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Die Stunde der Sadisten

by - 19. Dezember 2014

Gerade habe ich ein Video gesehen, wo irgendwelche arabisch aussehenden Leute mit Waffen in einer Wüstenkulisse einen Mann mit Stöcken und Steinen totgeprügelt und ihm abschließend noch in den Kopf geschossen haben. Sie haben dabei gelacht, einer rief “Allahu Akbar”. Keine Ahnung, worum es genau ging. Ich nehme mal an, es ist irgendwas vom Islamischen Staat. Oder aus dem Syrienkonflikt? Egal. Austauschbar. Es gibt unzählige solcher Videos.

Es scheint nicht zu reichen, den Mann zu erschießen, nein, man muss ihn vorher auch noch schwerst misshandeln. Und das Ganze scheint auch noch lustig zu sein. Wer jetzt wieder sagt, das habe mit dem Islam nichts zu tun, ist aus bekannten Gründen ein Idiot – aber es wäre auch falsch, es NUR auf den Islam zu schieben. Meine Arbeitstheorie ist: Bei Islamisten trifft eine kranke Religion auf ein krankes Hirn. Es bedarf beider Zutaten, um zum gesehenen Ergebnis zu führen.

Potenzielle Mörder und Folterer, die Spaß an der Sache haben, schlummern in jeder Gesellschaft. Auch in der unseren, selbstverständlich. – Jedoch macht es einen gewaltigen Unterschied, wie ihre Umwelt damit umgeht. Die psychopathisch-sadistisch verlanlagten Menschen aus dem deutschen Kulturkreis haben damals die Konzentrationslager verwaltet. Warum? Weil es eben Konzentrationslager gab. Weil Sadisten und Mörder ihre Neigungen dort ungehemmt ausleben konnten, mit Segen des Staates. Es gibt genug Geschichten über Exzesse der Grausamkeit, die weit über das simple Exekutieren hinausgehen. Allein schon was dieser Dr. Mengele angestellt hat – ein Arzt! – ist der pure Horror.

Wir finden derlei an jedem beliebigen Punkt der Welt. Die Geschichte wiederholt sich. Zu jeder Zeit und überall. Diktatorische Systeme, die unliebsame Menschen beseitigen müssen, rekrutieren die Sadisten aus dem Volk, weil irgendjemand die Tötungsarbeit ja tun muss. Es mag richtig sein, dass nur ein geringer Prozentsatz solcher Menschen in der Bevölkerung lebt. Aber es sind genug da, um immer ausreichend Personal zu haben, wenn man solche Leute mal braucht.

Solange das System sie nicht braucht, leben die Sadisten relativ unauffällig unter uns. Sie werden nur selten straffällig. Und das ist, was ein sogenannter “Gutmensch” nicht verstehen kann. Er zeigt ein klassisches Doppeldenken (Orwell, 1984): Er kann sich das bei Nazis sehr gut vorstellen, da ist es ja schon mal passiert. Aber für exakt denselben Gedankengang ist er zu dumm, wenn es um Muslime geht. Er sieht nur lauter friedliche Beter und kann sich nicht vorstellen, wie aus dem braven Nachbarn der Sadist herauskommen kann, wenn seine Stunde gekommen ist. – Um Missverständnisse zu vermeiden: Zweifellos gibt es auch bei dem Muslimen nicht mehr Psychopathen als bei den Deutschen. Aber ebenso, wie die deutschen Psychopathen unter Hitler ihre große Stunde hatten, werden sie muslimischen sie haben, wenn der Islam – eine dem Nationalsozialismus sehr verwandte Ideologie – einen gewissen Prozentsatz in der Bevölkerung überschreitet. Die friedliche Mehrheit wird – damals wie heute – nichts unternehmen, um dem Einhalt zu gebieten. So wie der Rechtsstaat die derzeitigen Entwicklungen verschläft, schätze ich den kritischen Prozentsatz auf lediglich 10%. 5% haben wir schon.

Churchill sagte es sehr treffend: „Das einzige, das wir aus der Geschichte lernen können, ist, dass die Menschheit nichts aus der Geschichte lernt.“

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