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Gedankensplitter: Begrenzten Horizont indoktrinieren

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Der begrenzte Horizont lässt sich am leichtesten indoktrinieren. Schlimmer noch, es funktioniert gar nichts anderes als Indoktrination bei dem. D.h. auch das Gute und Richtige fasst nur durch Indoktrination bei dem Fuß.

Ein Gleichnis

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Vorbemerkung: Gleichnisse hinken – wie alle Vergleiche. Einer der größten Fehler bei der Interpretation ist der Versuch, jedes Detail 1:1 auf die Realität abbilden zu wollen. 

Ich will meine Wohnung renovieren und habe Angebote von mehreren Handwerkern.

Mit den meisten hatte ich schon das Vergnügen, sie haben alle Mist gebaut und mich bei der Rechnung übers Ohr gehauen. Mehrfach. Der letzte hat sogar eine Kiste Ratten mitgebracht und sie offen gelassen, so dass jetzt überall Ratten in der Wohnung sind, die meine Vorräte anknabbern, überall hinscheißen und sich vermehren wie verrückt. Eigentlich sind sie der Grund, warum ich renovieren will. Muss.

Allerdings sieht da keiner Handlungsbedarf, alle meinen, es sei nicht so schlimm. Sie schlagen vor, die Ratten zu verkaufen, dann verdiene ich Geld. Oder sie schlachten, dann habe ich immer was zu essen. Einer meint sogar, Rattenscheiße einzuatmen sei gesund. Aber was wirklich schlimm sei, dass die Zierbordüre in der Küche schief sitzt. Das meint auch der, der sie schief dahingebastelt hat und denkt oder hofft, ich hätte das vergessen.

Dann ist da noch einer, ein ganz junger, mit dem ich noch nie zu tun hatte. Er hat keine Manieren, faselt etwas davon, dass Jesus Christus bald sein Reich auf Erden errichten werde und andere komische Dinge, die mich leicht beunruhigen. Aber erkennt als einziger die Rattenplage als das vordringlichste Problem.

Die anderen Handwerker heulen lautstark und beschwören mich, nicht mit dem Kerl zu reden, er sei total durchgeknallt und rattenfeindlich. Außerdem habe er keinerlei Konzept für die Bordüre, und auch nicht für den tropfenden Wasserhahn, und wenn ich mich mit dem einlasse, wird er das ganze Haus in Schutt und Asche legen.

Gut, vielleicht ist er noch verrückter als die anderen, und wenn ich ihn anheuere, reißt er das ganze Haus ab.

Aber: Vielleicht auch nicht. Die anderen sind erwiesenermaßen verrückt und gefährlich und lügen, und sie haben bereits Schaden angerichtet ohne Ende, und einen muss ich mir jetzt aussuchen, also gebe ich dem Neuen eine Chance. Wenn ich vom Regen in die Traufe komme, dann hab ich eben Pech gehabt. Eine bessere und vernünftigere Wahl kann ich unter den gegebenen Umständen leider nicht treffen.

Gedankensplitter: Der Rassismus der Antirassisten

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Sogenannte Antirassisten sind besessen von der Idee, dass überall Rassisten zu finden seien und alles Mögliche einen rassistischen Hintergrund hat. Nichts passt da besser als der Spruch: Wenn man nur einen Hammer hat, sieht alles wie ein Nagel aus.

Der westliche Standard-Antirassist sieht überall rassistisch motivierte Benachteiligungen von Dunkelhäutigen durch Hellhäutige, weshalb Hellhäutige sein Feind sind und er Dunkelhäutigen ausgleichende Privilegien und Vorteile zu verschaffen sucht. Schon die Gleichbehandlung von Dunkel- und Hellhäutigen empfindet er als ungerecht.

Deswegen sind seine Gedankengänge objektiv betrachtet selbst rassistisch, oft noch rassistischer und bösartiger als die des eingebildeten Feindes, des angeblichen Rassisten.

Nahezu exakt dasselbe Gedankenmuster findet man auch beim Feminismus, nur geht es da um Geschlechter.

Ich bin ein Minarchist

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Der Minarchismus ist eine politische Denkrichtung, den Staat in seinem Umfang, seinem Einfluss und seiner politischen Aufgabe auf ein in einer freien Gesellschaft „notwendiges Minimum“ zu beschränken. (aus Wikipedia)
 
Könnte ich an einen Menschen glauben, der unter optimalen äußeren Bedingungen stets eigenverantwortlich und intelligent handelt, könnte ich vielleicht auch der Anarchie etwas abgewinnen, aber ich halte die meisten Menschen für unmündig, dumm und leicht zu verführen, und Eigenverantwortung ist ihnen eh ein Graus. Deswegen geht es ohne einen Staat, der in einigen kritischen Punkten diktiert, was zu tun ist, nicht. Dazu gehören Dinge wie Grenzschutz und Armee, Innere Sicherheit und Polizei, sowie basale Infrastruktur wie Straßen, Eisenbahn, gesundheitliche und soziale Grundversorgung.
 
Ganz sicher nicht gehören dazu Festsetzung von Mindestlöhnen, bedingungsloses Grundeinkommen, Einschränkung der Redefreiheit und Vertragsfreiheit und Finanzierung von Medien.
 
Es gibt nämlich auf der anderen Seite genug verantwortungsbewusste Menschen, die man einfach machen lassen sollte, und die Wirtschaft wird es danken und der Wohlstand von nahezu ganz alleine kommen.
 
Sozialisten haben das Menschenbild, dass alle Menschen zu dumm oder zu egoistisch sind, über ihre eigenen Geschicke zu entscheiden, und man deswegen im Namen der Gerechtigkeit alles bis ins Detail kontrollieren und regulieren müsse. Weder lernen sie aus der Geschichte, dass dies die Wirtschaft lahmlegt, noch dass sie selbst auch nur Menschen sind und durchaus ebenfalls von Dummheit und Gier befallen werden.

Zur Verhaftung von Uwe Ostertag

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Für die, die besagten Herrn nicht kennen: Er hat im Internet mit erfundenen Politikerzitaten, die jedoch immer als Satire gekennzeichnet waren, für hitzige Diskussionen gesorgt. Zumal einige Doofköppe trotz der Kennzeichnung diese Zitate für echt hielten.

Dafür erhielt er nach Jahren irgendwann mal eine Geldstrafe wegen Vorksverhetzung, die er nicht bezahlte, also kam die Polizei, um ihn ins Gefängnis zu werfen. Dagegen hat er sich gewehrt, mit Messern, jetzt ist er für insgesamt 22 Monate im Gefängnis gelandet.

Er ist als ehemaliger DDR-Grenzschützer weiß Gott kein Sympathieträger, und das mit den Messern war wohl auch keine kluge Idee. Jedoch ist das alles nicht relevant, darf es nicht sein.

Alles steht und fällt mit der Frage, ob eine Geldstrafe wegen Volksverhetzung rechtens bzw. rechtmäßig bzw. überhaupt rechtsstaatlich war.

Das ist leider nicht so ganz einfach zu beantworten, da kommt man nämlich in rechtsphilosophische Grundsatzfragen. Man sehe sich den §130 genauer an. Ein wunderbarer Gummiparagraph. Lässt jedem Richter vollkommen freie Hand, für wen er jemanden, der eine kritische Meinung äußert, egal zu was, bestraft, egal in welcher Weise.

Völlig freie Hand!

Nach diesem Gesetz kann man theoretisch auch verurteilt werden, wenn man was Negatives über islamische Terroristen und Neonazis sagt. Wird man nur in der Regel nicht. Ob man wird oder nicht, bestimmt die Politik und ein wenig auch die Kultur. Kultur insofern, als dass es schwer ist, zu rechtfertigen, warum man Hetzer gegen Nazis, Kirche, AfD, Israel, Kapitalisten, Asylkritiker etc. vollkommen unbehelligt lässt, aber andere Ansichten, die teils viel harmloser vorgetragen werden, dann plötzlich bestrafen will.

Der Hummer wird langsam gekocht, aber er wird. Vor ein paar Jahren erwischte es nur die, die sich übelst in der Wortwahl vergriffen, so. z.B. wenn Leute „Neger“ oder „vergasen“ schrieben. Wenig später wurde es ausgedehnt auf Leute, die sich nicht so schlimm in der Wortwahl vergriffen, z.B. Michael Stürzenberger, der den Islam als Krebsgeschwür bezeichnete.

Ostertag ist erneut die nächste Stufe: Satirefreiheit ist damit jetzt vorbei. Böhmermann wäre um ein Haar der erste geworden, aber den hat noch die öffentliche Meinung geschützt. Es ging ja nur gegen Erdogan, und den darf man mit Billigung aller gerne Scheiße finden. Der nächste, der sowas macht, dessen Kopf wird rollen, und die Leute spüren das ganz genau, sonst würden sich ja jetzt ganz viele Leute trauen, es ihm nachzumachen.

Was das gerade für eine katastrophale Entwicklung ist, begreifen die meisten Leute überhaupt nicht. Es geht ja bisher nur gegen Leute, die eh „doof“ und „Abschaum“ sind.

Dazu passt ein „Gedicht“ von Martin Niemöller, und es passt so gut, dass mir Angst und Bange wird:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Entnafrifizierung

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Die Polizei hat uns ein schönes neues Wort geschenkt: NAFRI. Eigentlich heißt es „Nordafrikanischer Intensivtäter“. Dafür gab es reichlich Schelte von den Leuten, für die nicht sein kann, was nicht sein darf. Pfui, wie „rassistisch“. Und dann kam auch noch heraus, dass die Gefilterten am Ende gar nicht alles Nordafrikaner waren, sondern Afghanen, Syrer (oder die sich dafür ausgeben), Iraker …

Ja, und? Das sind doch alles Nebenkriegsschauplätze. Es handelt sich hier um eine recht klar umrissene Klientel unerwünschter Personen, die so viel gemeinsam haben, dass man sie tatsächlich schon vom Anblick her erkennen kann. Gewiss, mit einer Fehlerrate, aber eben mit einer gar nicht so hohen. So herum wird ein Schuh draus.

Neben dem Äußeren haben sie auch gemeinsam, dass sie aus islamistisch geprägten Kulturen kommen. Das ist letztlich die entscheidende Gemeinsamkeit. Und auch, wenn es nicht alles Nordafrikaner sind, so plädiere ich doch dafür, den Begriff NAFRI für diese Leute fest in unseren Wortschatz aufzunehmen. Nicht zuletzt, weil er so eine schöne Alliteration an das Wort NAZI ist.

Der Nafri ist der orientalische Nazi. An den Koran glaubend, judenhassend, von der gottgegebenen Überlegenheit seiner eigenen Gruppe überzeugt, sich in Moscheen radikalisierend und irgendwann vielleicht auch mal einen Terroranschlag verübend.

Die Muslime, die Menschen bei lebendigem Leib verbrennen, sich dabei auf den Koran berufen und „Allahu Akbar“ rufen, sind natürlich nicht gleich den friedlich betenden.

Nicht gleich, aber das eine ist die Keimzelle des anderen.

Ich vergleiche die Zugehörigkeit zu dieser Religion nicht grundlos mit einer Mitgliedschaft in der NSDAP. Auch deren Mitglieder waren oft mit den Morden nicht einverstanden und haben selbst keine begangen – haben sie aber auch nicht verhindert und teilten letztlich die Grundideen von der Herrenrasse und dass die Juden das inkarnierte Böse seien.

Das zu hören, sind die sogenannten „moderaten Muslime“ meist überrascht. Das sind sie tatsächlich, die Überraschung ist echt. Ändert aber nichts daran, dass ihre Religion ein Scheiß ist, den man aus Europa wieder entfernen sollte.

Nach dem zweiten Weltkrieg hat die deutsche Gesellschaft entschieden, die Nazi-Ideologie komplett abzulehnen, ohne irgendwelche Ausnahmen. Was ich für eine sehr richtige Entscheidung halte. Man stelle sich nur vor, Rassismus, Judenhass und Weltherrschaftsfantasien wären heute noch in Deutschland salonfähig. Man stelle sich vor, es gäbe Rechtsschulen, die „Mein Kampf“ pazifistisch auslegten, von Übersetzungsfehlern und Missverständnissen redeten und darauf beharrten, nicht alle Nazis über einen Kamm zu scheren. Die vielen friedlichen Bewunderer Hitlers, die sich ans Grundgesetz halten und keiner Fliege etwas zuleide tun, seien der Beweis, dass der Nationalsozialismus in seinem Kern etwas Gutes sei.

Man ersetze Nationalsozialismus durch Islam, und plötzlich wird klar: Rassismus, Judenhass und Weltherrschaftsfantasien sind tatsächlich wieder in Deutschland salonfähig! Vorausgesetzt, das alles kommt nicht von Nazis sondern von Nafris.

Wir benötigen daher eine Entnafrifizierung. Dringend. Und wer wirklich und wahrhaftig glaubt, dass der Koran das Wort Gottes sei, der hat nicht nur einen einfachen Dachschaden (wie halt jeder Religiot), er ist auch ideologisch mitverantwortlich und sollte auch so behandelt werden.

Bitte nicht mit Christen über Religion streiten! Nicht jetzt!

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Ich bin Atheist und auf meiner Agenda war schon vor der Islamisierung die antitheistische Aufklärung, nur betrafen sie das Christentum. Natürlich bin ich immer noch, was ich bin, und meine Ansichten haben sich kaum modifiziert. Auch, wenn ich mich im Moment fast nur noch mit dem Islam beschäftige.
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Denn mit der Islamisierung hat eine Religion hier Einzug gehalten, die noch um den Faktor 1000 schlimmer ist und durchaus in vielen Aspekten mit dem Nationalsozialismus verglichen werden kann. Und leider muss. Eine Bedrohung, die auch die gutmeinenden Väter des GG nicht einkalkuliert haben, und deshalb Formulierungen wählten, die heute den orientalischen Faschismus beschützen, anstatt ihn wie seine westliche Schwester zu ächten und zu vertreiben.
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Wenn wir diese Bedrohung weghaben wollen – und ich schätze, dass jeder der Anwesenden das will, sonst würde er hier nicht schreiben – dann müssen wir zusammenhalten und nicht über kleinliche Meinungsunterschiede streiten. Das können wir gerne wieder tun, wenn die Gefahr von außen abgewendet wurde.
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Wobei ich mit „außen“ nicht nur den orientalischen Faschismus meine, sondern auch den gerade sich auf Gutmenschenbasis etablierenden Orwellfaschismus, der die Einsickerung des Orientfaschismus in unsere Welt erst ermöglicht und fördert. Es wird drei Generationen brauchen, diese Islamversteher wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Vorausgesetzt, wir gewinnen den Kampf überhaupt, was ich im Moment ein wenig skeptisch sehe.
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Ich sehe es immer wieder, wie Leute, die sich in diesem Punkt einig sind, plötzlich aus nichtigem Anlass anfangen, zu streiten, weil sich einer als gläubiger Christ und der andere als missionierender Atheist outet. Es kommt dann zu heftigen Worten und am Ende ist man entzweit, und es ist wieder Energie für den Kampf gegen den Faschismus sinnlos verlorengegangen. Lasst es doch einfach, Leute! Lasst es! Hier und heute ist es nicht nur sinnlos, es ist sogar verheerend, sich über so was zu zerstreiten, zu entfreunden, zu bekämpfen.