Skip to content

Bin ich ein Nazi?

by - 7. Januar 2015

Ich weiß, dass einige hinter meinem Rücken mich als „Nazi“ verleumden.
Wohlgemerkt HINTER meinem Rücken. Es ist Freunden zu verdanken, dass ich es überhaupt weiß. Hin und wieder entdecke ich auch, dass ich wohl entfreundet worden sein muss, weil im Profil mancher Leute, die ich im Kopf als Freunde führe, „Freund hinzufügen“ steht.
Manchmal frage ich nach, was denn los sei, ich bekomme nicht immer eine Antwort. Wenn ich eine bekomme, dann oft sehr ausweichend, aber in Richtung politischer Gesinnung deutend.
Ja, was ist denn meine politische Gesinnung?
Wer meine politische Seite auf FB kennt oder meinen Blog auf WordPress oder beides, der weiß es. In etwa. Oder besser gesagt, sollte es wissen. Wer sich nicht dafür interessiert: Auch gut. Ich selbst habe die politische Seite erschaffen, um mein Profil, das sich um typische FB-Themen, meine Person und Themen aus meinem literarischen Schaffensbereich drehen soll, „sauber“ zu halten.
Die Wahrheit ist jedoch, wer in meine politischen Seiten reinliest, bei dem gehen meist nur ein paar Pawlow’sche Reflexe an, sonst nichts.
Also dann, hier mal in komprimierter Form eine Analyse, ob ich ein Nazi bin. Ich nehme es vorweg: Ich bin keiner. Im Gegenteil, ich wäre vor 80 Jahren einer der ersten gewesen, die ins KZ gekommen wären.

Was macht Nazis aus?
1. Rassismus. Das wüsste ich. Ich nehme so etwas wie Rasse oft gar nicht wahr, höchstens als Nebeneigenschaft wie die Farbe der Hose oder der Haare. Ich glaube nicht daran, dass die Hautfarbe einen Schluss zulässt auf seine inneren Werte wie Intelligenz, politische Einstellung etc. Sollte das aber eines Tages wissenschaftlich bewiesen werden, werde ich dennoch niemanden wegen seiner Hautfarbe anders behandeln, weil ich dann immer noch der Meinung sein werde, dass jeder Mensch dieselben Chancen im Leben erhalten soll.
2. Gefühl der Überlegenheit durch Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Ich mag zwar arrogant sein, denn ich halte mich in puncto Vernunft meinen Mitmenschen für überlegen, jedoch ganz sicher nicht aufgrund meiner Zugehörigkeit zur weißen Rasse oder meiner Zugehörigkeit zum (christlich geprägten) europäischen Kulturkreis. Der ist alles andere als perfekt.
3. Anbetung einer Führerpersönlichkeit, der blind zu folgen ist. Ganz sicher nicht. Selbst wenn ich auf jemanden treffe, der mir überlegen ist, werde ich mich ihm nicht unterordnen, schon gar nicht blind. Ich bin ein Anhänger des Liberalismus. Genau das ist übrigens unpopulär. Ich habe festgestellt, dass meine Mitmenschen die Unterordnung lieben, auch wenn sie es nie offen zugeben würden.
4. Glaube an die Verbindlichkeit der eigenen Wertvorstellungen für alle. Das zwar ist eine grundlegende menschliche Eigenschschaft, die aber ausgerechnet mir fehlt. Ich respektiere andere Wertvorstellungen und Weltbilder. Die rote Linie ist bei mir genau da, wo diese Wertvorstellungen mir ans Leder wollen. Dann wehre ich mich.
5. Streben nach der Weltherrschaft der eigenen Gruppe. Kann ich bei mir nicht feststellen. Ich möchte lieber in Ruhe gelassen werden. Gut: Hin und Wieder wäre ich gern der König von Deutschland, um mit einem Federstrich die vielen Misstände zu beheben. Aber nach getaner Arbeit möchte ich dann wieder zurück in mein altes Leben.
6. Aufhebung der Individualität und der Eigenverantwortng, jeder Mensch soll gleich denken und handeln, um damit „dem Führer“ zu dienen. Am besten gar nicht denken, nichts in Frage stellen. Nichts liegt mir ferner. Jeder Mensch ist ein Individuum. Gleichschaltung und Uniformität sind mir ein Graus. Genau mit dieser Einstellung handele ich mir seit 20 Jahren überall nichts als Ärger ein. Deswegen wäre ich bei den Nazis auch längst im KZ.
7. Verfolgung Andersdenkender. Hab ich nie gemacht und werde ich auch nie. Und wenn ich sehe, wie andere das tun, überkommt mich eine heiße unbändige Wut. Ich bin ein klassischer Voltairist: Meinungsfreiheit bedeutet für mich auch die Meinungsfreiheit des Gegners. Die Einstellung, man dürfe „falsche Meinungen“ zum Wohl des Kollektivs verbieten, hat noch nie zu irgendwas Gutem geführt. Denn was richtig und falsch ist ist danach nur noch eine Machtfrage.
8. Zerstören von Menschenleben bzw. Menschengruppen, um die Ziele zu erreichen. Vorstellung von „lebensunwertem Leben“. Ach du heilige Scheiße! Da ist ganz sicher nicht von mir die Rede.
9. Fehlen von Mitgefühl und Fehlen von Hilfsbereitschaft gegenüber allem, was fremd ist. Ganz sicher nicht.

So, und warum denken jetzt von mir manche, ich wäre ein Nazi?
Nun, ich bin Islamkritiker und befürworte Pegida und HoGeSa. Und das ist vollkommen ausreichend, um als Nazi zu gelten.
Tragischerweise engagiere ich mich genau deswegen, weil der Islam alle oben genannten Nazikriterien erfüllt und ich eine zunehmende Vernazung der Politik und des Volkes unter dem Etikett des „Kampfes gegen Rechts“ feststelle. Es ist eine klassische Hexenjagd im Gange, mit allem, was dazugehört. Nur dass perverserweise die Hexenverbände ihre Gegner der Hexerei anklagen, bevor sie sie verbrennen.

Wer mein Geschreibsel verfolgt hat, wird vielleicht festgestellt haben, dass ich gute Gründe dafür anführe, warum ich dieser Meinung bin.

Wer mein Geschreibsel verfolgt hat, wird vielleicht festgestellt haben, dass ich keineswegs alle Muslime über einen Kamm schere und äußerst differenziert denke. Ich würde mir sogar wünschen, dass die sogenannten moderaten Muslime sich der Sache gegen die Fanatiker anschließen, denn sowohl ich als auch Pegida demonstrieren FÜR SIE. Siehe Punkt 10 im Pegida-Positionspapier und siehe meinen Artikel Wege aus dem Islamismus.

Wer mich immer noch für einen Nazi hält, kann mich jetzt gerne entfreunden. Meine letzten Worte an ihn sind:
SELBER NAZI, DU WIDERLICHES ARSCHLOCH!

Advertisements

From → Diverse Themen

4 Kommentare
  1. Zecke permalink

    Die Befürwortung von Pegida und HoGeSa macht dich nicht zum Nazi, sondern zu einer Enttäuschung. Intelligente Menschen wie du sollten weiter denken können. Wenn sie das nicht tun, fürchte ich um unsere tolerante und soziale Gesellschaft.

    • Und in welcher Hinsicht sollte ich weiter denken?

      • Zecke permalink

        Wie bringst du Pegida und deine angebliche ach so große Toleranz gegenüber Andersgläubigen in Einklang? Redest du dir, wie alle anderen Teilnehmer der Demos, die nicht dem organisierten rechten Lager angehören, ein, dass ihr gegen eine Gefahr – die „Islamisierung des Abendlandes“ demonstriert, die nicht existiert. Ihr demonstriert gegen Ausländer, egal wie schön du dir das redest. Jeder hat das Recht, seine Stimme zu erheben. Wer das macht, sollte aber wenigstens auch dazu stehen, und sich nicht so unsinnig rechtfertigen, wie du das hier machst. Sag einfach deutlich, dass du etwas gegen Ausländer (und Inländer) mit bestimmten religiösen Ansichten hast und quatsch nicht rum, dass du ja eigentlich der toleranteste Mensch auf Erden bist, der keinem Pöbel und keiner Idee nachrennt, weil das schlichtweg gelogen ist.

        • Hier sind zuviele Denkfehler, um alle zu erfassen. Ich gehe daher nur auf die wichtigsten ein:
          – Eine Islamisierung findet statt. Wurde schon vor 7 Jahren im Spiegel berichtet, das sicher nicht im Verdacht steht, eine Nazipostille zu sein. Die Muslime werden immer mehr und ihre (Sonder-)Rechte ebenfalls.
          – Der Islam ist keine Rasse und kein Land, es ist eine Religion. Gegen den Islam zu sein heißt nicht, gegen Ausländer zu sein oder ein Rassist zu sein. Es ist mehr oder weniger Zufall, dass die meisten Muslime auch Ausländer sind. Ich bin aber nicht gegen atheistische, polytheistische, jüdische oder christliche Ausländer und ich bin gegen muslimische Inländer (Pierre und andere Vögel).
          – Der Islam ist ein verfassungs- und menschenfeindlicher Kult. Das ist er in der Theorie ebenso wie in der Praxis. Gegen den Islam zu sein ist Bürgerpflicht jedes aufgeklärten Menschen.
          – Ich gehe davon aus, das du das Dokument, in dem klar drinsteht, wofür und wogegen Pegida ist, gar nicht kennst. Hier daher ein Link für dich: http://www.menschen-in-dresden.de/wp-content/uploads/2014/12/pegida-positionspapier.pdf Wenn du jetzt immer noch sagst, hier werde „gegen Ausländer“ demonstriert, gehörst du in die Geschlossene und mit vielen leckeren – aber vor allem BUNTEN – Pillen gefüttert.
          – Ich renne keiner Idee hinterher. Ich war schon islamkritisch, als es noch keine Pegida gab.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: