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Muslimische Selbstverteidigung II

by - 27. Dezember 2015

Ich hatte jüngst folgenden Fragenkomplex beantwortet:

A = Atheist, M = Muslim

A: Im Quran steht, dass man Ungläubige töten soll
M: Ja, aber das waren Zeiten im Krieg, du lässt dich doch nicht töten?

Jetzt stelle ich mir die Frage:
– Ist das nicht ein Beweis, dass Religion zu Kriegen führt?
– Meint er die Kriege mit den Kreuzzügen, wo die Christen versucht haben, ihre Leute vor den Muslimen zu beschützen?
– Irgendwie komisch, dass der Gott sowas zulässt.

 

Und das waren meine Antworten:

1. „Ist das nicht ein Beweis, dass Religion zu Kriegen führt?“

Die Antwort vom M ist nicht der Beweis, die Aussage von A ist bereits der Beweis. Wenn im Koran steht, man soll Ungläubige töten, dann führt die Umsetzung dieser Anweisung zu Krieg.

Die Sache ist etwas komplizierter. Religionen sind institutionalisierter Glaube, in der Regel erfunden, um die Leute (Untertanen) bei der Stange zu halten, zu unterdrücken, auszupressen, in Feldzügen zu verheizen und sie dabei noch glauben zu lassen, dass das alles, was ihnen angetan wird, gottgewollt und ganz toll sei.

Der Islam ist unter all diesen Konstrukten eine besonders offensichtliche Kriegs- und Eroberungsideologie. Es gibt Leute, die wollen dem Islam seinen Status als Religion absprechen, aber natürlich ist eine Ideologie, die mit Gott und Jenseits sowie und himmlischen Belohnungen und höllischen Strafen garniert ist, eine Religion. Was soll es denn sonst sein?

 

2. „Meint er die Kriege mit den Kreuzzügen, wo die Christen versucht haben, ihre Leute vor den Muslimen zu beschützen?“

Nein. Muslime sind in der Regel zwar nicht besonders hell im Kopf, aber dass die Kreuzzüge erst Jahrhunderte nach Mohammed stattfanden, wissen sie dann doch.

Gemeint sind die von Mohammed angefangenen Kriege zur Ausbreitung seines Territoriums. Die werden von den Muslimen als „Selbstverteidigung“ interpretiert. Im Koran steht, dass es schlimmer ist, ungläubig zu sein, als tot, und sowohl vom Islam abzufallen als auch jemanden vom Islam abzubringen ist für sie eine so furchtbare Sache, dass man darauf nur mit Mord reagieren kann. Und das ist dann Selbstverteidigung.

Für die heutige Zeit bezogen heißt das: Muslime lassen dich weitgehend in Ruhe, wenn du ihren Glauben nicht in Frage stellst, am besten dich ihren Sitten unterordnest, denn sie sind schnell beleidigt, wenn jemand andere Gebräuche als sie selbst pflegt und sie das mitansehen müssen.

Solltest du allerdings versuchen, dich über ihren Glauben lustig zu machen oder gar einen von ihnen vom Glauben abzubringen, greift der Fall der Selbstverteidigung.

Zum Thema muslimischer Selbstverteidiung schrieb ich im April bereits diesen Artikel hier: Blutige Expansion = Selbstverteidigung?

 

3. „Irgendwie komisch, dass der Gott sowas zulässt.“

Ja, auch Spiderman tut nichts. Verstehe ich auch nicht, aber so ist es wohl nun mal.

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From → Religion

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