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Gedankensplitter: Religion ist wie ein Anker, den man nicht einholen kann

by - 19. März 2016

Religiöse Gesellschaften haben einen Fixpunkt, der sie immer wieder erbarmungslos zum Ausgangspunkt zurückzieht: Ihre religiösen Schriften.

Aufgeklärte Zivilisationen sind davon frei und erfinden sich immer neu.

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From → Gedankensplitter

3 Kommentare
  1. Oder noch weiter zurück, denn der Ausgangspunkt war eine reine unverfälschte Lehre, die im Lauf der Jahrhunderte, so gedreht worden ist, daß Herscher und Priesterkasten Völker wunderbar leicht manipulieren konnten und immer noch können. Friedliche Grüße

  2. Jeder hinterläßt mit seinem Verhalten und seiner Lebensführung eine sozial-ökologische Spur zu Lasten oder zum Besten der Natur und den nachfolgenden Generationen. Schlage uns u. unserer Wegwerfgesellschaft deshalb vor, künftig alle noch brauchbaren Dinge, die wir nicht mehr brauchen können Z.B. für jeden ergreifbar – auf eigenen Grund und ein oder zwei Wochenlang – auch als Zeichen sozial- ökologischer Rücksichtnahme – und vor dem Sperrmülltermin – nicht Benötigtes auszustellen – mit der Aufforderung: „Für Jedermann, der `s noch brauchen kann „!

    Auf geht`s

  3. Moral ist der Kitt, der alle Gesellschaften zusammenhält.

    Moral hat deshalb für die menschliche Zukunft die höchste existentielle Bedeutung – auch für die Grechtigkeits- und Flüchtlingsströme.
    Ein moralischer Konsens kann auch die natürlichen Fremdenängste und den Rassenhass mildern, wenn wir die lebensschädlichen Antriebe bewußt reflektiert entschärfen.

    Wir Menschen leben heute erkenntnisstandwidrich unbewußt antriebsdynamisch dominiert natur-un-angepasst, begreifen bestenfalls bewußt erkenntnisstandgemäß – auch ohne wissenschaftliche Begründung – dass unsere Maßlosigkeit unsere Zukunft existentiell global gefährdet
    Den gesunden Menschenverstand gibt es aber noch gar nicht im notwendigen Mass, weil wir uns noch nicht vom Tier emanzipiert haben. Wir sind nicht, was wir uns vorauseilend und eitel für positive Eigenschaften… und Würde zu gesprochen haben, weil wir sie noch gar nicht haben.

    Wir haben aber die Möglichkeit, frei zu werden und zu bleiben, wenn wir die menschliche Entwicklungsgeschichte a n t r i e b s d y n a m i s c h erkenntnisstandgerecht moralisch reflektieren lernen. Das Wort „antriebsdynamisch“ sagt bereits eindeutig – kurz oder lang, dass die Antriebe einer (- mulitifaktorellen, komplex bedingten, unbewusst dominant wirksamen -) Dynamik folgen. (,deren Wirken und Folgen durch eine bewusste Analyse und ebensolcher moralischen Reflektion – sinnvoll lebensförderlich – beeinflußt werden können
    Erst wenn wir unsere lebensschädlichen – tierisch-dominanten Antriebe , des Fressens- und Gefressenwerdens – moralisch lebens-und friedensförderlich reflektieren und praktisch in Frieden leben, haben wir uns – auch im Umgang mit den anderen Tieren – wirklich emanzipiert.

    Jeder kann an sich und anderen Tieren auch die lebensschädlichen eitlen, geltungs- und machtorientierten Antriebe beobachten – sie bewusst moralisch bewerten und vernünftig maßvoll entschärfen.

    Die gefühlsgeleite Phantasie führt zu dem Wagnis, sich für frei zu halten. Freiheit aber ist ohne erkenntnisstandgemäße moralische Verantwortung pure Willkür, verpasste Anpassung des Menschen an die Naturwahrheit und deren Logik. Der Freiheits- und Wachstumswahn führte
    wie Machthaber, Gesellschafts- und Religionsführer, kirchliche Dogmen, absolute Wahrheitsansprüche und kulturelle Diktaturen, so frei waren und sind, ihre Macht zu missbrauchen. Das beweist die leid- und mörderisch gewaltvolle Menschheitsgeschichte bis heute, weil die Machtphantasien die Herrscher dazu bringen das Unrecht für Recht zu erklären und ihre Wahrheit für die einzig geltende hält – vorbei an
    den Würde- und Menschenrechtansprüchen der ganzen Menschheit.
    Deshalb muss die Macht a l l e r Machthaber und Macht-Institionen demokratisch begrenzt und überwacht werden, insbesondere wenn der Machthaber Entscheidungen existentiell verhängnisvolle Folgen haben können.

    Thomas Gottberg: “ Sie schreiben: „Deshalb muss die Macht a l l e r Machthaber und Macht-Institionen demokratisch begrenzt und überwacht werden,“ Wo bleibt denn dort die Moral wenn man ein Spitzel und Denunziententum als systemrelevantes Korrektiv installieren will? Es krankt doch gerade daran das Staaten und somit Menschen Moral predigen und sich aber selbiges nicht abverlangen.“

    Genau, das Volk muß mit Einsicht und Druck von unten durchsetzen, dass entsprechende Transparenz und Kontrolle gesetzlich festgeschrieben und demokratisch überprüfbar eingehalten wird. Die menschliche antriebsdynaische Korrupt- tierlich- Keit ist der Feind demokratischen und ökosozialen Fortschrittes. Eine Machtumwälzung sollte sich das Volk reichlich überlegen, weil bei solchen „revutionären“ Umwälzungen gerade machtsüchtige Psychopathen schamlos zugreifen und bestehende Rechte zackich für Unrecht erklären.

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