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Wege aus dem Islamismus

by - 11. November 2014

Dieser Artikel ist eigentlich eine direkte Fortsetzung von diesem hier.

Der fundamentalistische Islam bedroht die Zukunft Europas. Was kann man tun, um zu verhindern, dass er an die Macht kommt?

Mein Vorschlag ist der, den Islam zu neutralisieren, ähnlich wie die Aufklärung es mit dem Christentum gemacht hat.

Das Christentum ist – obgleich weit weniger gewaltverherrlichend – historisch beleuchtet dem Islam gar nicht unähnlich. Wir konnten es in Europa nicht ausrotten und nicht verbieten. Aber neutralisieren. Zuerst kam Luther, dann die Aufklärung. Der Kirche wurden Stück für Stück immer mehr Privilegien entzogen, immer weniger Schutz vor Kritik und Apostasie gewährt.

Der Neutralisationsprozess ist vorübergehend unterbrochen worden, aber wir waren schon fast fertig. Gegenwärtig ist die Kirche bzw. das Christentum ein einigermaßen handzahmes und kontrollierbares Gebilde, das in den meisten Staaten Europas keine Sonderrechte mehr hat und vor allem nicht mehr Staatsreligion ist, weil es keine Staatsreligionen mehr gibt. Wer heute noch daran glaubt, dass die Bibel das unverfälschte Wort Gottes ist, gilt als Spinner. Als Sektierer.

Leider gibt es gerade im ach so vorbildlichen Deutschland immer noch sehr unvorbildliche Sonderrechte en masse (Kirchensteuer, Kirchengesetze, §166 StGB, Religionsunterricht, Theologiestudium). Aber die Gesellschaft ist bereits weiter entwickelt als die Gesetze, und so kann man das Christentum de facto kritisieren und verspotten, so viel man will, ohne dass einem was passiert, und dass man von kirchlichen Arbeitsgeber gekündigt wird, weil man einen unchristlichen Lebenswandel hat (Scheidung etc.) ist auch nicht mehr so einfach möglich. Es gibt massenhaft Kirchenaustritte; man kann sagen, dass Deutschland inzwischen ein überwiegend atheistisch geprägtes Land ist. Siehe auch diesen Artikel.

Und exakt dahin müssen wir auch mit dem Islam hinkommen. Gut, die Saudis brauchen so eine Reform vielleicht nicht, sie scheinen ja in ihrem Klingonensein zufrieden mit sich, aber wir sollen ja gar nicht das Ausland reformieren, sondern vor unserer eigenen Tür kehren! Und wir haben nicht ewig Zeit dafür, denn wir Europäer sind nicht mehr allzu lange die Mehrheit in unserer eigenen Heimat.

Darauf, dass der Islam sich von innen heraus reformiert, können wir nicht warten. Zumal das möglicherweise niemals geschieht. Die Reform muss per Dekret kommen. Per Gesetz. Wie Atatürk es vorgemacht hat, 1927 mit der Türkei. Wobei Atatürk – das muss man im Nachhinein sagen – nicht gründlich genug war: Er hat die Virulenz des Krankheitserregers unterschätzt und gedacht, wenn er ihn einschränkt oder verbietet, ist die Sache getan. Nun, das war sie auch für fast 100 Jahre. Aber nun bricht es wieder aus. Man kann Religion nun mal nicht einfach verbieten und hoffen, dass sie von selbst verschwindet.

Keine Panik, ich habe nicht im Sinn, Muslime zu verfolgen oder zu bestrafen. Atatürk ist nur in seinem Ziel, aber nicht in seinen brutal-blutigen Methoden ein Vorbild. Im Moment sind die Verhältnisse noch so, dass wir zur Neutralisierung des Islam ohne Gewalt auskommen.

Meine konkreten Vorschläge:

Der islamische Fundamentalismus (den Koran als Wort Gottes anzusehen) gehört geächtet und psychiatrisiert und ihr jeder Schutz, jede finanzielle Unterstützung und jede Ehrerbietung entzogen. Dass muslimische Straftäter momentan einen „Kulturrabatt“ genießen, repräsentiert das exakte Gegenteil von dem, was vernunftgeboten ist.

Integration ernst nehmen. Die Integration in Deutschland hat vor einigen Jahren wunderbar funktioniert. Damals, als sie noch nichts gekostet hat. Als von Einwanderern nicht mehr und nicht weniger erwartet wurde, dass sie sich der hiesigen Kultur anpassen, sonst kein Geld und Wiedersehen. Dass die Integration zur Zeit eine auf ihren eigenen Erhalt abzielende Industrie ohne Sinn und Verstand ist, repräsentiert das exakte Gegenteil von dem, was vernunftgeboten ist.

In der Schule gehört gelehrt, dass der Koran Menschenwort ist. Dass er nur eine Äußerung dessen ist, wie sich bestimmte Menschen in einer längst vergangenen Zeit die Welt erklärten. Genau so wie die Bibel. Unter dieser Prämisse würde ich sogar Islamunterricht in der Schule für sinnvoll halten. Sollte mit dem christlichen Religionsunterricht eh zusammengelegt werden. Alles unter einen Hut namens Philosophie. Vergleichende Religionswissenschaften statt Theologie. Theologie ist unsäkular. Religionsunterricht ist eine der oben erwähnten überholten Altlasten, siehe auch den Artikel „Religionskritik“.

Die Reform des Religionsunterrichts ist von zentraler Bedeutung deswegen, weil sie im Zentrum des Übels ansetzt: Der Weitergabe von Religion an die nächste Generation. Wenn wir diese Kette unterbrechen, haben wir die Religion effizient und endgültig neutralisiert.

Und ganz wichtig natürlich: Keine neuen Muslime mehr ins Land lassen.

Es ist diesbezüglich Fünf vor Zwölf. Gefährliche Religioten sitzen bereits in der Politik und in hohen Ämtern und HABEN das Sagen bereits. Sie da wieder herauszubekommen, wird verdammt schwer, möglicherweise geht es gar nicht. Dann aber wenigstens keine weiteren nachrücken lassen!

Hin und wieder kursieren „gute Nachrichten“ über eine neue friedliche Interpretation des Koran, die als Lösung der Probleme fantasiert wird. Das ist aber keine Lösung, denn an friedlichen Koraninterpretationen mangelt es schon heute nicht. Sie spielen nur einfach keine Rolle. Religion ist keine Wissenschaft. In der Wissenschaft setzt sich das Richtige und Funktionierende irgendwann man gegen veraltete Konzepte durch. Aber eben nur da.
Selbst wenn es 99% friedliche Interpretaionen gäbe und nur eine einzige nicht friedliche, werden Leute sterben. Die Anhänger des Unfriedlichen werden Leute töten, und die des Friedlichen werden die Opfer nicht wieder zum Leben erwecken.
Ich sehe keine Alternative dazu, nur eine einzige Interpretation zu gestatten. Und wenn schon, denn schon, dann bitte die wissenschaftlich fundierteste, denn wenn etwas nachweislich falsch ist, ist die Lehre instabil. Die einzige Möglichkeit, der Instabilität zu entkommen, ist, dem Koran seinen Status als unverfälschtes Wort Gottes abzuerkennen.

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From → Politik, Religion

6 Kommentare
  1. Grundsätzlich ein aus unserer westlichen und säkularen Sichtweise vernünftiger Ansatz. Das Problem ist nur, dass man das Christentum nicht mit dem Islam und die Bibel nicht mit dem Koran vergleichen kann. Sicher gibt es Parallelen, aber es gibt eben auch fundamentale Unterschiede.

    Die Bibel ist eine Sammlung von Überlieferungen, Interpretationen und Geschichten. Der Koran ist für jeden (!) praktizierenden Moslem hingegen Gottes direktes Wort. Dies spiegelt sich auch in der appellativ verfassten Form wider. Ein Moslem, der dem Koran die Gültigkeit als “Gottes Wort” absprechen will, gilt im muslimischen Kulturkreis als Abtrünniger, dem mitunter Apostasie unterstellt werden kann.

    Das Grundproblem an dieser ganzen Auseinandersetzung mit dem Thema Islam ist die Tatsache, dass wir es hierzulande nur aus unserem Blickwinkel betrachten, durch unsere westlich-säkulare Brille. Man muss den Islam aber nunmal so sehen, wie er tatsächlich ist und das hat mit unserer säkularen Sichtweise – so ungern man das zugeben mag – sehr wenig bis überhaupt nichts zu tun.

    Wie lautet also die Lösung? Ein Heilmittel habe ich selbst nicht. Aber da wir – wie du es schon selbst festgestellt hast – ohnehin nur vor unserer eigenen Haustür kehren wollen und sollten, bleiben nur strikte und restriktive Maßnahmen, die da wären:

    1. Erweiterung des Artikel 4 bzgl. Religionsfreiheit um einen kleinen Nebensatz, etwa: “Die Religionsfreiheit endet dort, wo selbige anderweitig oder andere Freiheiten eingeschränkt werden.”

    2. Verbot der Ideologie aus dem öffentlichen Leben, sprich: Koranverbot, Verbot der öffentlichen Vorlesung, des Verkaufs, der Förderung, etc.

    3. Sofortiger Baustop aller Moscheen. Ferner die sukzessive Schließung bestehender Moscheen.

    Das mag sich im ersten Moment restriktiv oder gar radikal anhören. Wenn man aber bedenkt, welche Gefahr diese Ideologie für unsere freie und offene Gesellschaft darstellt, muss man zwangsläufig zu solch drastischen Mitteln greifen. Es muss deutlich gemacht werden, dass jeder seinen Glauben ausleben kann, dass es dafür aber keine neuen Gebetshäuser oder Sonderregelungen bedarf. Religion ist Privatsache und das soll es in unserem säkularen und demokratischen Rechtsstaat auch bleiben. Falls dann die Existenz von Kirchen und Synagogen angeprangert wird, dann wird man sich schlichtweg damit abfinden müssen, dass diese nunmal zu unserer Kultur gehören, unser Land geprägt haben und deshalb eine Daseinsberechtigung haben. Das gilt vom Atheisten bis zum Katholiken. Punkt.

  2. Danke für deinen Kommentar. Ich habe viele deiner Gedanken schon vorweggenommen, so dass ich in meiner Antwort nur noch auf sie verlinken muss.

    Einen Vergleich Christentum – Islam findest du hier:
    https://nix00.wordpress.com/2014/09/10/christentum-vs-islam/

    Zu unserer westlich-säkularen Aichtweise und ihrer Bedeutungslosigkeit für den gläubigen Muslim steht hier sehr viel:
    https://nix00.wordpress.com/2014/11/10/der-islam-hat-nichts-mit-dem-islam-zu-tun/

    „Wenn man aber bedenkt, welche Gefahr diese Ideologie für unsere freie und offene Gesellschaft darstellt, muss man zwangsläufig zu solch drastischen Mitteln greifen.“
    Das ist klar, und das ist auch so von mir gemeint. Wobei ich die Religion aus dem GG komplett rausstreichen würde, allein schon ihre Erwähnung ist eine Extrawurst. Ebenso wie Haarfarbe und Automarke Privatsache ist, die keiner besonderen Erwähnung oder des Schutzes im GG benötigen, muss auch für Religion die Extrawurst entfallen. Keine Zusätze bitte, die alles noch weiter verkomplizieren. Einfach WEG damit.
    Und ich sehe einen der wichtigsten Faktoren in der Umerziehung. Du kannst den Islam nach dem Vorbild von Atatürk heute entmachten, aber er wird in wenigen Jahrzehnten nach dem Vorbild von Erdogan zurückkehren.

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