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Christentum vs Islam

by - 10. September 2014

Letztes Update: 10.06.2017

Das Christentum und der Islam sind beides monotheistische Weltreligionen. Sie scheinen sich auf den ersten Blick einander zu ähneln, aber der Schein trügt. Die Konzepte sind geradezu spiegelverkehrt.

Der Islam ist in seinem Ursprung eine Kriegsideologie, bei der es darum geht, seinen Feind (die Ungläubigen) zu vernichten. Der (wahrscheinlich fiktive) Religionsgründer Mohammed war ein IS-Terrorist.

Das Christentum ist ein antiker Sozialismus, bei dem es darum geht, dass alle gleich sind und sich liebhaben sollen. Der (wahrscheinlich fiktive) Religionsgründer Jesus war ein Hippie. Er hat sich der Außenseiter angenommen und predigte Feindesliebe und Agressionslosigkeit. Sogar passive Aggression war nicht okay, wie man am Spruch: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“ erkennen kann.

Der Islam hat sich von seiner Gründung an mit dem Schwert ausgebreitet und sich die Kulturen einverleibt, die er erobert hat. (Später wurde das so dargestellt, als habe der Islam irgendetwas kulturell Relevantes selbst hervorgebracht.) Irgendwann stieß der Islam jedoch an seine militärischen Grenzen und stagnierte. Damit er überleben konnte, und sich seine Mitglieder mangels Feind nicht gegenseitig abschlachten, musste er milder werden, weicher, rationaler, spiritueller. Also von der reinen Lehre abweichen. Daraus ergibt sich das heutige schiziophrene Bild der Religion des Friedens und der Spiritualität, das aber nun mal leider auf einem faschistischen Buch basiert, und wo Fundamentalismus (Rückkehr zu den Wurzeln) zu Terrorismus und Mobbing Andersgläubiger führt.

Das Christentum ist in seinem Ursprung eine eigentlich nicht lebensfähige Ideologie, da Christen aufgrund ihrer Feindesliebe und Vergebung leicht Beute von bösen Zeitgenossen werden und sich nicht wehren können. Darum existierte das Christentum lange Zeit nur als verstreute Sekte, die keiner ernst nahm. Bis Kaiser Konstantin – warum auch immer – das Christentum zur Staatsreligion machte. Daraus entwickelte sich die KIRCHE, deren Aufgabe es war, dem Kaiser seine Untertanen brav und willig zu halten, wozu die christliche Lehre sehr gut geeignet ist, zugleich aber musste das Land gegen äußere Feinde und gegen Feinde der Religion verteidigt werden, dazu ist das Christentum jedoch absolut ungeeignet. Auch daraus ergab sich eine Schizophrenie, notgedrungen, aber eben andersherum als beim Islam. Die Kirche ist ein zynisches Machtinstrument und durchaus oft menschenverachtend, muss das aber mit einem Hippieglauben erklären, wo sich angeblich alle Menschen lieb haben. Fundamentalisten werden im Christentum nicht zu Terroristen, sondern zu harmlosen Spinnern (Zeugen Jehovas etc.).

Möglicherweise ist das Alte Testament auch überhaupt nur Bestandteil der Bibel, um ein paar aggressive und kriegerische Elemente in die ansonsten pazifistische Religion einzubringen. Relevant ist das Neue Testament, in dem steht, dass Gott einen neuen Bund geschlossen hat (und der alte somit veraltet ist).

Es gibt noch einen Unterschied. Die Bibel – insbesondere das blutige Alte Testament – ist eine Mythensammlung, die selbst für bare Münze genommen wenig konkrete Vorschriften für den Gläubigen beinhaltet.

Der Koran dagegen ist eine Hass- und Hetzschrift, die sich oft direkt an den Leser wendet und genaue Anweisungen für das Leben des Gläubigen enthält, bis hin mit welcher Hand man sich nach dem Scheißen die Hand abwischen darf. Es enthält Tötungsbefehle und allerlei Ideen zum Drangsalieren und Mobben von „Ungläubigen“.

Jehova ist wie Allah ein sehr unangenehmer Zeitgenosse, schnell beleidigt, grausam, ungerecht. In der Bibel können Menschen jedoch mit Gott diskutieren und ihn manchmal sogar davon abbringen, allzu grausam zu sein. Und das Neue Testament, welches für das Christentum der relevantere Teil ist, handelt von einem pazifistischen Heiler, der selbst gestorben ist aber niemanden umgebracht hat und keine Tötungsbefehle aussprach.

Im Islam ist das Gottesbild deutlich eindimensionaler. Dieser Gott besitzt ausschließlich Aspekte der Gewalt, des Beleidigtseins, des Krieges, der Strafe, usw.

Die Kirche hat die geistige und technische Entwicklung des Abendlandes wahrscheinlich verzögert, aber nicht aufgehalten. Die Reformation, die Aufklärung und viele viele Philosophen haben die Religion reformiert und schließlich mit der Trennung von Staat und Kirche entmachtet. Das hat die Kirche mit Zähnen und Klauen zu verhindern versucht, aber die Atheisten und Humanisten haben letztlich gewonnen. Ich bin mir sicher, das hat mit dem pazifistischen Konzept der Religion zu tun. Und der Diskutiermöglichkeit. Das Judentum und auch das Christentum haben Kulturen des Selbstzweifels und des Hinterfragens hervorgebracht.

Im Islam gibt es nicht zu zweifeln und zu diskutieren. Abfall vom Glauben ist das höchste Verbrechen und mit dem Tode zu bestrafen. Und Mohammed ist auch der letzte Prophet, es gibt keinen Spielraum für Reformen. Jede Reform ist Verrat am wahren Glauben. Wie beim Ewigkeitsparagrafen des Grundgesetzes.

Es gibt einen Vers im Koran, der da lautet: „Hütet euch davor, wenn etwas neu aufgebracht wird. Denn alles, was neu aufgebracht wird, ist ein Irrweg, und jeder Irrweg führt in die Hölle.“ Das schützt nicht nur den Glauben gegen Veränderung, als Kollateralschaden verteufelt es auch den technologischen Fortschritt. Und das ist keine Spinnerei von mir, islamische Kulturen tun sich mit Wissenschaft ungeheuer schwer.

Böse Menschen gibt es immer und überall. Der Glaube hat die Christen nicht davor bewahrt, Greuel zu begehen. Aber diese Greuel standen nicht im Einklang mit der Lehre von und über Jesu. Im Islam dagegen stehen Leute wie die IS in absolutem Einklang mit ihrer Religion. Absolut alles, was sie tun, kann aus Koran und Hadithen direkt ohne Zweideutigkeit abgeleitet werden. Wie bereits oben angedeutet: Mohammed war der erste IS-Terrorist. Wenn jemand sagt, der Terror habe nichts mit dem Islam zu tun, dann hat auch Mohammed nicht mit dem Islam zu tun.

Wenn das keine fundamentalen Unterschiede sind, dann weiß ich auch nicht.

 

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From → Religion

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