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Der Islam hat nichts mit dem Islam zu tun

by - 10. November 2014

Ich kann den Satz „das hat nichts mit dem Islam zu tun“, der immer dann fällt, wenn Muslime im Namen Allahs Böses tun, nicht mehr hören bzw. lesen. Es wird Zeit, ein paar grundlegende Missverständnisse aufzuklären. Dabei muss man sich dem Phänomen auf mehreren Ebenen nähern.

Was ist der wahre Islam?

Es gibt sehr viele verschiedene Glaubensrichtungen im Islam. Sunniten, Schiiten, Aleviten, Sufisten, Wahabiten. Die sich gegenseitig auch fleißig hassen. Zum Teil wegen Nichtigkeiten, wie zum Beispiel wer nach Muhamads Tod der rechtmäßige Kalif hätte sein sollen. Jede dieser Richtungen will natürlich der richtige, der wahre Islam sein. Wenn man es demokratisch entscheiden wollte, wäre die Sunna mit 85% Verbreitung der wahre Islam. Aber schlussendlich ist nur eine Aussage korrekt: Es gibt keinen wahren Islam. Dazu ist die ganze muslimische Welt zu zersplittert und zerstritten.
Nichtsdestotrotz gibt es eine gemeinsame Basis: Den Koran. Bzw. den Glauben, dass der Koran von Muhamad verfasst wurde und das unverfälschte Wort Gottes enthält. Überliefert vom Erzengel Gabriel. Zu einem Muslim wird man, wenn man das Glaubensbekenntnis (Shahada) vor Zeugen aufsagt: „Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Gott gibt und dass Muhamad der Gesandte Gottes ist.“
Nun ist der Koran ein vielfach modifiziertes Stückwerk, das seinen Werdegang als syrisch-christliche Liturgie begann und mit seinen zahlreichen aramäischen Einsprengseln für einen Araber nicht komplett verständlich ist. Deswegen sind alle Übersetzungsversuche der arabisch-muslimischen Welt eigentlich Quatsch mit Soße. Es gibt z.B. im Originaltext gar keine 72 Jungfrauen. Mit diesem Thema ließe sich eine kleine Bibliothek füllen, das soll hier und heute nicht Thema sein. Nur eines: „Muhamad“ ist gar kein Eigenname, sondern ein Titel. Er bedeutet „der Gepriesene“ und gemeint ist damit Jesus Christus. Den Propheten Muhamad als historische Person hat es gemäß dem letzten Stand der historischen Forschung nie gegeben. Er wurde erfunden, weil die Araber eine eigenständige Religion haben wollten. Die ersten Kalifen wie z.B. Maavia waren in Wahrheit arabische Christen, andere wie Othman sind frei erfundene Sagengestalten. Richtig eigenständig wurde der Islam erst im 11. Jahrhundert.
Aber das ist für die Betrachtung der Religion nicht relevant. Man kann trotz der vielen Entwicklungsstufen und Versionen, die es vom Koran gibt, sagen, dass die Kairoer Koranausgabe von 1924 in der modernen muslimischen Welt als DER KORAN gilt. Als das wortwörtliche unverfälschte Wort Gottes, überbracht vom Erzengel Gabriel, zur treuen Händen von Mr. Muhamad. Verfasst in „klarem Arabisch“, denn Gott spricht bekanntlich arabisch.
Das zweite Standbein des Islam sind die Hadithe. Eine Anekdotensammlung über Muhamad. Was der so gesagt und gemacht haben soll. Ein Hadith besteht immer aus zwei Teilen, zuerst kommt die Überliefererkette, dann der eigentliche Text. Ein Beispiel wäre so etwas: „Abu Bakr hat geschrieben, dass der Schwager von Ali Osman Zeuge wurde, wie der Prophet die Bücher von Abdul Alhazred als gotteslästerlich bezeichnete, die Seiten herausriss und an die Kamele verfütterte.“
Die Hadithe erfuhren eine inflationäre Vermehrung zu einer Zeit, als Muhamad und Co. schon über 200 Jahre tot waren, so dass der Verdacht aufkam, es könnten wohl einige gefälscht sein. Eine durchaus anerkennenswerte intellektuelle Leistung. Es entwickelte sich ein eigener Zweig der Islamwissenschaften, die Hadithe nach Glaubwürdigkeit einzusortieren, dabei war das Kriterium der Leumund bzw die Glaubwürdigkeit der genannten Überlieferer. Aus westlicher Sicht mag das verstörender Blödsinn sein, aber die westliche Sicht ist hier irrelevant. Wir reden über Religion aus einem fremden Kulturkreis.
Von den ursprünglich 600.000 Hadithen sind 2400 kanonisiert. Und die sind sehr wichtig, denn Muhamad als Gesandter Gottes hat absolute Vorbildfunktion. Was er getan und gedacht hat, soll von jedem guten Muslim nachgemacht und nachgedacht werden.
In der muslimischen Welt ist es übrigens unüblich bis tabu, dass der Laie den Koran selbst interpretiert. Der Muslim hat sich gefälligst an einen Theologen (Imam) zu wenden, wenn er etwas nicht weiß. Und der normale Muslim weiß eine ganze Menge nicht. Der überwiegende Teil hat den Koran nie gelesen, oder er hat ihn sinnlos auswendig gelernt, ohne Anspruch, den Sinn zu verstehen.
Das ist also die Basis des islamischen Glaubens. Damit kann (und muss) man arbeiten, wenn man den Islam verstehen will.

Die Scharia

Die Scharia ist das islamische Rechtssystem. Allerdings ist es kein konkreter Gesetzestext, sondern es ist eine Methode, aus dem Koran und den Hadithen Gesetz und Recht abzuleiten. Ich hatte mal einen Freund in einer Diskussion gefragt, ob er mal den Koran gelesen habe. Er bejahte und sagte, er habe sogar die Scharia gelesen. Da wusste ich, dass er mich anlügt. Was es nicht gibt, kann man auch nicht gelesen haben.
Scharia bedeutet, dass jeder anerkannte islamische Theologe berechtigt ist, eine Rechtsauskunft (Fatwa) zu einem bestimmten Thema zu geben. In der Praxis kommt jeder Gelehrte zu einem anderen Ergebnis, so dass es in der muslimischen Welt nicht unüblich ist, als Ratsuchender solange Rechtsauskünfte einzuholen, bis eine Fatwa dabei ist, die einem passt. Landesregierungen, in denen die Scharia gilt, ziehen aus den Auslegungen der Theologen sehr unterschiedliche Schlussfolgerungen für die konkrete Gesetzgebung.
Wie man sieht, verleihen all diese Unklarheiten und Interpretationsspielräume dem Islam eine unglaubliche Schwammigkeit und Flexibilität. Man kann zu beinahe jedem Thema etwas sagen, und zugleich sein Gegenteil. Und alles ist richtig. Oder falsch. DAS ist der wahre Islam!
Es hat sich bei uns im Westen – insbesondere bei den Islam-Apologeten – eingebürgert, Islam und Scharia getrennt zu betrachten. Islam gut, aber Scharia böse. Weil Scharia ja keine Religion sondern ein Rechtssystem ist und mit dem Grundgesetz kollidiert. Wer aber nun weiß, was die Scharia ist, wird diesen Gedankengang mühelos als GROTESKEN SCHWACHSINN erkennen.

Der Koran als Kriegs- und Hass-Propaganda

Der Koran ist nicht nur ein sprachlicher Wirrwarr, er ist auch in sich widersprüchlich. Und zwar ganz eklatant widersprüchlich. In der muslimischen Theologie wird eine Entwicklung des Propheten angenommen. Die friedlichen und toleranten Verse stehen am Anfang, als Muhamad noch dachte, seine neue Religion würde von allen mit offenen Armen aufgenommen werden. Dies war aber nicht der Fall, die Muslime wurden im Gegenteil als Ketzer verfolgt, und so werden die Verse des frustrierten Propheten im Verlauf immer verbitterter und hasserfüllter. Insbesondere Juden und Christen finden Erwähnung als Affen und Schweine, und überhaupt sollen die Ungläubigen alle umgebracht werden, wenn sie nicht zum Islam konvertieren. Das ist der Jihad, der heilige Krieg.
Aber soll der Islam nicht das Wort Gottes sein? Ist Gott ein unentschlossener Wirrkopf, den sein Geschwätz von gestern nicht interessiert? Weiowei, solche Gedanken würden die Religion sofort in sich zusammenfallen lassen, deswegen hat man sich mit den Widersprüchen arrangiert. Das islamwissenschaftliche Prinzip der Abrogation besagt, dass Verse, die später offenbart wurden, die größere Gültigkeit haben als Verse, die früher offenbart wurden. Wenn zwei Verse einander widersprechen, dann gilt eben der neuere.
Und die kriegerischen Verse sind nun mal die späteren.
Der Islam teilt die Welt ein in das Haus des Islam und das Haus des Krieges. Die Behauptung „Islam ist Frieden“ – eigentlich bedeutet es „Unterwerfung“ – ist insofern nicht ganz falsch. Nur bedeutet es nicht, dass der Islam anderen Religionen gegenüber friedlich ist, sondern dass der Frieden erst innerhalb des Islam beginnt. Und den Weltfrieden gibt es erst, wenn die ganze Welt islamisch ist.
Es gibt außerdem noch die „satanischen Verse“ (Salman Rushdie lässt grüßen, es gibt sie tatsächlich), in denen Muhamad ausdrücklich noch andere, heidnische Gottheiten als verehrungswürdig anerkennt. Das ist für das sehr monotheistische Glaubensbekenntnis natürlich komplett untragbar, da ist auch die Abrogation nicht genug, und so wird gesagt, dass diese Verse nicht vom Erzengel Gabriel sondern vom Satan eingegeben wurden, und später hat Gabriel es dann richtiggestellt.
Wie auch immer. Die ganzen hässlichen Stellen im Koran sind Realität, daran gibt es nichts zu diskutieren und das bestreitet auch keiner. Ziemlich eindeutig ruft der Koran dazu auf, aktiv alle Menschen zu töten, die nicht den Islam annehmen wollen oder – noch schlimmer – die versuchen, einen Muslim von Islam abzubringen. Denn – auch eindeutig geschrieben – der Abfall vom Glauben ist so schlimm wie der Tod. Und wird auch damit bestraft. Darin sind sich alle vier großen islamischen Rechtsschulen der Welt (ausnahmsweise) einig.
Die friedlichen islamischen Rechtsschulen deuten diese Verse anders: Muhamad habe das geschrieben, weil er und seine Glaubensbrüder damals verfolgt wurden. Das seien reine Verteidigungsaufrufe. Und mit den zu tötenden Ungläubigen seien die Götzendiener gemeint. Diese Interpretation vergewaltigt Sprache und Logik zwar ein wenig, zeigt aber, dass sie möglich ist.

Menschenrechte im Islam

Der Islam ist eine Religion, in der alle Regeln von Gott kommen. Und da Gott über allem steht, stehen seine Regeln auch über allen anderen Regeln. Das impliziert sowohl die Gesetze nichtislamischer Länder als auch die Menschenrechte. Das ist eine komplett andere Sichtweise als unsere westliche. Unser Wertesystem basiert eher auf der Bibel, noch mehr aber auf den Menschenrechten, die im Zuge der Aufklärung deklariert wurden.
Sure 24,2 sagt: „Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen hundert Peitschenhiebe. Und laßt euch im Hinblick darauf, daß es um die Religion Allahs geht, nicht von Mitleid mit ihnen erfassen.“ Und ein Hadith beansprucht für unzüchtige Verheiratete sogar die Todesstrafe. Fairerweise wird gleich im Anschluss auch die falsche Anschuldigung unter Strafe gestellt: „Und wenn welche ehrbare Frauen in Verruf bringen und hierauf keine vier Zeugen beibringen, dann verabreicht ihnen achtzig Peitschenhiebe und nehmt nie mehr eine Zeugenaussage von ihnen an!“
Das mit dem Handabhacken für Diebe ist auch im Koran enthalten. Drei von vier Übersetzungen wollen die Hände im Plural abhacken, nur eine im Singular. Und obwohl eindeutig HAND im Koran steht, gibt es unterschiedliche Auffassungen unter den Theologen, ob nicht auch Unterarm oder Oberarm damit gemeint sein könnte. Es gibt aber auch hier wieder die friedliche Interpretation. Denn eigentlich steht wortwörtlich: „und schneidet ihnen die Hände“. Damit kann AB-schneiden gemeint sein, aber auch nur REIN-schneiden. Die friedliche Interpretation meint, die Kombination von Hand und Schneiden kommt auch an anderer Stelle im Koran vor, zum Beispiel in einer Szene, wo sich verleumderische Frauen zur Reue mit Messern selbst in die Hände schneiden. Sie haben sich sicher nicht die Hände abgeschnitten. Könnte ja sein, dass der Koran gar nicht will, dass man Diebe verstümmelt, sondern nur, dass man sie kennzeichnet, damit sie fortan als Diebe erkennbar sind.
Ja, könnte sein. Warum nicht?
Nur sagt das mal den Abertausenden von Amputierten, die die muslimische Welt in ihren diversen Gottesstaaten bisher hervorgebracht hat. Auch hier wieder: Was ist das für ein Gott, der nicht einmal in so wichtigen Fragen klare und eindeutige Anweisungen geben kann?
Dass die Frau dem Mann nicht gleichgestellt ist, ist auch im Koran enthalten. Witzigerweise aber nicht das in der Praxis oft anzutreffende Brauchtum des Koptuches oder gar der Verschleierung. Die Frau möge lediglich ihren Schmuck nicht zur Schau stellen. Dafür darf der Mann sie schlagen, wenn sie widerspenstig ist.
Dass Homosexualität eine Unzucht darstellt, leitet sich aus einer Textstelle in der Geschichte der Stadt Sodom ab. Aber auch hier gibt es Interpretatoren, die das nicht so sehen. Es gibt sogar einen prominenten schwulen Imam. Absolute Ausnahmeerscheinung, im Islam werden Homosexuelle in der Regel übelst vefolgt, aber ich will mir nicht vorwerfen lassen, ich berichtete unausgewogen.

Der Islam in der Praxis

Bei aller theologischen Schwammigkeit ist das praktische Bild des Islam in der Welt gar nicht mal so bunt. Wo immer er die Oberhand erringt, ist es aus mit Toleranz gegenüber anderen Religionen, mit Menschenrechten und mit Demokratie. Und auch mit Wissenschaft und Forschung. Es gibt tatsächlich kein islamisches Land, das man als vorbildliches Muster heranziehen könnte. Die oft zitierte Türkei ist KEIN Beispiel. Atatürk hat zwischen den beiden Weltkriegen mit dem Islam radikal aufgeräumt und ihn von jeglicher Macht abgeschnitten. Die Türkei war beinahe 100 Jahre lang ein säkulares (=atheistisches) Land. Erst seit dem Islamisten Erdogan geht es mit Volldampf zurück ins Mittelalter. Überhaupt waren viele islamischen Länder schon mal säkular, konnten sich aber nur in Form von Diktaturen in diesem Zustand halten.
Saudi-Arabien, das Heimatland des erfundenen Propheten, war nie säkular. Der dort herrschende Islam nennt sich Wahabitismus und für westliche Maßstäbe ist es ein Horrorland. Alles, was das islamophobe Herz begehrt, findet sich dort: Burkapflicht, Frauenentrechtung, Handabhacken, Steinigung, Todesstrafe für Religionswechsel und Homosexualität und noch vieles mehr. Ein Menschenleben ist nicht viel wert dort. Jedoch ist die Bevölkerung damit auch seltsam einverstanden. Westler, die in Saudi-Arabien eine Zeit lang gelebt und gearbeitet haben, erleiden oft einen Kulturschock. Ein Trauma. Es ist dort fast so, als wäre man auf dem Heimatplaneten der Klingonen gestrandet.
Die extremste Form eines islamischen Gottesstaates demonstriert derzeit der „Islamische Staat in Syrien und Irak“. Hat aber in der islamischen Welt durchaus Sympathisanten. Die neuerdings geäußerten Distanzierungen kann man damit erklären, dass der IS ganz konkrete Eroberungspläne im Nahen Osten verfolgt, damit die aktuellen Machthaber bedroht, und außerdem auch Muslime en masse umbringt, wenn die ihnen nicht islamisch genug sind. Natürlich ist die Koraninterpretation der IS ebensowenig der wahre Islam wie alle anderen Interpretationen, aber wer immer noch sagt, der IS habe mit dem Islam nichts zu tun, hat wohl irgendwas nicht verstanden und sollte diesen Artikel noch mal von vorn zu lesen beginnen.

Die friedlichen Muslime und die Radikalisierung

Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Muslime ist friedfertig und achtet das Grundgesetz. Dies wird immer wieder als Argument herangezogen, dass man nicht pauschal den Islam angreifen dürfe, weil man diesen Leuten damit Unrecht tut.
Dieses Argument ist aus vielerlei Gründen nicht akzeptabel. Richtig ist tatsächlich, dass die Mehrheit der Muslime keine Terroristen oder Salafisten sind. Jedoch sind sie friedlich und tolerant TROTZ des Islams und nicht WEGEN. Wenn man genauer hinsieht, erkennt man als Ursache nahezu immer, dass sie es mit ihrer Religion nicht so genau nehmen.
Um es klarzustellen: Es geht nicht darum, Menschen wegen ihres Glaubens zu verfolgen und zu bestrafen, es geht darum, eine faschistoide Ideologie im Religionsgewand als solche zu erkennen und über das enorme Gefahrenpotenzial aufzuklären, das ihm innewohnt. Denn auch wenn man den Koran pazifistisch auslegen kann, so kann man ihn eben auch so auslegen, wie es die islamischen Gottesstaaten und der IS tun. Wie heißt es so schön: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Der Islam kann als eine Art Tollwutvirus betrachtet werden. Man kann bei Infektion an der Tollwut erkranken, muss aber nicht. Der harmlose, unauffällige Muslim ist keinesfalls automatisch ein Terrorist oder IS-Kämpfer – aber wenn er wirklich glaubt, die Verse des Koran seien das Wort Gottes, ist er für die unfriedliche Interpretation genau so anfällig wie für die friedliche. Nichts anderes machen sich die Salafisten und der IS zunutze, wenn sie neue Mitglieder rekrutieren. Sie lassen ihr Opfer den Koran selber lesen und liefern gleich ihre (schlüssige) Interpretation dazu.
Die Verwandlung eines integrierten Muslim in einen Extremisten nennt man „Radikalisierung“. Und dieser Prozess sollte nicht als unwahrscheinlich und selten abgetan werden. Die Zahl der radikalen Prediger wie auch der radikalisierten Muslime steigt in den letzten Jahren rapide. Und der Islam hat verglichen mit anderen Religionen einfach ein deutlich höheres Gewaltpotenzial. Wer christlich radikalisiert, kann auch zum Terroristen werden, aber meist wird er nur zu einem harmlosen Spinner (Zeugen Jehovas etc.).
Ich habe das jetzt schon oft erlebt, dass ganz normale Leute aus dem Bekanntenkreis, die ihr Leben lang nur auf dem Papier Muslime waren und einen aufgeklärten Eindruck machten, den Koran zu lesen begannen und danach nicht mehr dieselben Menschen waren. Sie fingen an, von der Weltherrschaft des Islam und der Ausrottung der Ungläubigen zu fantasieren.
Last but not least: Die friedliche Mehrheit jedweder Religion oder Ideologie war schon immer irrelevant. Die friedlichen sind friedlich, aber sie sind nicht die, die die Ereignisse bestimmen. Ausgenommen, sie würden die unfriedlichen ausbremsen. Aber genau dieses kann ich in der muslimischen Welt nicht erkennen. Wenn die friedlichen Muslime ihre radikalen Nachbarn davon abhalten würden, ihre Frauen zu schlagen, Andersdenkende zu hassen und sich in Parallelgesellschaften abzuschotten, dann wäre die friedliche Mehrheit etwas wert. Und zugleich gäbe es gar kein Extremistenproblem, über das sich zu unterhalten lohnte.

Die Deutschen hatten vor ca. 70-80 Jahren auch ein Problem mit Extremisten. Extremisten, mit denen der IS aber auch viele „normale“ Gottesstaaten durchaus vergleichbar sind. Und auch in Deutschland gab es die friedliche Mehrheit. Die aber leider die Taten der unfriedlichen Minderheit nicht verhindert hat.
Man stelle sich vor, Rassismus und Weltherrschaftsfantasien wären heute noch in Deutschland salonfähig. Man stelle sich vor, es gäbe Rechtsschulen, die „Mein Kampf“ pazifistisch auslegten, von Übersetzungsfehlern und Missverständnissen redeten und darauf beharrten, nicht alle Nazis über einen Kamm zu scheren. Die vielen friedlichen Bewunderer Hitlers, die sich ans Grundgesetz halten und keiner Fliege etwas zuleide tun, seien der Beweis, dass der Nationalsozialismus in seinem Kern etwas Gutes sei.

Fazit:

Wenn dem Islam nicht der Giftzahn gezogen wird, solange wir es können, dann werden unsere Kinder demnächst vor die Wahl gestellt werden, zu konvertieren oder als Bürger zweiter Klasse zu leben. Oder getötet zu werden. Und auch die friedlichen Muslime in unserer Mitte sind bedroht. Islamische Staaten unterdrücken und töten auch Muslime, die ihnen nicht islamisch genug sind. Viele sogenannte Muslime in Europa sind nur auf dem Papier welche. Sie sind längst vernünftige Atheisten, die den Islam als dummen Aberglauben ansehen. Die haben ganz sicher auch keine Lust auf die Rückkehr des Mittelalters.
Mehr über das „Ziehen des Giftzahns“ in diesem Artikel.

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  1. Wege aus dem Islamismus | Querdenker

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