denn die waren schon immer linkslastig. Nur damals, als die Politik noch eher rechtsorientiert war, da wurde sie kritisiert, was das Zeug hält, und jetzt ist man glückselig, dass endlich der ersehnte Sozialismus verwirklicht wird.
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Was war noch bis vor kurzem anders? Die Politiker waren nicht links. Die SPD ein wenig, aber sie lieferte sich ständig ein Hin und Her mit der CDU/CSU, und generell hatten unsere Eliten mehr Verstand als heute. Vor allem aber hatten sie, da sie aus der Generation stammten, die das Land wieder aufbauen musste, einen Begriff vom Erwirtschaften des Wohlstandes und waren nicht in der Schule auf links gedrillt worden. Helmut Schmidt, den ich sehr verehre, würde heute besser in die AfD passen als in jede andere Partei. Sowohl er als auch Helmut Kohl sahen die Probleme, die das Multikulti-Getue mit sich bringen würde. Diese Politikergeneration ist aber im wahrsten Sinne des Wortes ausgestorben. Die neuen sind alle in der Schule auf links gedrillt worden.
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Ich bin auch auf links gedrillt worden. In der Schule, aber auch von den linksorientierten Medien mit ihren linksorientierten Reportagen, Filmen, Serien. Der linke Geist ist überall, sogar in der Trivialliteratur und in billigen Soaps. Kapitalismus böse, gleiche Rechte für alle.
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Um diese propagandistische Indoktrination zu überwinden, braucht es sehr viel an natürlichem Wissensdrang und an … nennen wir es mal Zufall. Intelligenz alleine reicht nicht. Intelligenz befähigt, die linksgedrillte Schule mit gutem Ergebnis abzuschließen und eine gutbezahlte Arbeit aufzunehmen. Aber wenn der Drang nicht da ist, die Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Fragen unangenehm sind …
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Nach der linken Alle-sind-gleich-Denkweise haben die sogenannten „Flüchtlinge“ – aber auch schon die Millionen islamistischer Türken im Land – dasselbe Recht, in Deutschland zu leben und sich mit ihrer Lebensweise auszubreiten, wie jeder andere. Wer diesbezüglich anderer Ansicht ist, macht sich zusätzlich des „Rassismus“ verdächtig und ist damit ein ganz besonders mieser Mensch, den man mit allen Mitteln bekämpfen muss. Und auch als Rechter (=Nichtlinker) will man auf gar keinen Fall als Rassist gelten. Zwar ist man gar kein Rassist, wenn man Zuwanderer mit antiwestlicher Einstellung eben wegen dieser Einstellung ablehnt, aber um diese Lücke zu schließen, haben die Linken neue Spielarten des Rassismus erfunden, wie z.B. den „Kulturrassismus“. Man gilt schon als Rassist, wenn man eine minderwertige Kultur oder Religion oder Weltanschauung als solche bezeichnet.
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Wie ist das nun mit der Religion, die ja auch eine Rolle spielt? Insbesondere der grausame Islam. Nun, Religon ist ein Scheiß – jede Religion! – und diese Ansicht ist nicht nur richtig, sie ist witzigerweise auch genuin links, deswegen gab es Kirchen- und Religionsbashing noch und nöcher zum Ende des 20. Jahrhunderts, mit der Folge, dass Macht und Ansehen der Kirche bzw. des Christentums stetig schwanden. (Ironie des Schicksals: Die linke Denkweise und das Christentum liegen extrem nahe beieinander, beide propagieren die Gleichheit aller Menschen. Der Marxismus dürfte sogar direkt auf dem christlichen Wertekanon aufbauen.)
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Da man aber, wenn man den Islam als die Scheiße benennt, der er ist, ein „Kulturrassist“ ist, zwingt das linke Denken zum Schönreden, zum Verharmlosen und Beschwichtigen. Im linken Denken sind die Islamisten ja nur so, wie sie sind, weil ihre Kultur noch nicht so weit ist wie die unsere. Dass eben dies schon wieder „Kulturrassismus“ ist, wird dabei ausgeblendet. Egal. Wichtig ist, dass wenn die Islamisten im schönen Europa leben dürfen, sie sich ganz von selbst zu westlichen Werten weiterentwickeln werden, weil sie ja eigentlich nichts von den Deutschen unterscheidet. Das ist leider inzwischen von der Realität tausendfach falsifiziert, aber Ideologien wären keine Ideologien, wenn sie gegen Falsifizierung nicht immun wären.
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Diese Ideologie der Linksheit wird der Untergang Europas sein, denn eine Gemeinschaft mit einer linken Denk- und Lebensweise wird sich im Konkurrenzkampf der Kulturen und Weltschauungen nicht behauptet können. Sie hat Null Abwehrkräfte und wird von ihren Feinden schlicht und ergreifend gefressen werden.
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Wie auch immer. Wer diesen Zustand der gesellschaftlichen Degeneration aufhalten will, der wird es schwer haben. Viele machen sich gar keine Vorstellung davon, wie schwer! So wie die Menschen früher mal dachten, ihr Pharao sei ein Gott, oder dass Zeus die Blitze schleudert oder die Erde flach ist, so denken sie heute, dass die linke Sichtweise, mit der sie aufgewachsen sind, selbstverständlich die Realität ist, auf Vernunft und Wissenschaft basierend. Die Krone der kulturellen Evolution. Andersdenkende wirken auf sie ebenso befremdlich wie auf mich beispielsweise jemand wirken würde, der behauptete, die Gesellschaft sei von Vampiren und Werwölfen unterwandert. Es ist schlicht und ergreifend nicht vorgesehen, so etwas auch nur eine Sekunde lang als real zu akzeptieren. Deswegen auch nicht vorgesehen, mit so einem komischen Vogel lange rumzudiskutieren, er ist ja eh verrückt.
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Ja, jemand, der was gegen den Islam sagt, der kann nur verrückt sein.
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Jemand, der befürwortet, Muslime aus Europa zu werfen, inklusive vielleicht des stets netten Gemüsehändlers von nebenan, der kann nur verrückt sein.
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Jemand, der sagt, das Fernsehen lüge uns an, der kann nur verrückt sein.
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Das ist unsere Situation. Wir haben sozusagen die Aufgabe, den Menschen die Existenz von Vampiren und Werwölfen zu beweisen. Bildlich gesprochen. Eine ziemliche Scheißaufgabe.
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From → Politik

One Comment
  1. We made the mountains shake with laughter
    As we played hiding in our corner of the world
    Then we did the demon dance and rushed to nevermore
    Threw away the key and locked the door

    Oh they say that it’s over
    And it just had to be
    Yes they say that it’s over
    We’re lost children of the sea

    (Black Sabbath, 1980)

    Wer sich für „gläubig“ hält, will nicht aufgeklärt werden, wer sich „ungläubig“ glaubt, hält sich schon für aufgeklärt, und so genannte Agnostiker (Nichtwissende) glauben, man könne die Religion gar nicht erklären. Allein der Gnostiker weiß, dass alle drei Positionen nicht nur unsinnig, sondern mittlerweile akut lebensbedrohlich sind.

    Lebensbedrohlich war die Religion schon immer, aber noch nie für die Menschheit als Ganzes. In der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit hat es immer Bürger- und Völkerkriege gegeben und bei genauerer Betrachtung sind sie alle als Religionskriege zu bezeichnen. Die Kriege waren allerdings erforderlich, um an den Punkt zu gelangen, an dem wir heute stehen: Entweder Zivilisation – oder der Rückfall in die Steinzeit.

    Der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation setzt die Überwindung der Religion voraus; gelingt dies nicht, müssen die letzten zehntausend Jahre Kulturentwicklung noch einmal durchlaufen werden.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2017/03/wie-funktioniert-religion.html

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