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Wenn man nicht mehr an Recht und Gesetz glaubt

by - 23. Februar 2016

 

Inzwischen radikalisiert sich auch das, was gemeinhin als „rechts“ bezeichnet wird. Rassistische und gewaltherbeiwünschende Bemerkungen, bisher immer nur unterstellt, werden immer öfter tatsächlich ausgesprochen. Und zwar im Alltag, nicht im Internet, wo man zensiert und bestraft wird. Woher kommt diese Entwicklung?

Man sollte sich zwei Dinge vor Augen führen:

1. Die Leute kriegen es in Bezug auf die jüngten politischen und demographischen Entwicklungen mit der Angst zu tun – ich übrigens auch. Desweiteren führt Angst bzw. ein Unterlegenheits- bzw. Ungerechtigkeitsgefühl unweigerlich zu Hass.

2. Die wenigsten Menschen sind in der Lage, ihre Gedanken vernünftig zu strukturieren, und noch weniger, diese auch srukturiert zu artikulieren. Sie haben das nicht gelernt, weil es für ihr Funktionieren im Alltag nicht erforderlich ist.

Aus diesem Grund unterstelle ich den wenigsten, dass sie tatsächlich Gewalt anwenden würden, wenn es zum Schwure käme, egal was für starke Sprüche sie im Internet daherreden.

Fürchten muss man sich allerdings davor, dass die Lage politisch so kippt, dass Gewalt salonfähig wird. Denn es gibt immer eine kleine Gruppe von Soziopathen, die dann im Auftrag der Politik rekrutiert werden, um die Drecksarbeit zu verrichten.

Im Moment sehe ich eine solche Entwicklung leider ausgerechnet bei der derzeit bestehenden Regierung, die Gewalt und überhaupt jede Art von Rechtsbruch duldet, wenn das ganze aus der politisch korrekten Richtung kommt. – Und auch das merken die Menschen. Und das ist, was die Gesellschaft derzeit immer tiefer spaltet.

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One Comment
  1. Die zugespitzte Lage ruft die dumpfesten Kräfte auf beiden Seiten auf den Plan. Durch die einseitige Berichterstattung in der Presse haben wir eine Diskurskultur, die offene Probleme benennt und nach Lösungen sucht, verloren. Die vielfältigen Aufrufe zu Denunziationen, die auch vor Existenzvernichtungen nicht zurückschrecken, und die mehrheitlich von den sogenannten „Gutmenschen“, im Auftrag der Politik, befolgt werden, tun ihr übriges dafür, dass sich ein Teil der so Stigmatisierten radikalisiert und leider auch vor geschmacklosen Äußerungen und unreflektierten Handlungen (bis hin zur Gewalt) nicht zurückschreckt. Hinzu kommt eine weitere Eskalation der Lage, in dem – trotz schwelender Unmutsgefühlen in der Bevölkerung – die Politik nicht einlenkt und stattdessen immer weiter den Druck auf die eigenen Bürger erhöht. Wen verwundert es da noch, wenn dann rufe nach „Widerstand“ laut werden. Die Brandstifter sind hier aber – da stimme ich vollkommen mit dir überein – die Politiker und ihre Auftragsgeber und journalistischen Erfüllungsgehilfen.

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