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Gedankensplitter: Griechenland und der Euro

by - 4. Januar 2015

Die Rubrik „Gedankensplitter“ beinhaltet Beiträge, die nur sehr kurz sind. Spontane Gedanken, die mal eben schnell notiert wurden.

Die Entlassung Griechenlands aus dem Euro scheint nun plötzlich denkbar!

Schreibt jedenfalls der Spiegel unter Berufung auf Merkel und Schäuble. Die beiden halten es inzwischen für verkraftbar, da der tolle ESM ja nun eingerichtet sei. (Hm, Moment, bin ich der einzige, der dieses Argument nicht kapiert?)

Wie ein Mitgliedsland den Euro verlassen, aber dennoch in der Europäischen Union bleiben könne, muss erst noch durch „findige Juristen“ geklärt werden. Nun ja, ich habe daran keinen Zweifel. Das Recht folgt im Falle von Regierungen dem Willen. Der umgekehrte Fall gilt nur für die Skla… – äh, Bürger.

Ob es nun so kommt, hängt von der Parlamentswahl am 25. Januar ab, genauer gesagt, davon, ob die neue Regierung den „Sparkurs“ aufgibt. Genau das will nämlich das Linksbündnis von Alexis Tsipras tun, wenn sie gewählt werden.

Schäuble sagte dazu Folgendes:
„Neuwahlen ändern nichts an den mit der griechischen Regierung getroffenen Vereinbarungen. Jede neue Regierung muss die vertraglichen Vereinbarungen der Vorgänger einhalten.“

Ach, komm, Bub. Du weißt, dass das nicht stimmt. Das Recht folgt im Falle von Regierungen dem Willen. Der umgekehrte Fall gilt nur für die Skla… – äh, ich wiederhole mich.

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From → Gedankensplitter

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