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Zwei Dinge, die man verstehen muss

by - 23. Januar 2015

Wieder mal las ich einen Kommentar mit diesem Inhalt:
„nur negativ schlagzeilen zu summieren und rückschlusse auf ALLE islam gläubige zu legen ist Bild leser niveau.“

Darauf kann ich nur antworten: Dann haben wir ja alle Glück, dass wir eben dies nicht machen. Niemand in dieser Diskussionsrunde zieht Rückschlüsse auf alle Moslems.

Ihr müsst nur zwei Dinge versuchen, zu verstehen. Nur zwei. Mehr nicht.

1. Ich unterstelle mal, die Mehrheit der Muslime in Deutschland ist friedlich und grundgesetztreu. Diese Muslime sind unsere Freunde. Leider sind sie auch irrelevant. Wenn von hundert Menschen 99 friedlich sind und einer ein Spinner ist, der töten will, dann hängt es von den 99 friedlichen ab, ob sie den einen daran hindern, zu töten, oder nur zuschauen. Und im Moment sehe ich ehrlich gesagt nur Letzteres. Das ist erst mal kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Das ist kein islamspezifisches Problem, sondern ein grundlegend menschliches.
Wenn man nun aber feststellt, dass ein bestimmter Glaube (in diesem Fall der Islam) für tödliche Spinner einen ausgezeichneten Nährboden bietet, dann muss man sich mit diesem Glauben auseinandersetzen. Ihn analysieren und Lösungswege finden, ihm den Giftzahn zu ziehen.
Niemand von uns will die moderaten Muslime ausgrenzen, einsperren, ausweisen oder auch nur böse angucken. Aber im Islam ist der Wurm drin. Und darüber müssen wir reden, denn Probleme, über die man nicht redet, verschwinden nicht. Sie werden nur immer größer.
Auch wenn es viele nicht gerne hören wollen: Der Islam und der Nationalsozialismus sind enge geistige Verwandte.
Und so wie im 2. Weltkrieg die Mehrzahl der Deutschen niemanden getötet hat, wurde der Krieg dennoch geführt, oder nicht? Die Nazis haben die Nichtnazis nicht nach ihrer Meinung gefragt, und die Nichtnazis waren am Anfang zu feige, die Nazis aufzuhalten und gegen Ende, nach 12 Jahren, waren sie wegen der vielen Erfolge und der Propaganda begeistert. Sie waren so hirngewaschen, dass manche sogar zu Hitler gebetet haben.
Die Nazis gibt es nicht mehr, und ihre Lehren sind als falsch und gefährlich erkannt. Keiner kommt auf die Idee, zwischen guten und bösen Nazis zu unterscheiden, obwohl man – wenn man das den Muslimen zugesteht – auch den Nazis zugestehen müsste. Aber ich schweife ab.
Langer Rede kurzer Sinn: Der fundamentalistische Islam ist mit den westlichen Wertvorstellungen unvereinbar. Wenn ein Muslim sagt, er interpretiert seinen Glauben so, dass er das Leben und den Glauben von Nichtmuslimen respektiert, ist er willkommen. Wenn ein Muslim sagt, er hält den Koran für das unverfälschte Wort Gottes, dann trägt er den Keim des Terrorismus in seinem Herzen. Und ist nicht willkommen. DARF nicht willkommen sein, egal wie nett und unauffällig er sich verhält. So wie jeder, der Hitler toll findet und „Mein Kampf“ für das Werk eines Genies hält, nicht willkommen sein darf, auch wenn er so unauffällig ist, dass er noch nicht mal einen Strafzettel fürs Falschparken bekommen hat.

2. Unsere Politiker und alles, was an ihnen dranhängt (einschließlich Schulen, Universitäten, Justiz, Medien) setzen der zunehmenden Radikalisierung des muslimischen Anteils der Gesellschaft keine Grenzen. Wie Eltern, die unfähig sind, ein tobendes Kind zur Ordnung zu rufen. Schlimmer noch, sie messen mit zweierlei Maß. Islamkritiker, die eine zu drastische Wortwahl an den Tag legen, werden zu Strafen verurteilt, während der Aufruf zum Jihad, Judenhetze etc. nicht verfolgt werden. Für Mord, Kindesmissbrauch, Sozialbetrug etc. gibt es für Muslime beim Strafrichter Kulturrabatt. Es gibt in vielen europäischen Städten Bezirke, in die sich selbst die Polizei nicht mehr hineintraut. Seitdem es plötzlich rechtsradikal ist, von Muslimen die Assimilation in unsere Kultur einzufordern, sind Parallelgesellschaften entstanden. Und was macht die Politik? Schließt Staatsverträge mit den Muslimen, will muslimische Feiertage einführen, und eine Reihe von Politikern hat auch gar nichts gegen ein bisschen Scharia. In England sind die Urteile autonomer Muslimgerichte offiziell anerkannt. Hier zwar nicht (NOCH nicht!) aber gemacht und geduldet wird es dennoch.
So wie Eltern, die ihren Kindern keine Grenzen setzen, automatisch kleine Tyrannen heranzüchten, so gedeiht unter den momentanen politischen Umstände ein radikaler Islam ausgezeichnet. Das ist der Weg in die Hölle.
Aber damit nicht genug. Noch lange nicht genug. Dieses Problem hat noch eine zweite, tiefere Schicht. Eine psychologische. Die Deutschen – und eigentlich fast alle Westeuropäer – plagt ein nagender Selbsthass. Wer es nicht glaubt, soll laut vor Zeugen aussprechen, dass er stolz auf seine deutsche Herkunft und die deutsche Kultur ist und dieses Land liebt. Geht nicht. Fühlt sich komisch an. Man kommt sich vor wie ein Nazi. So zu denken und zu reden wird uns seit zwei Generationen durch Schule und Medien aberzogen. Subtil aber effektiv.
Was aber soll nun ein Muslim in Deutschland (Europa) machen, der hier geboren ist, hier zur Schule geht und nach Werten un Verhaltenssicherheit sucht? Der Deutsche (Westler) war bis in die 80er noch ein Vorbild. Dazu taugt dieses Häufchen Selbsthass heute nicht mehr, der ja sogar von seiner eigenen Regierung und Justiz gemobbt wird. Die Integration, die bis in die 90er wunderbar funktioniert hat, hat den Rückwärtsgang eingelegt. Auch ich habe keine Lust mehr, ein Deutscher zu sein, wenn die Deutschen sich selbst hassen, und deshalb werde ich mir seit einigen Jahren immer mehr meiner ungarischen Wurzeln bewusst, die ich zeitweise komplett vergessen habe.
Wer immer diesen Prozess auch steuert, ER ist derjenige, den der Vorwurf der Menschenverachtung treffen muss, und nicht die, die in ihrer Verzweiflung auf Veranstaltungen wie Pegida gehen, ohne genau zu wissen, was genau ihnen dieses tiefe Unbehagen bereitet, das sie empfinden.

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From → Politik, Religion

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  1. Twee dingen die men moet begrijpen | E.J. Bron

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