Skip to content

So viel wäre gar nicht nötig

by - 16. Dezember 2014

Ich pflege mitnichten irgendeinen Hass auf niemanden.
Ich bin das genaue Gegenteil eines Menschenverachters.
Ich versuche, ganz sachlich ein paar Probleme zu analysieren und über ihre Lösung nachzudenken. Dass sich einiges davon beim ersten hören „radikal“ anhört, liegt nicht an meiner „Gesinnung“, sondern schlichtweg daran, dass diese Probleme selbst ein Ausmaß an Schwere und auch Absurdität erreicht haben, dass jede Lösung, die diesen Namen auch verdient, weh tut.
Dieses Land und seine Menschen sind wie ein Krebspatient, der mit seinen Knieschmerzen monatelang nicht zum Arzt gegangen ist, und nun muss das Bein ab. Früh genug behandelt wäre das nicht nötig gewesen, aber er kam ja nicht sofort. Das ist ein Schock und für den Betroffenen ganz entsetzlich. Überhaupt keine Frage. Und er hadert mit seinem Arzt, nennt ihn einen Kurpfuscher und glaubt nicht, dass das Bein ab muss, weil er sonst stirbt. Es geht ihm doch noch hervorragend, und das bisschen Knieschmerz ist eher lästig als wirklich schlimm.

In der Islamfrage ist der Krebs die sich immer weiter ausbreitende radikale (salafistische) Gesinnung. Das Bein, das ab muss, sind die Muslime. Nicht alle. Das Bein muss nicht ab der Hüfte amputiert werden, vielleicht nur unterhalb des Knies. Dennoch werden neben den Krebszellen auch „unschuldige“ Körperzellen darunter leiden müssen. Sitzt der Krebs im Schienbein, ist es „unfair“, dass auch der Fuß und die Zehen verlorengehen, aber es ist unvermeidlich, denn wenn man das Schienbein entfernt, ist zwischen Knie und Fuß ja nichts mehr, das den Fuß am Körper halten würde.
Ich finde das absolut tragisch. Und ich bin wütend, dass unsere Regierung den Islam-Krebs jahrelang nicht bekämpft sondern richtiggehend gehegt und gepflegt hat. Jetzt haben wir eine Situation, in der jedwede Heilung unpopuläre Maßnahmen erfordern wird. Das ist Scheiße. Große Scheiße. Aber weiter nichts zu tun und zu hoffen, dass alles wieder von selber gut wird, ist noch größere Scheiße. Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Danke, liebe Regierung. Danke, liebe Gutmenschen und Grünen. Und danke auch im Namen der moderaten Muslime, die gar nicht radikal sein wollen, aber unter der Situation nun mitleiden.

Worin das Beispiel mit dem Krebs hinkt: Im Beispiel ist das allein die Sache des Patienten, wie er sich entscheidet. Und wenn er sich das Bein nicht abnehmen lässt, weil er denkt, das sei alles nicht wahr, und dann binnen eines Jahres stirbt, ist das lediglich für ihn tragisch. Es ist statthaft, zu versuchen, ihn zu überzeugen, aber wenn er nicht will, dann will er eben nicht.
Beim Islam sitzen die, die das Problem richtig erkannt haben, und für die Abnahme des Beins wären, im selben Boot wie die Unvernünftigen. Deswegen kann und darf das Feld nicht den Islam-Apologeten überlassen werden. Denn auch wenn sie die ersten sein werden, denen im Gottesstaat die Löpfe abgeschnitten werden, und deren Ideale von Frauen und Schwulen mit Füßen getreten werden, können sich Leute wie ich nicht außerhalb des Ereignisses hinsetzen und hämisch „siehste“ rufen, wenn es soweit ist. Sie sind Teil des Systems und müssen die Suppe, die sie nicht wollten, mit auslöffeln.
Dass von den Islamgegnern die Mehrheit ebenfalls dumm ist und auch ein paar Nazis dabei sind, ändert nichts daran, dass es ergebnisorientiert völlig richtig ist, momentan gegen den Islam zu sein. Und zwar gegen den Islam grundsätzlich, weil der den Keim der Gewalt und Radikalität in sich trägt.

Und wo du mich auch gewaltsam missverstehen willst: Ich bin für die schonendsten Maßnahmen, die überhaupt denkbar sind. Ich will niemandem „die Fresse einschlagen“, wie es viele Islamgegner tatsächlich wollen, ich bin für
a) Schonungslose Aufklärung über das Wesen des Islam (momentan ist Verharmlosung bis zum Lügen die Parteivorgabe)
b) Umerziehung zu einem reformierten Islam, wo nicht mehr gelehrt wird, dass der Koran das Wort Gottes ist (der Kern aller Probleme)
c) Gleichbehandlung bzw. Ausweisung von Kriminellen (im Moment werden muslimische Gewalttäter mit Samthandschuhen angefasst und so ermuntert, sich immer beschissener aufzuführen, es hat ja keine Folgen)
Allein durch die Beachtung dieser drei Punkte könnten wir das Rad wieder zurückdrehen.

Advertisements

From → Politik

Schreibe einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: