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Und tötet die Muslime, wo immer ihr sie trefft!

by - 18. September 2014

Ich denke, ein Buch, das diese Aufforderung enthält, würde recht schnell verboten werden und der Verfasser müsste mit schweren Unannehmlichkeiten rechnen. Durchaus zu recht, werden viele sagen. Denn das ist ja Volksverheizung! Oder so ähnlich.
Was aber nun, wenn ich sage, dass es dieses Buch bereits gibt, und dass es unter besonderem Schutz der Politik steht?
Es ist der Koran!

2:191 Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben.

Na gut, eine inhaltliche Abweichung gibt es, das muss ich zugeben. Mit „sie“ sind nicht die Muslime gemeint, sondern die Ungläubigen.
Aber, hey, Menschenrechte sind Menschrechte, oder nicht? Ist es akzeptabel, dass Ungläubige zu töten okay ist, während Muslime zu töten Bah-Pfui ist? Ich fordere gleiches Recht für alle!

Ein Student der Islamwissenschaft wollte mich diesbezüglich korrigieren. Sein Dozent im Fach Koranexegese (Tafsir) erklärt, dass der Kontext nicht weggelassen werden darf. Denn eingebunden im Satz zuvor und danach heißt es vollständig: „Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah allvergebend und Barmherzig“
Dies, so spricht der Dozent, bedeutet: Es geht um die Verteidigung des Lebens der Muslime zur Zeit des Propheten Muhammad. Die Muslime wurden verfolgt und getötet.

Wer das glaubt, ist der Lügerei der Islam-Beschöniger bereits auf den Leim gegangen.

Es ist zwar korrekt, dass man den Zusammenhang immer beachten muss, aber auch der Dozent macht nichts anderes, als die Teile wegzulassen, die ihm nicht genehm sind. Es ist zwar richtig, dass mit „sie“ die gemeint sind, gegen die gekämpft wird. Aber gegen wen wird denn gekämpft und warum?

9:29 Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören

Und nicht zu vergessen, wie der Vers 2:191 weitergeht:

2:193 Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und bis die Religion nur noch Gott gehört.

Und wenn wir ins Geschichtsbuch gucken, sind die Muslime unter Mohammed weniger arme verfolgte Wesen als vielmehr ziemlich erfolgreiche Eroberer, die den Islam mit dem Schwert verbreitet und ein großes Reich erkämpft haben. Passt alles widerspruchsfrei zusammen.

Ich kann aber noch einen draufsetzen! Im bisherigen Kontext fehlte nämlich immer noch etwas.

„Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung (zum Unglauben) ist schlimmer als Töten.“

So. JETZT haben wir den Gesamtzusammenhang korrekt und vollständig rekonstruiert! Und der Angeklagte ist nach wie vor schuldig! Es wird zum Töten der Ungläubigen aufgerufen. Sie sollen gefälligst „aufhören“ – was nichts anderes bedeutet, als: Sie sollen aufhören, nicht an den wahren Gott zu glauben.

Ach ja, noch was:

5:33 Wirklich, die Strafe fuer diejenigen, die gegen Allah und seinen Boten Muhammad kaempfen und auf Erden Verfaelschung verbreiten, ist keine geringere als dass sie getoetet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Haende und Fuesse abgeschnitten werden oder aus dem Land verstossen. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits ist für sie eine gewaltige Pein bestimmt,

Natürlich steht es jedem frei, sich von den Gewaltaufrufen im Koran zu distanzieren und mit seinen Nachbarn in Frieden zusammenzuleben. Das begrüße ich ausdrücklich. Aber dann sollte man so ehrlich sein, auch zu sagen, dass der Koran nun mal NICHT das Wort Gottes ist, sondern nur ein im historischen Kontext zu verstehendes Dokument, ohne Anspruch darauf, im 21. Jahrhundert eine Leitlinie zu sein.
Wer diese Ehrlichkeit nicht aufbringt, der kann gerne 40 Jahre neben mir den lieben netten Nachbarn spielen, ich werde ihm niemals vertrauen können. Zu Recht, wie die Christen von Mossul am eigenen Leib erfahren mussten, als die IS einmarschierte. Auch dort hatte man mit den muslimischen Nachbarn Jahrzehntelang friedlich zusammengelebt, und von einem Tag auf den anderen haben sie dann ihr wahres Gesicht gezeigt. Weshalb die Flüchtlinge auch nach Beseitigung der IS nicht wieder zurückkehren wollen. Sie werden ihren Nachbarn nie wieder in die Augen sehen können. Könnte ich auch nicht, ganz ehrlich.

Also, ihr Muslime: Hört endlich auf, zu lügen! Wir haben jahrzehntelang geschlafen und uns nicht für eure Religion interessiert. Aber inzwischen gibt es immer mehr Leute, die Bescheid wissen.
Entweder ihr erkennt dem Koran, dieser uralten Hass- und Hetzschrift, und dem Propheten seinen Heiligenstatus ab und lebt nach europäischem Werten oder ihr seid in Europa nicht willkommen. Ist diese Botschaft angekommen?
Was würdet ihr zu einem Buch sagen, in dem steht: Tötet die Muslime, wo immer ihr sie trefft? Wie würdet ihr zu Leuten stehen, die sagen, das sei Gottes Wort, „aber keine Angst, ich hab noch nie einen Muslim getötet“?
Ich kann eure Lügerei und Falschheit nicht mehr ertragen. Wie könnt ihr euch eigentlich selbst ertragen?

Zum Abschluss:
Verbieten von Büchern ist keine Lösung. Das war es noch nie. Wogegen ich stattdessen vorgehen würde, ist der Islam selbst. Seine Organisationsstrukturen gehören zerschlagen, seine Anhänger sozial geächtet und aus unserer gesellschaftlichen Mitte entfernt. Und bei Straffälligkeit weggesperrt. Mit Sicherheitsverwahrung auf unbestimmte Zeit, so lange wie sie dieser faschistischen Ideologie nicht glaubhaft abgeschworen haben.
Das Buch kann als historisches Fantasyprodukt gerne im Handel bleiben. Ebenso die Bibel, Mein Kampf etc. Wer andere Meinungen ausblendet und die Geschichte fälscht, saniert den Eiterherd nicht, er verschließt ihn nur in einer Höhle, wo er dann weiter vor sich hin gärt.

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From → Religion

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