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Apostasie-Helfer sein

by - 14. August 2016
Wie bekommt man Menschen weg vom Islam? Das ist eine Aufgabe, die im gefährdeten Europa des 21. Jahrhunderts für mich wichtiger ist als Umweltschutz und Arbeitslosigkeit.
 
Dazu habe ich ein paar Gedanken, die ich jetzt ausführen werde. Ich bringe den härtesten Teil gleich an den Anfang, damit nicht Leute das erst komplett durchlesen und am Ende enttäuscht sind, dass hier ein Antitheist am Werk ist. Denn sehr viele Muslime werden zu Ex-Muslimen, indem sie zum Christentum übertreten.
 
Religion ist ein Fehler. Ein ganz grundsätzlicher logisch-philosophischer Denkfehler. Religion ist Betrug. Betrug, bei dem der Betrüger sich in der Regel auch selbst betrügt, aber es ist kein milderes Wort zu wählen.
Wer in einem religiösen Umfeld aufgewachsen ist,  für den ist dieser Betrug ein normaler Bestandteil seines täglichen Daseins. Ihm zu vermitteln, dass ein wichtiger Bestandteil seiner Kindheit und seiner Eltern Schwachsinn gewesen ist, ist enorm schwierig. Denn man nimmt ihm damit ja etwas weg, das für ihn wertvoll ist. Aber auch, wenn es sich um einen handelt, der zur Religion erst im Teenager- oder Erwachsenenalter gefunden hat, ist es schwierig, gemäß dem Motto „Es ist leichter, jemanden zu täuschen, als ihm begreiflich zu machen, dass er getäuscht worden ist“.
Ich sehe zwei Wege, vom Glauben abzufallen. Der eine Weg ist die Unzufriedenheit mit den theoretischen Grundlagen. Das Bemerken, dass alles irgendwie komplett unlogisch und blödsinnig ist. Dieser Weg beginnt in aller Regel schon im Kindesalter und führt zum Atheismus / Agnostizismus. Der andere Weg ist die Unzufriedenheit mit dem praktischen Teil des Glaubens. Das Leiden unter den Restriktionen, der Gewalt und der Bösartigkeit seiner Glaubensgenossen. Dieser zweite Weg ist bei Ex-Muslimen der deutlich häufigere, und er führt eher selten zum Atheismus, da der Gläubige nicht die Existenz Gottes und den Sinn von Religion grundsätzlich in Frage stellt. Der Weg führt daher in eine andere Religion, die friedlicher ist. Und das ist dann meist das Christentum. 
Mein Verhältnis zum Christentum ist zwiespältig. Ich bin aufgewachsen in einem christlichen Umfeld, zugleich auch kirchenkritisch, und wenn man mal davon absieht, dass das Christentum ebenso Schwachsinn ist wie jede Religion, beinhaltet es ebenfalls Restriktionen, Gewalt und Bösartigkeit, und es ist ausschließlich der Aufklärung und Säkularisierung zu verdanken, dass man es heutzutage einigermaßen ertragen kann. Ich bin auch absolut dafür, dass dieser Prozess noch weitergeführt wird, dass auch die letzten gesetzlichen Sonderrechte gestrichen werden, Kirchensteuer, Religionsunterricht, usw. Schön weg damit. Es liegt nichts Gutes darin.
 
Zugleich aber ist das Christentum tatsächlich BESSER als der Islam. Was allein schon durch den Umstand offensichlich wird, dass die Islamisten einen kriegsführenden Mörder und pädophilen Sklavenhalter als Prophet und Vorbild verehren, während die Christen das gleiche mit einem pazifistischen Heiler tun, der sich altruistisch töten ließ. Die Barmherzigkeit eines Christus spiegelt sich in Geschichten, wie z.B. der Verhinderung einer Steinigung wegen Ehebruchs, die Barmherzigkeit eines Mohammed in Geschichten, wie z.B. dem Aufschub der Steinigung, weil die Frau schwanger war, und Durchführung nach Entbindung. Im Detail ist Christentum auch besser: Burka, Schächten, Pimmelverstümmelung, Parallelgesellschaftsbildung, Schweinintoleranz, Antisemitismus … Viel weniger Probleme mit diesen Dingen.
 
Ich begrüße es daher, wenn Muslime zum Christentum übertreten. Noch mehr begrüße ich es natürlich, wenn sie zum Atheismus übertreten, aber man kann nicht immer alles im Leben haben, muss zu Kompromissen bereit sein. Zum Christentum überzutreten, ist immer noch 1000 x besser, als in einem blutigen Todeskult zu verbleiben, der keine Trennung zwischen Religion und Gesetz kennt.
 
Ich stelle fest, dass die Kirchen sich in dieser Entwicklung selbst ein Bein stellen, indem sie sich momentan dem Islam anbiedern. Warum auch immer genau sie das tun.
 
Die größte Hürde für einen angehenden Ex-Muslim dürfte jedoch sein, dass sein offizieller „Austritt“ aus der Religion ihm Probleme einbringt mit seiner Familie und überhaupt seinem kompletten sozialen Umfeld. In den arabischen Ländern erleiden solche Leute Unfälle, meist tödliche Autounfälle, hier ist es nicht ganz so schlimm, hier gibt es nur Schläge, Bedrohung, Ausgrenzung. Aber auch das ist schon ein massives Hindernis.
 
Was können wir tun, um den Ausstieg zu erleichtern? Ich träume ja von großangelegten Aussteigerprogrammen, staatlich organisiert und finanziert, mit Sicherheitshäusern, Psychologen, Sozialarbeitern, etc. Besonders interessant für Frauen, aber warum nicht auch für Männer? Ob und wann so etwas jemals auf die Beine gestellt werden kann, weiß ich nicht. Es müsste ja zuerst mal der Wille dazu da sein. Und der besteht hier und heute ganz sicher nicht.
 
Kann man auch als Einzelmensch etwas tun? Ein wenig vielleicht, und ein Ansatzpunkt ist im sozialen Aspekt. Ich lasse Muslime ziemlich deutlich spüren, dass ich mit ihrer Religion nicht einverstanden bin und sie für potenzielle Terroristen halte, mich also vor ihnen fürchte. Ich bin zu ihnen distanziert und immer ein wenig unfreundlich. Wenn ihnen das auffällt, rede ich mit ihnen frei über das Thema Religion und was mir an Islam nicht passt, und wenn ich bei ihnen erspüre, dass sie eigentlich gar keine Islamisten sein wollen, sich aber nur nicht trauen, versuche ich für sie, ein Mentor zu sein. Sozial, beruflich … Die Leute brauchen ein neues Umfeld, wenn sie ihr altes verlassen oder verlassen wollen. Und wenn sie zum Christentum übertreten wollen, unterstütze ich auch das.
 
Natürlich ist mein Wirken nichts. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Fragt mich nicht nach meinen Erfolgen, ich schäme mich, die lächerliche Zahl zu nennen. Aber vielleicht, wenn wir alle zusammen …?
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From → Politik, Religion

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