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Euro-Islam?

by - 27. März 2016

Was ich von Muslimen halte, ist bekannt. Ich werfe dennoch mal ein paar – sicher schon durchgekaute, aber – nie wirklich zu Ende diskutierte Überlegungen in die Runde.

Muslim ist, wer an die Göttlichkeit des Korans glaubt.

Worte – Anweisungen! -, die von Gott kommen, stehen logischerweise über allem, was Menschen ersinnen. Sie sind zu befolgen.

Im Koran stehen eine ganze Reihe göttlicher Anweisungen, die das friedliche Zusammenleben von Menschen quasi unmöglich machen. Es ist ein Werk des Krieges, des Hasses, der Intoleranz und Bestrafung.

Die Scharia ist kein zusätzliches Buch. Es ist das Prinzip, aus dem Koran Recht und Gesetz abzuleiten. Ein Muslim kann nicht sagen: Koran ja, Scharia nein. Scharia gehört zum Islam untrennbar dazu.

Von der Theorie zur Praxis: Je mehr Muslime in einer Gesellschaft existieren, umso größere Probleme ergeben sich für die Mitglieder dieser Gesellschaft. Nicht nur für die drangsalierten Nichtmuslime, sondern auch für die Muslime untereinander. Wenn der gemeinsame Feind (Juden, Christen, Atheisten etc.) bezwungen ist, gehen sich Muslime gegenseitig an die Gurgel, weil der eine dem anderen nicht islamisch genug ist. Oft auch schon vorher. Islam ist ewiger Krieg, jeder gegen jeden.

Diese Probleme sind ausgesprochen islamspezifisch. Wir finden Ähnliches erst dann wieder, wenn wir den Rahmen von Religion ausweiten auf Ideologien allgemein. Kommunismus, Nationalsozialismus, usw.

Wir erleben in Europa im Moment sowohl eine Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils sowie anhand zahlreicher Exempel – viele davon aus dem Ausland – was genau Muslime so treiben. Wenn sie viele sind, wenn sie in der Mehrheit sind, wenn sie unter sich sind. Und das ist nicht schön. Ich rede da nicht nur vom Terrorismus, auch wenn der sicher das spektakulärste aller Probleme ist.

Wer von euch glaubt eigentlich noch an das Märchen vom friedlichen „Euro-Islam“? Was soll das überhaupt sein?

Wie könnt ihr Leuten vertrauen, wenn sie euch sagen, sie seien tolerant, wenn sie zugleich an die Göttlichkeit des Koran glauben? Meist sogar noch an die Auserwähltheit und Vorbildfunktion eines unbestrittenen pädophilen Mörders und Eroberers?

Wer von euch zieht eine scharfe Grenze zwischen Islam und Islamismus, um dann den Islam zu verteidigen?

Mit welchen Argumenten begründet ihr eure Naivität?

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From → Politik, Religion

9 Kommentare
  1. Christin ist, wer an die Göttlichkeit der Bibel glaubt.

    Worte – Anweisungen! -, die von Gott kommen, stehen logischerweise über allem, was Menschen ersinnen. Sie sind zu befolgen.

    In der Bibel stehen eine ganze Reihe göttlicher Anweisungen, die das friedliche Zusammenleben von Menschen quasi unmöglich machen.

    Religiöse Leute sind gut darin, ihre heiligen Texte nicht besonders ernst zu nehmen. So wie die meisten Christen keine fürchterlichen Armleuchter sind, sind auch die meisten Muslime ganz okay, auch wenn sie so tun, als würden sie diese alten Quatschtexte ernst nehmen.

    • Was genau willst du jetzt mit der Bibel aussagen?

      Das hier: „Christin ist, wer an die Göttlichkeit der Bibel glaubt.“ stimmt übrigens nicht ganz. Das Christentum ist im Kern keine Buchreligion. Die Zeugen Jehovas sind die, die die Bibel wörtlich nehmen.

      • Ich will damit genau das sagen, was ja auch dein Kommentar gut illustriert: Jeder Jeck ist anders. Zwei Leute, die sich beide Muslime nennen, können genauso unterschiedlich sein, wie Christen das können, vom Young-Earth-Creationist, der in seiner Freizeit Abtreibungskliniken anzündet, bis zum Nominalprotestanten, der zweimal im Jahr in die Kirche geht, weil er meint, dass es so gehört.

        • Natürlich können sie unterschiedlich sein. Aber interessant ist doch, was sie gemeinsam haben.

          • Und das wäre?

            • Den Glauben an den Koran.

              • Aber was heißt das schon? Wie gesagt: Christ(inn)en ziehen ihre Positionen auch alle aus derselben Bibel und von demselben Gott und seinem Sohn, und trotzdem sind manche von ihnen mörderische Terroristen wie Anders Breivik, andere fürchterliche, aber nur indirekt gefährliche Armleuchter wie Ray Comfort, und wieder andere total nette und eigentlich nur noch nominell religiöse Menschen meine Klassenlehrerin in der Orientierungsstufe. Und letzten Endes haben eben trotz verschiedener Bücher die Terroristen mehr miteinander gemein als mit den anderen Angehörigen ihrer Religion.

                • „Aber was heißt das schon?“

                  Das heißt eine ganze Menge.
                  Im übrigens bringt es gar nichts, den Islam mit Beispielen aus dem Christentum relativieren zu wollen, ich bin Antitheist. Ich halte von keiner Religion auch nur das Geringste. Notfalls spiele ich den Advocatus diaboli und sage, dass das Christentum zwas scheiße ist aber lange nicht SO scheiße wie der Islam. Allerdings sieht mein Ideal so aus, dass auch das Christentum irgendwann nur noch im Museum zu finden ist.

                  • Sie können spielen, was Sie wollen, solange wir uns drauf einigen können, dass es genausowenig DEN Islam gibt wie DAS Christentum. Oder auch wenn nicht, schätze ich, ist ja schließlich Ihr Blog. Dann also in diesem Sinne viel Spaß und salam alaikum.

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