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Der muslimische Beitrag zur Weltkultur

by - 26. Dezember 2014

… ist geringer als viele denken. Eigentlich ist es eine schwarze Null.

Selbst die Islamkritiker glauben, im Mittelalter habe eine dem Abendland überlegene muslimische Kultur geherrscht. Dass Wissenschaft und Philosophie eine Blüte erfahren hätten, während das Christentum Europa in die dunkle Zeit stürzte.
Selbst die Islamkritiker glauben, ohne „muslimische Gelehrte“ wären die Schriften der alten Griechen verloren gewesen.
Selbst die Islamkritiker glauben, der Islam habe sich anfangs mit dem Schwert verbreitet, indem die Araber unter Mohammed den Orient und Nordafrika erobert hätten.

Das ist alles nicht haltbar, wie sich langsam aber beständig herauskristallisiert. Die Betonung liegt auf langsam, denn alteingewaschsene „Wahrheiten“ werden nicht von heute auf morgen von neuen Theorien verdrängt. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf den Artikel „Der erfundene Prophet“ hinweisen.

Eigentlich könnte mir das Thema aus pragmatischer Sicht egal sein, denn an der gegenwärtigen Rolle des Islam als gefährliche und bekämpfenswerte Ideologie ändert das alles keinen Deut. Vergangenheit ist Vergangenheit und die angeblichen Leistungen des Islam sind 1400 Jahre alt. Der Orient kann schon seit der Renaissance dem Westen nicht mehr das Wasser reichen. Ich kann auch damit leben, dass der Islam sich mit dem Schwert verbreitet haben soll, denn das zeigt, dass diese Religion nicht attraktiv ist, um freiwillig angenommen zu werden.

Wer dennoch neugierig und offen ist, der lese weiter. Es gibt nämlich Neues zu entdecken. Ich sage nicht, dass es die absolute Wahrheit ist, denn ich bin weder Historiker, noch kann ich Arabisch oder Aramäisch. Es ist für mich einfach im Moment die plausibelste und widerspruchfreieste Fassung aller Geschichtsfassungen. Deutlich plausibler als das, was man bislang in den Lehrbüchern vorgesetzt bekommt. Ich werde den weiteren Lauf der Forschung zum Thema mit Interesse verfolgen.

Die Araber haben im Frühmittelalter in der Tat ein paar wichtige Herrscher und Gelehrte hervorgebracht, die der Wissenschaft und der Philosophie neue Impulse gegeben haben. Die oft zitierte Behauptung, die Werke der Antike hätten NUR durch die Araber überlebt, ist zwar eine unhistorische Legende, das soll die Leistungen der arabischen Gelehrten aber nicht schmälern.
Der eigentliche Fehler der Geschichtswissenschaften ist die Behauptung, diese gelehrten Araber seien Muslime gewesen. Viele denken, dass die Araber vor Mohammed irgendein obskures götzenanbetendes Wüstenvolk gewesen wären. Dem ist nicht so. Die vorislamischen Araber waren Christen. Das, was heute als „Die Goldene Zeit des Islam“ beschrieben wird, war in Wirklichkeit die spätantike Blüte des christlichen Arabien.
Arabien war zu der Zeit vorwiegend das Gebiet des heutigen Syrien, Irak und Iran. Die nomadischen Beduinen in der Wüste spielten kulturell keine Rolle, und sie haben auch weder Mohammed noch den Islam erfunden. Der Islam war zunächst einmal nichts weiter als eine Spielart des Christentums, das die Dreifaltigkeit ablehnte. Gott gab es gefällist nur einen und nicht drei, Jesus war nichts weiter als ein Prophet. Ein sehr wichtiger und heiliger Mensch, aber eben nur ein Mensch. Muhamad war – so wie es aussieht – ursprünglich kein neuer Prophet, sondern der arabische Titel von Christus. Muhamad bedeutet „der Gepriesene“. Es gibt alte Inschriften in mittelalterlichen arabischen Bauwerken, in denen Jesus so bezeichnet wird.

Im Gegensatz zum Neuen Testament, das erst ein bis zwei Jahrhunderte nach dem Tode Christi geschrieben wurde, haben wir bei „Muhamad“ zwar durchaus zeitgenössische Texte, die aber offenbar etwas anderes erzählen als die Islamwissenschaftler uns verkaufen. Die Interpretation dieser Texte, die später 1:1 im Koran auftauchen, als syrisch-christliche Liturgie ergibt plötzlich Sinn, der vorher fehlte. Der Koran ist nicht in Arabisch sondern einem Aramäisch-Arabischen Mischmasch verfasst. So gelesen ergeben viele Verse plötzlich Sinn, der vorher fehlte. Das wagt nämlich keiner auszusprechen: Der Koran ergibt, wenn man ihn arabisch liest, keinen Sinn. Lauter Wörter, die es im Arabischen gar nicht gibt, grammatische Merkwürdigkeiten und semantische Ungereimtheiten.

Eine Reihe von Kalifen ist frei erfunden, und andere, reale christliche Herrscher, wurden im Nachhinein zu Muslimen umgedeutet.

Das Christentum und die Antike haben sich im arabischen Raum sehr lange gehalten, der neue Glaube hat das Christentum langsam und schleichend infiltriert und verdrängt. Die berühmten gelehrten Vorzeigemuslime sind allesamt keine Muslime gewesen. Nicht mal der berühmte Avicenna, der große muslimische Arzt. Er entstammte einem buddhistischen Elternhaus und tat viele recht unislamische Dinge wie Alkohol trinken und Leichen sezieren. Er wurde später von den richtigen Museln als Ungläubiger tituliert.
Dass die Mutter aller Moscheen, die Hagia Sophia, als christliche Kirche erbaut wurde, weiß jeder (auch wenn es vielen gar nicht klar ist). Dass auch der Felsendom in Jerusalem als christliche Kirche erbaut wurde, dürfte dagegen überraschen. Ebensowenig wie es islamische Gelehrte gab, gab es je eine eigenständige islamische Architektur.
Mit dem Siegeszug des Islam endeten ganz exakt all die Dinge, die dem Goldenen Zeitalter des Islam zugeschrieben werden: Toleranz und Wissenschaft.

Das verwundert letztlich nicht im Geringsten, denn Muslime sind zu keinen nennenswerten kulturellen Leistungen fähig. Diese Aussage erschreckt zunächst in ihrer Härte, aber wer sich mit dem Islam ein wenig auseinandersetzt, wird feststellen, dass diese Religion eine bedingungslose Unterwerfung unter Gott (Allah) und seine Gebote darstellt, und jedwedes eigenständige Denken als unerwünscht brandmarkt, wenn nicht gar unter Strafe stellt.
Blick in die Gegenwart: Bisher hat noch jedes Land auf der Welt demonstriert, dass Wissenschaft und Menschenrechte mit dem Islam nicht vereinbar sind. Es ist wirklich so, als würde man einen Schalter umlegen: Islamische Länder, die säkular werden, erleben einen wirtschaftlichen und geistigen Aufschwung, und wo der Islam die Oberhand gewinnt, geht es sofort abwärts.

Zu guter Letzt: Diese ganzen Eroberungen des Islam zu Zeiten Mohammeds hat es auch nie gegeben. Interessanterweise hat das bis heute keiner hinterfragt. Warum auch, schließlich können sogar die Islamkritiker dieser Geschichte etwas abgewinnen: Der böse Islam wurde mit dem Schwert verbreitet!
Wie genau soll das eigentlich abgelaufen sein? Ein Haufen Beduinen aus der fast menschenleeren Wüste jagen den Großmächten Persien und Byzanz einfach mal so in wenigen Jahren ihre Ländereien ab? Wer da nicht schon die Stirn runzelt, der glaubt auch an den Osterhasen.
Auch werden diese Schlachten und Eroberungen in den Chroniken der jeweiligen Länder mit keiner Silbe erwähnt. Was könnte uns das sagen?
Endgültig klar wird die Sache dann, wenn man die islamischen Geschichtsbücher nach der Beschreibung der Schlachten durchforstet. Dagegen sind die Kills von Legolas purer Realismus. Dauernd werden „Wunder“ von Allah bemüht, und oft flieht die übermächtige berittene und gepanzerte Armee vor der Handvoll Steinzeitmenschen kampflos, weil sie das „Grauen“ packt.

Mohammed, seine Eroberungen und das Goldene Zeitalter des Islam – alles nichts weiter als Geschichten aus 1001 Nacht. Und im 21. Jahrhundert erst kommt es ganz allmählich ans Licht.

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From → Religion

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