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Islam, Faschismus und Religionsfreiheit

by - 18. Mai 2014

Nach dem Krieg herrschte lange Jahre eher die Ausländerfeindlichkeit, nicht zuletzt deswegen, weil Deutschland nun mal ein Nazistaat war und man nicht mal eben die ganze Bevölkerung austauschen kann. Die Nazis sterben inzwischen aus, der Geist der 68er ist an der Reihe. Da ihm der Nazismus verhasst ist, verhält sich diese Generation besonders ausländerfreundlich, um nur ja nicht unter Naziverdacht zu geraten. Das funktioniert mit den meisten Ausländern auch ganz gut, aber mit einer Gruppe geht das in die Hose, und das sind die Mohammedaner. Weil die nämlich selber so etwas wie Nazis sind. Natürlich fußt ihre Ideologie nicht auf Rassentheorien, sondern einem obskuren Antischwein-Frauverhüllungs-Glauben, aber wenn man davon absieht, sind die Parallelen dermaßen offensichtlich, dass jeder, der das anzweifelt, dumm oder verblendet genannt werden muss.
Was wir für den Islam brauchen, ist eine Art Kemal Atatürk, der damit gründlich aufräumt.
Steht das im Widerspruch zur Religionsfreiheit? Ja, das tut es, leider. Aber was muss, das muss.
Überlegen wir doch mal, WARUM wir Religionsfreiheit haben. Ideale und Rechte stehen nie für sich selbst, sie haben stets eine historische Ursache und einen Zweck. Und den gilt es hin und wieder zu hinterfragen. Als die Religionsfreiheit erfunden wurde, dachten die Erfinder an Leute, die friedlich in ihren vier Wänden irgendwen oder irgendwas anbeten, und an religiöse Missionare, die diese Leute nicht in Ruhe lassen können. Also ist Religionsfreiheit ein Menschenrecht, dachten sie sich, wir müssen sie schützen. Dass Religion auch etwas Böses, Destruktives an sich haben kann, haben sie dabei nicht bedacht. (Obwohl sie es hätten wissen können.) Der Islam ist in dieser Hinsicht ein Paradox. Er steht unter dem Schutz der Religionsfreiheit, ist aber zugleich das genaue Gegenteil von Religionsfreiheit. Gerade der Islam bedroht die Leute, die still in ihren vier Wänden selbst entscheiden wollen, wen sie anbeten – ob sie überhaupt jemanden anbeten. In den islamischen Ländern wird munter gemordet, was Abweichler und Andersgläubige angeht.
Wenn Symbole, Parolen und Ziele des Nationalsozialismus unfreiheitlicherweise verboten werden können, um gerade Freiheit und die Werte der Demokratie zu bewahren, muss das auch mit dem Islam gehen können. Alles andere ist inkonsequent. Doppeldenk.
Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, gegen Fremdenfeindlichkeit sollte weiterhin konsequent vorgegangen werden, das befürworte ich flammend.
Man kann es auch umgekehrt beleuchten: Der Nationalsozialismus ist auch eine Religion. Wollen wir absolute Religionsfreiheit, dann müssen wir auch Herrn Rosenberg seinen Rassismus lassen und dass bei Hempels schon den Kindern gelehrt wird, dass Neger minderwertig sind und eines Tages nur noch die Herrenrasse herrschen wird. Verunglimpfungen des Propheten Adolf Hitler müssen unter Strafe gestellt werden. Jaja, da gab es einen Weltkrieg und Gaskammern,aber das waren nur die Auswüchse des politischen Nationalsozialismus, man darf da nicht gleich alle Rassisten über einen Kamm scheren. Außerdem sind die Aussagen in „Mein Kampf“ interpretierbar, zu Gewalt wird da nirgends aufgerufen – der Mann war Österreicher und nicht Deutscher, das muss alles im historischen Kontext betrachtet werden.
Klingt grotesk? Genau so wird aber der Islam behandelt und ab-gehandelt.
Es lohnt sich, diesen Gedanken mal sacken zu lassen.

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From → Politik, Religion

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