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Was hat Schweden eigentlich mit Palästina zu schaffen?

by - 2. November 2014

Seit einigen Tagen grübele ich darüber nach, warum eigentlich Schweden – mehr oder weniger plötzlich – den palästinensischen Flickenteppich (Gaza + Westbank) als Staat anerkannt hat.

Was genau will man denn da anerkennen?

Gaza ist kein Staat, das ist ein Bunker mit etwas Zivilbevölkerung.
Die Chance, einen Staat daraus zu machen, vertun die Hanseln schon seit bald 10 Jahren. Wollen sie ja auch gar nicht. Ihr Ziel ist nicht die Gründung und das Leben in einem Staat Palästina, sondern die Vernichtung Israels. Erst mal Israel vernichten, dann wird man sehen. Steht so in ihrer „Verfassung“ (Hamas-Charta). Verfassung in Anführungszeichen, weil es eine Verfassung und Gesetzgebung gar nicht gibt, aber die Satzung der Hamas, die an die Regierung gewählt wurde, ist logischerweise das Grundgesetz von Gaza.
Das ist ja nicht nur Theorie, in der Tat fließen alle Hilfslieferungen aus dem Ausland, die für den Bau von Schulen, Krankenhäusern und Straßen deklariert sind in den Bau von militärischer Infrastruktur und Terrortunneln, sowie dem Ankauf von Waffen.
Insofern ist diese staatliche Anerkennung wie eine Art Lottogewinn, ohne dass man überhaupt Lotto gespielt hat.

Die Westbank ist noch weniger als Gaza. Es ist noch nicht mal richtig in die Autonomie entlassen worden, und schon gar nicht judenfrei wie Gaza. Und nachdem Israel ja gesehen hat, was passiert, wenn man Arabern die Unabhängigkeit schenkt (Räumung von Gaza + Gewährung von Autonomie = jahrelanger Dauerbeschuss mit Raketen), werden sie diesen Fehler mit der Westbank ganz sicher nicht wiederholen.

Kurzum: Was bringt die staatliche Anerkennung, wenn der Staat noch nicht mal selbst ein Staat sein will?

Das ist vielleicht eher symbolisch zu verstehen. Schweden ist als friedliches Land – seit Jahrhunderten frei von Kriegserlebnissen – von der Islamisierung einfach überrollt worden. Die Muslime übernehmen die Macht, zersetzen die Wirtschaftskraft und die Demokratie. Nebenbei explodiert die Zahl der Vergewaltigungen. Doch traut sich keiner, etwas zu sagen. Es ist in Schweden tabu, irgendetwas gegen Muslime oder den Islam zu sagen, sonst wird man als Nazi beschimpft.
(Es wird als Treppenwitz in die Geschichte eingehen, dass man eine faschistische Ideologie, die von den Nazis bewundert wurde und mit ihnen auch Dank gemeinsamer Interessen gut zusammengearbeitet hat, nicht kritisieren darf, weil man dann als Nazi tituliert wird.)

Wie auch immer: Das Schweden, das wir kennen, ist am Ende. Insofern ist es nur folgerichtig, dass man jetzt soweit ist, Palästina als Staat anzuerkennen. Dahinter steckt der Wunsch der muslimischen Welt, Israel von der Landkarte zu tilgen. Und da kommt ein zusätzlicher faschistischer Irrenstaat an den israelischen Landesgrenzen gerade recht. Zumal Gaza ja im letzten Krieg (oder wie man das nennen soll) eine wahnsinnig gute PR-Aktion hingelegt hat. Über 50% der Deutschen halten Israel für einen Schurkenstaat, nur weil der sich nicht freiwillig mit Raketen beschießen lassen will. Das ist schon eine Leistung, meine Herren! Ein besonderer Dank dürfte dabei Hamas-Hofberichterstattern wie Jürgen Todenhöfer gebühren. die sich in Ruinen, die sie zuvor mit Spielzeug aus dem Toy R Us dekoriert haben, fotografieren lassen. Wag the dog!
Und obwohl ich das weiß, machen mich die Leserkommentare, die ich auf den Mainstream-Medien-Seiten lese, ungeheuer traurig. Geradezu depressiv. Schweden wird bejubelt und Israel als „schlechter Verlierer“ dargestellt, dem in seiner Expansionspolitik jetzt zu Recht die Felle wegschwimmen.
Expansionspolitik … Nachdem Israel sich aus den rechtmäßig eroberten Gebieten immer mehr zurückgezogen hat und ihnen die Unabhängigkeit gewährte. Nachdem es freiwillig ohne jede Gegenleistung Sinai an Ägypten zurückgegeben hat. – Wie dumm können Menschen eigentlich sein?

Nun ja, da kann man wohl nichts machen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es zuviele Verrückte und zu wenige Vernünftige.

Israel hat nach dieser Anerkennung seinen Botschafter aus Schweden abgezogen. DAS zumindest kann man machen, um Antisemitismus zu missbilligen. Wenig.

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From → Politik

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