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AfD, Merkel und die Alt-68er

by - 30. Januar 2016
Ein nicht ganz unerheblicher Teil der Deutschen hasst Merkel inzwischen offen. Doch wen soll man bei den nächsten Wahlen wählen? Die Frage ist alles andere als trivial.
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Was nicht nur mir aufgefallen sein dürfte: Die Altparteien haben sich allesamt zum Einheitsbrei entwickelt und sind in der langen Regierungsperiode der „großen Koalition“ insbesondere unter Merkel zu einer linksgrünen Masse verschmolzen, bei der eigentlich keine grundlegenden politischen Unterschiede mehr zu erkennen sind.
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Wobei ich davor warnen will, Merkel zur Negativ-Ikone dieser Entwicklung zu krönen. Denn das ist sie gar nicht. Fokussiert euch weniger auf Merkel als auf die Alt-68-er, denen der „Marsch durch die Institutionen“ letztlich gelungen ist. Ihre linken Spinnereien vom Sieg des Sozialismus und der Zerstörung Deutschlands und der Vision von Eurabien, die keiner ernst genommen hat und die auch nie so recht in der Öffentlichkeit thematisiert wurden, beginnen reale Gestalt anzunehmen.
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Und diese Leute, diese linksgrünen Spinner, sitzen überall, wo es was zu sagen gibt. Nicht nur in den Parteien, sondern auch und vor allem in den Ämtern und den Medien, in den Schulen und Universitäten.
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Merkel ist doch nichts weiter als eine besonders schwache Figur der Regierung, die sich geschickt durch ihre Regierungsjahre larviert hat, ohne je klar zu irgendwas Farbe zu bekennen. Weder in Worten noch auf Entscheidungsebene. Eine Aussitzerin von Problemen, wie ihr Ziehvater Kohl. Deswegen war sie in den Anfangsjahren auch so beliebt: Sie war ohne eigene Position, die man hätte kritisieren oder gar hassen können. Eine weiße Leinwand, in die jeder alles hineinprojizieren konnte.
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Ich habe sie in der Vergangenheit dennoch mehr als einmal klar zu gewissen Dingen Stellung nehmen sehen. Sie sagte dereinst, Multikulti sei gescheitert, und dann war da vor nicht langer Zeit diese Talkshow, in dem sie dem kleinen antisemitischen Mädchen aus Palästina sagte, dass nun mal nicht jeder in Deutschland leben könne. Und der darauffolgende Shitstorm wegen „Herzlosigkeit“ hat dann eine plötzliche Wende eingeleitet. Merkel hatte nicht genug Eierstöcke im Hosenanzug, um dem zu widerstehen. Danach begann die Öffnung der Grenzen.
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Vielleicht war sie auch nur beleidigt, nach dem Motto: „Ihr wollt mich für meinen Standpunkt mobben? Gut, dann zeige ich euch mal, wie es ist, wenn es andersherum läuft!“
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Merkel ist ein austauschbares gesichtloses und charakterloses Etwas. Wer die ganze Misere in ihre Person projiziert, verkennt die wahre Gefahr, die Deutschland und Europa droht. Sie kommt mitten aus dem Volk. Von den Alt-68-ern, die im Land längst die Macht errungen haben, und zwar so, dass es tatsächlich inzwischen egal ist, welche Partei man wählt. Die Richter, Lehrer, Staatsanwälte und Redakteure und Intendanten kann man nicht bei den Wahlen abwählen. Die bleiben immer dieselben.
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Sehen wir es nüchtern: Die Altparteien (CDU, SPD, Grüne) sind allesamt verkommen, korrupt und wahnsinnig. Sie sind Freunde des religiösen Fanatismus und Feinde des säkularen Staates. Wenn wir nicht wirklich ERNSTHAFTE und womöglich auch unpopuläre Maßnahmen einleiten (wie zum Beispiel eine als rechtspopulistisch dämonisierte Partei zu wählen, wovor alle Schiss haben), haben wir keine Zukunft. Europa wird dem Islam gehören, und dem, was sich sonst noch alles radikalisieren mag. Es wird Kriege geben (ja, Plural) wie in den guten alten Zeiten, und die Aufklärung kann noch mal ganz von vorn anfangen.
Das will ich nicht, und das kann kein einziger vernünftiger Mensch wollen!
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Tatsächlich ist eine Partei wie die AfD, der das Image im Moment scheißegal ist, und die ihren Stiefel auch durchziehen wird, wenn alle Zeitungen und Fernsehsender sie dämonisieren und als rechtsextrem beschimpfen, die einzige echte Alternative, die als einzige tatsächlich irgendeine Veränderung zum aktuellen Selbstvernichtungskurs mit sich bringen wird.
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Ich lese immer wieder das die AFD eh nichts erreichen kann, da sie auf keine Mehrheit kommen wird und die anderen Parteien nicht mit ihr zusammenarbeiten wollen. Das ist aber zu kurzsichtig gedacht. Die AfD muss keineswegs an die Regierung kommen, um etwas zu bewirken.
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Die Grünen waren in ihrer Anfangszeit auch eine dämonisierte Partei, mit der keiner zusammenarbeiten wollte. Letztlich sind sie auch nie irgendwo über 15% hinausgekommen. Trotzdem konnten sie ungeheuer viel bewirken. Nämlich indem die Altparteien allmählich ihre Punkte, die sie als der Bevölkerung wichtig wahrnahmen (Umweltschutz, Tierschutz etc.), in ihr eigenes Programm integrierten.
Schweden war bis vor kurzem so links und fremdenfreundlich, dass es schon weh tat. In Bezug auf No-Go-Areas, Vollalimentierung von Hasspredigern und Verleugnung der desolaten Verhältnisse. 12% Schwedendemokraten im Parlament und 25% in Umfragen, dazu Massenproteste haben gereicht, dass innerhalb von 6 Monaten die Asylgesetze massiv verschärft, die Grenzen dichtgemacht und Massenabschiebungen angekündigt wurden.
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Das ebenso auf dem fremdenfreundlichen Kurs liegende Dänemark hat sich ebenfalls um 180 Grad gedreht, im Angesicht drohender Wahlerfolge durch die Dänische Volkspartei. Schweinefleischpflicht in der Schule, Grenzen zu, Asylanten in einfachen Zeltstädten, usw.
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Und auch bei uns kommt der Stein ins Rollen. Die Altparteien sind in heller Panik wie aufgescheuchte Hühner im Stall. Immer mehr Politiker – vor allem an der Basis – übernehmen Afd- und Pegida-Forderungen.
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Die AfD muss gar nicht an die Macht kommen. Als starke Opposition in den Parlamenten bewirkt sie bereits auch schon viel. Wer etwas bewegen möchte, sollte sich überlegen, AfD zu wählen, auch wenn er vielleicht mit vielen wesentlichen Punkten gar nicht einverstanden sein sollte.
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Warum Nichtwählen keine Alternative ist und auch absolut nichts bewirkt, nur den bestehenden Altparteien nützt, habe ich an anderer Stelle schon mal erläutert.
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From → Politik

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