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Gefährlicher Quatsch

by - 27. Mai 2016
Religionen sind Quatsch.
Die Menschen verlassen oft ihre Religion, weil diese ihnen nicht passt. Z.B. als Frau den Islam, wenn man realisiert, wie wenig Rechte man da hat. Oder wenn man ein friedlicher Mensch ist und die blutigen Hassverse des Koran nicht akzeptieren kann.
Nur wenige verlassen ihre Religion, weil sie frei erfundener Quatsch ist. Dabei sollte das der Hautpgrund sein.
Wenn du glaubst, dein Gott Quetzalcoatl verlangt von dir ein Menschenopfer, dann bist du nur konsequent, wenn du es auch durchführst. Du bist zwar bescheuert, aber konsequent. Glaubst du an einen solchen Gott und opferst ihm nicht, dann bist du leider immer noch bescheuert – aber du bist nun obendrein auch noch inkonsequent!
Deine Inkonsequenz wird dazu führen, dass man dich toleriert, und das ist vielleicht okay so, aber du gibst deinen bescheuerten Glauben vielleicht weiter an deine Kinder, und von denen hat eins dann vielleicht einen konsequenteren Charakter als du.
Und dann?
Quetzalcoatl ist hier natürlich nur ein Beispiel. an den glaubt heute eh kaum noch jemand, schon gar nicht in Europa. Pars pro toto.
Religionen als Quatsch zu erkennen, und ihre heiligen Bücher als historische Fantasywerke, die keine Bedeutung für das 21. Jahrhundert haben, ist eines der größten Hürden, die die Menschheit auf ihrem Weg zur intelligenten Spezies vor sich hat. Und das gilt nun einmal auch für friedliche Religionen. Quatsch ist Quatsch. Punkt!
Wobei die Religionen oft gar nicht so nett und friedlich sind, wie sie sich gern präsentieren. Sie zeigen ihr wahres Gesicht da, wo sie die Macht haben. Der Blick aufs Ausland ist immer lehrreich!
Wenn die Religion nicht friedlich ist, wenn sie nicht kompatibel ist mit Menschenrechten etc., dann ist das eine Aufgabe für die Politik, die Sache mit der Religionsfreiheit zu überdenken. Es ist für einen intelligenten Menschen mehr als inakzeptabel, dass für Quatsch Leute sterben oder zumindest unterdrückt werden.
Wir holen uns in diesen Tagen massenhaft Leute ins Land, nach Europa, die einer offen unfriedlichen Religion angehören. Einer Religion, die viele unangenehme Parallelen zum Nationalsozialismus aufweist und die damals als einzige von den Nazis privilegiert war.
Es wird viel davon gesprochen, dass wir diese Religion akzeptieren wollen, wenn die Anhänger im Gegenzug unser Grundgesetz akzeptieren bzw. nicht ihre Religion über unsere europäischen Werte stellen.
Seid ihr blöd? Wisst ihr, was ihr da eigentlich von den Leuten verlangt? Wenn sie an etwas glauben, dann glauben sie! Und wenn ihr ihnen vorschreiben wollt, woran sie glauben sollen, dann erzählen sie euch halt irgendwas, damit ihr sie in Ruhe lasst.
Außerdem ist es vertane Zeit, mit Bescheuerten über Quatsch debattieren zu wollen. Diese Art der Geisteskrankheit ist im Erwachsenenalter nicht mehr heilbar. Begreift das! Wenn überhaupt, können wir hier nur über die Schulen und die Kultur etwas ausrichten. Für die nachfolgenden Generationen.
Wir können mit einer gewissen Quote an Geisteskranken in unserer Gesellschaft zusammenleben, das können wir durchaus. Wir müssen nur dafür sorgen, dass die Geisteskrankheit nicht salonfähig ist, und wir müssen dafür sorgen, dass es nicht zu viele Geisteskranke werden. Ab einer Schwelle wird es sonst kippen, und die Geisteskranken werden uns sagen, was wir zu tun und zu lassen haben. Und das werden keine schönen Dinge sein!
Und meines Erachtens sind wir dieser Schwelle bereits gefährlich nahe gekommen. Unser europäischer Kontinent verträgt keinen Zuzug weiterer Geisteskranker. Findet andere Lösungen für ihre Probleme, als sie hier massenhaft aufzunehmen und zu alimentieren. Jetzt!
Ich sage nicht, dass wir kriegstraumatisierten Menschen nicht helfen oder sie ihrem eigenen Schicksal überlassen sollen. Lasst es uns tun. Aber nicht um den Preis der Selbstaufgabe. Da gibt es genug Alternativen. Ich bitte um konstruktive Vorschläge.
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From → Politik, Religion

9 Kommentare
  1. „wenn sie nicht kompatibel ist mit Menschenrechten etc., dann ist das eine Aufgabe für die Politik, die Sache mit der Religionsfreiheit zu überdenken“

    Den Satz würde ich einmal ein wenig auf mich wirken lassen, vielleicht fällt ja der Widerspruch auf?

    Falls nicht würde ich raten einfach einmal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte googeln … und … ups … Artikel 18.

    Damit kommen wir zum netten Paradoxon. Dein Satz fordert zum Schutz der Menschenrechte die Abschaffung von Artikel 18 der Menschenrechte. Damit ist dein Satz selbst ein Widerspruch zu den Menschenrechten.

    Wie kommen wir aus der Situation heraus?
    In der deutschen Rechtslehre hat sich im Fall eines Konflikts zwischen zwei Grundrechten die sog. Praktische Konkordanz herausgebildet, die vom BVerfG vertreten wird. Einfach auch einmal ergoogeln. Das klingt doch ein wenig besser, aufgeklärter und unserem liberalen Staatssystem würdiger als die simple Lösung ein Menschenrecht zum Wohl eines anderen zu opfern.

    • Dass da ein Widerspruch lauert, das hast du sehr gut erkannt.
      Die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, so weit bist du allerdings noch nicht.
      Aber das kann noch werden.

      • Ich bin mir nicht sicher ob du verstanden hast was ich meinte oder warum Religionsfreiheit ein Teil der Menschenrechte ist und die Abschaffung von Religionsfreiheit ein Angriff auf die Menschenrechte.

        • Warum Religionsfreiheit ein Teil der Menschenrechte ist, hattest Du nicht begründet, sondern als Faktum genannt. Deine Argumentation ist juristisch geprägt und geht am Kern der von Querdenker hervorgebrachten Religionskritik vorbei.

          • Ja, dass die Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, das ist ein Faktum. Die Religionsfreiheit im Namen der Menschenrechte abschaffen zu wollen damit ein logischer Widerspruch.

            Dass er die Begründung nicht verstanden hat, warum sie Menschenrecht ist, habe ich einfach mal unterstellt.

            Es gibt mehrere. Ich greife einmal zwei heraus:
            1. Religions- und Glaubensfreiheit ist Fundament für weitere Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit. Ich kann mir nur eine freie Meinung bilden, wenn meine Gedanken und damit mein Glauben frei sind. Reglementiere ich, was ich glauben darf und was nicht, reglementiere ich automatisch auch, was ich sagen darf und was nicht.

            Die Meinungsfreiheit wird übrigens auch garantiert, wenn die Meinung schwachsinnig sein sollte. Die wissenschaftliche Überprüfbarkeit einer Meinung ist keine Voraussetzung dafür sie äußern zu dürfen. Ansonsten wäre es sehr still in Deutschland.

            Ganz davon abgesehen sind Meinungen ja ohnehing oft normativen Charakters, Wissenschaft dagegen kann nur deskriptiv sein. Normative Aussagen kann ich nur aus Weltanschauungen ableiten, z.B. theistischen oder atheistischen. Auch hinter den hier geposteten Überzeugungen steckt eine normative Weltanschauung.

            2. Religion und Glauben sind Ausdruck des absolut Inneresten einer Persönlichkeit. Sie gehen in den tiefsten Kern, was einen Mensch und seine Identität angeht.

            Religionsfreiheit wäre daher im Grunde selbst nach ihrer Abschaffung implizit durch die Menschenwürde und das Recht zur freien Entfaltung der eigenen Persönlichkeit gedeckt.

            Selbst atheistische Psychotherapeuten binden bei ihren Therapien daher die Religion des Therapierten mit ein. Da sie die Erfahrung gemacht haben, dass Spiritualität ein zu grundlegender Teil des menschlichen Daseins ist (vgl. auch C.G. Jung). Eine Heilung wäre nicht möglich, würde man die religiösen Bedürfnisse des Menschen übergehen.

            • Er fordert ja nicht die Abschaffung der Religionsfreiheit (auch das ist eine Unterstellung von Dir), sondern fordert die Einmischung der Politik, wenn die Religion nicht „kompatibel“ mit den Menschenrechten ist. Das ist dann der Fall, wenn religiöser Eifer einzelner oder einer Gruppe in die Lebenswelt anderer eingreift.

              Ich bin in der ehemaligen DDR religionsfrei aufgewachsen und wundere mich teilweise über den religiösen Unsinn, der in unserer Gesellschaft umgeht. „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Schwachsinn (damit meine ich die plumpe Aussage an sich, ohne weitere Erläuterungen …) ist ein Höhepunkt weltfremder Korrektnis, den unser politischer Alltag absondert. Ich kümmere mich eigentlich nicht um religiöse Belange anderer, aber der im Alltag zunehmend von mir wahrgenommene Diskurs über religiöse Fragen bereitet mir ein bisschen Unbehagen. Insoweit teile ich die hier geposteten Ansichten unseres Antitheisten-Philosoph Querdenker.

              • Diese Einmischung ist nicht Aufgabe der Politik sondern der Judikative.

                Die Religionsfreiheit ist in Deutschland nicht grenzenlos. Für jedes Grundrecht existieren verfassungsimmanente Schranken, da z.B. wo zwei Grundrechte miteinander kollidieren.

                Jedem Bürger steht in Fällen, in denen jemand Grenzen überschreitet, der Rechtsweg offen.Konkret gesagt, überall wo die Religion des Moslems dir schaden zufügt kannst du dagegen klagen. Und Gerichte können in diesen Fällen nach Maßgabe der Verhältnismäßigkeit der Religionsfreiheit des Moslems Grenzen setzen.

                Gerade wer in der DDR aufgewachsen ist, sollte doch sensibler dafür sein wohin es führen kann, wenn Politik es als ihre Aufgabe erachtet gegen Andersdenkende vorzugehen.

  2. „Warum Religionsfreiheit ein Teil der Menschenrechte ist, hattest Du nicht begründet, sondern als Faktum genannt. Deine Argumentation ist juristisch geprägt und geht am Kern der von Querdenker hervorgebrachten Religionskritik vorbei.“

    Ausgezeichnet, Senfdazugeberblog! Leider kann man hier keine Likes verteilen wie bei FB, also schreibe ich es als Kommentar.

  3. Damit der Baum nicht zu tief schachtelt, beginne ich wieder oben.

    „Ja, dass die Religionsfreiheit ein Menschenrecht ist, das ist ein Faktum. Die Religionsfreiheit im Namen der Menschenrechte abschaffen zu wollen damit ein logischer Widerspruch.“

    Wie ich schon schrieb, hast du richtig erkannt, dass hier ein Widerspruch ist. Aber du hast einen Ballast von Prämissen, der erst mal weg muss.

    Ich habe nur geschrieben, dass es die Aufgabe der Politik ist, die Sache mit der Religionsfreiheit zu überdenken, wenn die Religion mit den Menschenrechten kollidiert. Der Widerspruch beginnt – und da hoffe ich, wirst du mir unumwunden zustimmen – bereits in der Tatsache an und für sich, dass vielleicht ein Menschenrecht ein anderes verletzt.

    Mit diesem Widerspruch umzugehen bedeutet auch, starre Prinzipien zu verletzen bzw. sie aufzugeben. Man muss in dieser Menschenrechtsfrage beginnen, Prioritäten zu setzen, denn es ist nicht möglich, den Kuchen zu essen und zu behalten.

    Jedoch haben wir noch gar nicht geklärt, was eigentlich Religionsfreiheit bedeuten soll. Ist es die Freiheit, alles zu tun, was die Religion vorschreibt oder die Freiheit von Belästigung durch religiöse Vorschriften anderer? Beides vielleicht? Ein Kompromiss? Vielleicht nur die Freiheit, zu glauben, was man will?

    „1. Religions- und Glaubensfreiheit ist Fundament für weitere Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit. Ich kann mir nur eine freie Meinung bilden, wenn meine Gedanken und damit mein Glauben frei sind. Reglementiere ich, was ich glauben darf und was nicht, reglementiere ich automatisch auch, was ich sagen darf und was nicht.“

    Man kann Glauben ohnehin nicht erzwingen. Was ein Mensch glaubt, das glaubt er. Frei ist er allerdings nie, er ist immer ein Produkt seiner Gene und Umwelt. Was er glaubt und was nicht, entsteht nicht aus einem luftleeren Raum. Und es gibt soooo viele Institutionen, die schon ab der Geburt einwirken, was geglaubt werden soll: Eltern, Freunde, Familie, Schule, Bücher, Fernsehen …

    Und doch ist Meinungsfreiheit etwas völlig anderes. Wenn der Mensch doch nicht das glaubt, was man von ihm zu glauben wünscht, dann ist die Frage, wie man damit umgeht. Lässt man es stehen oder ahndet man es? Eine völlige Meinungsfreiheit kann es nicht geben, es hat immer eine Konsequenz, wenn man seine Meinung äußert. Man kann aber zumindest auf politischer Ebene dafür sorgen, dass man nicht vom Staat bzw. seinen Organen für seine Meinung bevorzugt oder bestraft wird.

    Das ist immer ein KANN, kein MUSS. Die Grenzen muss der gesunde Menschenverstand setzen. Sofern vorhanden. Darum mein Beispiel mit der Mathematikfreiheit. Der Schüler ist nicht frei, der Meinung zu sein, dass 1+1=3 ist. Keiner käme auf die Idee, zu sagen, es sei eine Verletzung der Meinungsfreiheit, wenn er daraufhin mit einer schlechten Note „bestraft“ wird, und doch ist es genau das. Es ist eine Verletzung der Meinungsfreiheit, aber der gesunde Menschenverstand sagt: „Es muss so sein, alles andere wäre Schwachsinn!“

    „Die Meinungsfreiheit wird übrigens auch garantiert, wenn die Meinung schwachsinnig sein sollte. Die wissenschaftliche Überprüfbarkeit einer Meinung ist keine Voraussetzung dafür sie äußern zu dürfen. Ansonsten wäre es sehr still in Deutschland.“

    Der Grund für die Meinungsfreiheit ist der Missbrauch der Deutungshoheit. Es ist Lernen aus der Historie. In einer Demokratie ist es wichtig, dass jede Stimme angstfrei ihren politischen Standpunkt sagen darf, um zu gewährleisten, dass nicht die, die an der Macht sind, unter dem Vorwand, dass eine unbequeme Meinung falsch sei, sie verbieten können. Darum muss in politischen Fragen die Meinungsfreiheit maximiert werden.

    Religion ist eine Meinung, zweifellos. sie ist aber noch ein wenig mehr. Beim Islam zum Beispiel ist sie auch ein Versprechen. Eine Ankündigung. Nämlich Ungläubige zu mobben und ggf. zu töten. Sich hier auf Meinungsfreiheit zu berufen, greift zu kurz. Es geht hier nicht mehr um Meinung, es geht um Taten. Taten in der Zukunft zwar, aber doch realistisch abzuschätzen. Und da sagt der gesunde Menschenverstand, dass man die Religions- bzw. Meinungsfreiheit vielleicht einschränken muss, sonst laufen gewisse Dinge aus dem Ruder. Es ist immer schmerzhaft für einen prinzipientreuen Demokraten, so eine Entscheidung treffen zu müssen.

    „Ganz davon abgesehen sind Meinungen ja ohnehing oft normativen Charakters, Wissenschaft dagegen kann nur deskriptiv sein. Normative Aussagen kann ich nur aus Weltanschauungen ableiten, z.B. theistischen oder atheistischen. Auch hinter den hier geposteten Überzeugungen steckt eine normative Weltanschauung.“

    Da machst du es dir etwas zu einfach. Die ethischen Standards sind erstaunlicherweise bei den Menschen ziemlich ähnlich, auch wenn sie aus verschiedenen Kulturen kommen. Und Religion ist in aller Regel objektivierbarer Bullshit. Ganz so hilflos steht man dem ganzen Komplex also nicht gegenüber.

    „2. Religion und Glauben sind Ausdruck des absolut Inneresten einer Persönlichkeit. Sie gehen in den tiefsten Kern, was einen Mensch und seine Identität angeht. Religionsfreiheit wäre daher im Grunde selbst nach ihrer Abschaffung implizit durch die Menschenwürde und das Recht zur freien Entfaltung der eigenen Persönlichkeit gedeckt.“

    Mag sein. Und dennoch wird auch der größte Verfechter dieser Art von Würde und Entfaltung, einsehen, dass es Grenzen gibt. Sofern er seine 5 Sinne beisammen hat, natürlich, und die hat ein religiöser Mensch in der Regel NICHT.

    „Selbst atheistische Psychotherapeuten binden bei ihren Therapien daher die Religion des Therapierten mit ein. Da sie die Erfahrung gemacht haben, dass Spiritualität ein zu grundlegender Teil des menschlichen Daseins ist (vgl. auch C.G. Jung). Eine Heilung wäre nicht möglich, würde man die religiösen Bedürfnisse des Menschen übergehen.“

    Politik ist keine Psychotherapie. Krieg noch weniger.

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