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Die Rolle des Christentums im Selbsthass des Westens

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Man sieht, dass dieser merkwürdige kulturelle Selbsthass ein internationales Phänomen ist und auch in den Ländern anzutreffen ist, die gar keinen bösen Adolf hatten. Die Nazizeit und Kolonialismus-Traumata scheinen gar nicht so wichtig zu sein. Schweden hat diese Altlasten nicht, Japan dagegen schon, aber Schweden schafft sich ab, Japan bewahrt sich und seine Kultur.

Schlechtes Gewissen? Oder Selbstüberschätzung („Wir bringen der ganzen Welt unser Glück!“)? Oder Degeneration („Das Alte langweilt, es muss was Neues her!“)?

Ich glaube, dass es am Christentum liegt, das unser Denken über 2000 Jahre nachhaltig verseucht hat.

Die sieben Todsünden!

Die Heiligsprechung des Altruismus im Gegensatz zum Egoismus!

Das Christentum hat unser Denken kulturell tiefgreifend geprägt. Selbst die antiklerikalen Linken sind Produkte der Lehre Jesu. Die Kommunisten und Gutmenschen sind die Fortsetzung des Christentums ohne mystischen Fantasymüll.

Opfer zu sein ist besser, als Täter zu sein. Keine Schuld auf sich zu laden ist wichtiger, als Verantwortung zu tragen. Großes Unheil durch Nichtstun herbeizuführen ist akzeptierter als kleines Unheil aktiv anzurichten. Dahinter steckt immer noch die unbewusste Vorstellung von einem Gott, der am Ende schon alles richten wird, wie es nötig ist.

Wealth shaming ist ein zentraler Punkt. Sieht man schon in der Struktur von politischen Debatten. Jemanden eines hohen Einkommens zu beschuldigen, ist bereits ein erster guter Schritt, ihn zu diskreditieren. Reich ist böse.

Der Underdog ist erst mal immer der Gute. Im Christentum ebenso wie im Kommunismus, das ist kultureller Bestandteil des Westens, in Literatur und Kunst (bis zu den Hollywood-Filmen). Wir sind DURCHTRÄNKT von diesem Denken, von der Wiege bis zur Bahre.

Die Kulturen, die damit nicht beglückt worden sind, haben bis heute einen stabilen und gesunden Egoismus, an dem niemand etwas Falsches sieht. Im Detail ist für unsere christlich geprägten Augen da auch nicht alles Gold, was glänzt und stößt uns ab. Aber diese Kulturen sind stabil. – Eine Kultur, die sich selbst abschafft, ist immer und objektiv schlecht, denn selbst wenn sie die beste der Welt wäre, ist sie wertlos, wenn sie sich selbst abschafft.

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Gedankensplitter: Wealth shaming

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Jemanden eines hohen Einkommens oder Vermögens zu beschuldigen, ist bereits ein erster guter Schritt, ihn zu diskreditieren. Reich ist böse.

Vernunft ist inzwischen rechtsextrem

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Wer das Grundgesetz – nennen wir in D auch unsere „Verfassung“ – schützen und keinesfalls stattdessen die Scharia haben möchte, wird vom Verfassungs(!)schutz nicht etwa lobend erwähnt, sondern als rechtsextrem eingestuft.

Das ist leider völlig logisch und folgerichtig, und das ist mein voller Ernst.

Rechts bedeutet konservativ, also dass man die bestehenden Verhältnisse zu bewahren sucht. Rechtsextrem bedeutet, dass man dafür auch undemokratische Aktionen zu tun bereit ist oder diese zumindest billigt. Es kann auch reaktionär bedeuten, also dass man zu einem System zurückkehren will, das schon mal gewesen ist. Auf jeden Fall steht Rechts in einem Gegensatz zu Links, das die bestehenden Verhältnisse als ungerecht ansieht und eine neue, gerechtere Gesellschaft etablieren will.

Wer nun die Vernunft auf seiner Seite hat, sei dahingestellt, unsere Gesellschaft ist derzeit links indoktriniert, die Politik driftet weiterhin tapfer nach links und die Wähler bestätigen das in den Wahlen. Dazu gehört auch die Abschaffung altbekannter Grundrechte (Redefreiheit) und die Etablierung völlig neuer Rechte (jeder Mensch auf der Welt hat Anrecht auf Teilhabe am deutschen Sozialsystem). Dieser Vorgang, der in einer Art von Totalitarismus enden wird, läuft absolut demokratisch ab. Die Deutschen wollen das so. Dass aus demographischen Gründen wegen der massiven Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils sich irgendwann die Scharia etablieren wird, ist dabei nicht beabsichtigt, das wird von der derzeitigen linken Ideologie vehement bestritten.

Was wollen wir Rechten? Wir wollen, dass das Leben bzw. das System, in dem wir aufgewachsen sind, erhalten bleibt. Wir sind konservativ. Inzwischen sind die linken Utopien schon so weit Teil des Establishments, dass wir eigentlich sogar reaktionär sind. Wir wollen zurück zu etwas bereits Abgeschafftem. Wir sind Ewiggestrige, tatsächlich und wahrhaftig. Pointiert ausgedrückt wünschen wir uns alle die guten alten 80er Jahre zurück, wo die Welt noch in Ordnung war. Ich für meinen Teil finde die 70er sogar noch besser.

Unsere Wünsche können auf demokratischem Wege nicht mehr erreicht werden. Wenn uns die Verhinderung der Scharia oder auch nur die Bewahrung solch altmodischer Kleinigkeiten wie Sozialsystem oder freier Rede ernst ist, müssten wir unpopuläre Dinge tun, die von der Mehrheit der Gesellschaft abgelehnt werden, wir sind also rechtsextrem. Wir sind Gedankenverbrecher. Allein schon das Konzept von freier Rede wird von der Mehrheit der Gesellschaft abgelehnt, davon kann sich jeder von uns in einem fünfminütigen Gespräch mit einer beliebigen zufällig ausgewählten Person überzeugen.

Der Verfassungsschutz nun ist ein Organ der Demokratie. Er beobachtet undemokratische Gesinnungen und meldet sie an die Staatssicherheitskräfte. Aufgrund des Namens denken viele, es gehe darum, das GG vor Veränderung zu schützen, aber das ist völliger Quatsch, schließlich ist es innerhalb der demokratischen Spielregeln überhaupt kein Problem, es zu ändern, und es wird ja auch immer wieder gemacht. Alle Parlamente, die das je getan haben, hätten dann ja vom Verfassungsschutz beobachtet werden müssen.

So, lasst das mal ein wenig sacken, und auch wenn ich das jetzt mit ganz viel schwarzem Humor und Sarkasmus gewürzt habe: Denkt ja nicht, das sei Satire.

Gedankensplitter: Der Staat muss sich festlegen

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Tatsächlich ist es so, dass eine Regierung sich – egal wie liberal sie sein will – nicht darum drücken kann, gewisse grundlegende Handlungen und Vorgänge als richtig zu unterstützen und andere als falsch zu untersagen.

Der einzige Bereich, in dem völlige Liberalität möglich ist, ist die Redefreiheit. Und da ist sie nicht nur möglich, sondern auch erwünscht. Jedenfalls, wenn man sich eine Demokratie wünscht, zu welcher auch ein demokratiefähiges Volk gehört.

Viele, die sich heute Demokraten nennen, sind in ihrem Herzen gar keine. Sie stehen der Denkweise eines Hitler oder Stalin näher als ihnen lieb sein sollte. Was sie aber gar nicht merken.

Die Rubrik “Gedankensplitter” beinhaltet Beiträge, die nur sehr kurz sind. Spontane Gedanken, die mal eben schnell notiert wurden.

Gedankensplitter: Der Opferkult

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Wie beiläufig hat sich in den letzten Jahren den Deutschen der Opferkult ins Bewusstsein gefressen und das Leistungsprinzip abgelöst.

Damit ist gemeint: Wettbewerb ist nicht mehr eine Frage der größten Leistung, sondern eine Frage der meisten Unterdrückungsmerkmale. Je unterdrückter jemand angeblich ist, desto mehr Chancen (genauer: Privilegien) soll er erhalten.

Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.

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Instrumentalisierung – Metagedanken zum Mordfall Lübcke

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Kurze Info für den, der nicht weiß, was gemeint ist: Ein CDU-ler wurde vor ein paar Tagen erschossen, der Mörder ist offenbar ein ehemaliger oder noch aktiver „Rechtsextremer“. Die öffentliche Berichterstattung begann überraschend leise und verhalten, inzwischen melden sich immer mehr Leute zu Wort, die diesen Fall für ihren „Kampf gegen Rechts“ instrumentalisieren wollen. Sei es, dass die AfD eine Mitschuld trage und nun endgültig unwählbar sei, oder – den Vogel schießt bisher ein gewisser Peter Tauber ab (kein Wortspiel beabsichtigt) – man fordert, dass „Verfassungsfeinden“ das Recht auf freie Meinungsäußerung entzogen wird.

Wir Wutbürger bzw. Nichtlinken werden natürlich auch gefragt, was wir von diesem Mord halten, dabei impliziert die Fragestellung, dass wir diesen Mord vielleicht gutheißen könnten, bzw. eine Mitschuld daran tragen.

Klar werden da die meisten – auch ich – erst mal antworten, dass sie den Mord NICHT gutheißen. Weil Mord ist ja unmoralisch und gegen das Gesetz usw. Aber das reicht als Antwort nicht.

Es ist für mich immer die Frage, wohin ein Gedanke oder eine Diskussion führt. Welche Konsequenzen zieht man für sich selber oder wünscht man sich, dass die Politik ziehen möge (und das kann man dann ja durch sein Wahlverhalten supporten).

Sich von Morden oder Morddrohungen zu distanzieren und dann zur Tagesordnung überzugehen, ist nicht falsch, aber billig. Es trägt zur eigentlichen Debatte nichts bei, ist lediglich eine Floskel, bei der man sich gegenseitig versichert, zivilisiert zu sein.

Zur Debatte beitragend ist die Frage, was so eine Tat nun für Konsequenzen haben soll, und damit ist nicht gemeint, dass der Täter ermittelt und bestraft gehört, denn das ist auch schon wieder eine Selbstverständlichkeit, also keine Konsequenz, sondern die Abarbeitung des Gewöhnlichen, bereits Geregelten.

Jemandem eine Mitschuld anzulasten, das trägt zur Debatte bei. Und daraus resultierende Forderungen, wie irgendwem Grundrechte zu entziehen, etc., das sind Konsequenzen.

Man kann sich denken, dass ich damit natürlich nicht einverstanden bin. Aber man kann eine Gegenposition auf unterschiedliche Weise annehmen.

Die häufigste ist die Position, dass der Mörder „keiner von uns“ sei, und wir Nichtlinken deswegen gefälligst nicht in Sippenhaft genommen werden wollen. Und wenn die Linken immer davon reden, man solle Taten nicht intrumentalisieren, dann sollen sie sich jetzt auch mal selber daran halten.

Kann man antworten, ist auch sicher nicht die schlechteste Antwort. Aber ist sie auch ehrlich? In meinem Falle wäre sie es nicht. Meine Gegenposition funktioniert anders.

Ich will selber auch „instrumentalisieren“. Wenn ein Islamist ein Flugzeug ins Hochhaus lenkt, eine Zeitungsredaktion erschießt, Christen abschlachtet, Atheistenblogger hinrichten lässt, usw. dann gebe ich dem Islam die Schuld, dieser Kriegsreligion, dessen heiliges Buch ein einziger Aufruf zu Gewalt ist und dessen Prophet ein grausamer Warlord war; und die Länder, in denen der Islam vorherrscht, sind alles keine Orte, wo man als Atheist gerne leben möchte, ohne Ausnahme.

Wenn also jemand erschossen wird, der vorher gesagt hat, dass ja jeder, der mit der Migrationspolitik nicht einverstanden sei, das Land verlassen könne, und der Erschießer das mit dem Motiv getan hat, ihn für diese Ansicht zu bestrafen, dann färbt das tatsächlich – ob man es nun will oder nicht – erst mal auf alle ab, die mit der Migrationspolitik nicht einverstanden sind. Und wenn dann Kommentarspalten im Internet voll sind mit hämischen Kommentaren, die den Mord gutheißen, dann färbt das noch mehr ab.

Meine Gegenposition ist nach wie vor dieselbe, wie schon seit Jahren:

Die Meinungsfreiheit darf nicht eingeschränkt werden, bestehende Einschränkungen müssen sofort aufgehoben werden. Der Missbrauch ist inzwischen nicht mehr rein theoretischer Natur, und das führt uns alle ins Verderben.

Wogegen man vorgehen muss, ist Gewalt. Auch in Vorbereitungsphasen, wenn zwar noch keine Tat geschehen ist, aber man sich bereits Waffen besorgt, Pläne für konkrete Attentate entwirft etc.

Meinungsäußerungen einzuschränken, weil die irgendwelche labilen Leute zu Gewalt anstacheln könnten, ist eine zwar plausible Konsequenz zur Gewaltprävention, aber das Missbrauchspotenzial überwiegt den Nutzen. Und das ist eine politische Ansicht, die man nicht teilen muss, aber es ist meine Ansicht, und ich halte sie inzwischen für empirisch erwiesen.

Davon abgesehen sollte man mit Schuldzuweisungen immer sehr vorsichtig sein.

Hat Lübcke mit seiner Ausreisenahelegung nicht schon selbst den Strick um seinen Hals gelegt?, kann man fragen. Er hat massenhaft Hass damit geerntet. Ganz spontanen, ohne dass da viel angestachelt werden musste.

So, wie islamische Karikaturen enormen und massenhaften Hass aus der islamischen Welt verursacht haben.

Wie ging der Westen mit dem islamischen Hass eigentlich um? Nun, er schützt offenbar nicht die Meinungsfreiheit, er geht lieber gegen Islamkritiker vor, löscht islamkritische Internetseiten, verteilt Geldstrafen an besonders kecke Islamkritiker und verbietet es, Islamisten zu benachteiligen. Natürlich wird das so nicht gesagt, es wird vebrämt unter der Überschrift, dass man gegen „Hass“ und „Hasskommentare“ etc. vorgehen will.

Hätte man Lübcke für seine Äußerung damals dann nicht auch bestrafen sollen, weil er damit „Hass geschürt“ hat? Denn das hat er ja definitiv.

Und ist es nicht verständlich, dass wenn unsere Regierungen und Medien den Islam hofieren und vor ihm kuschen, das auch mal „rechtsextreme“ Leute auf den Gedanken bringen kann: „Dann machen wir es jetzt eben auch so!“

So gesehen ist die verfehlte Neulinke Umgangsweise mit der Islamisierung auch mit Schuld am Tod von Lübcke.

Und so kann man noch endlos weitermachen. Unterm Strich gibt es keine monokausalen Ursachen.

Und unterm Strich bleibt meine Ansicht: Es darf die Meinungsfreiheit nicht eingeschränkt werden, und Terror ist gesinnungsunabhängig unerbittlich zu verfolgen.

Alles andere führt zum Zerfall der Gesellschaft. Den wir ja gerade live beobacten dürfen.

Begriffsklärung: Weltanschauung, Ideologie, Religion

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Weltanschauung nennen wir das Modell der Welt im Kopf des Menschen.

Ideologie ist eine erstarrte Weltanschauung, die gegen Argumente und Logik immun ist.

Jede Ideologie ist eine Weltanschauung, aber nicht jede Weltanschauung ist eine Ideologie.

Religion ist eine Ideologie mit Fantasyelementen, Götter, Geister und Dämonen.

Jede Religion ist eine Ideologie, aber nicht jede Ideologie ist eine Religion.

Jede Religion ist eine Weltanschauung, aber nicht jede Weltanschauung ist eine Religion.